Konflikte · Teheran
Trump hält neue Angriffe auf den Iran für höchst unwahrscheinlich, während Gespräche über Atomfragen und Hormus laufen
Trump sagte CNN, drei US-Flugzeugträger seien in der Region stationiert und 38 Brücken im Iran als mögliche Ziele identifiziert. Iranische Hardliner deuten das Ergebnis der Zwischenwahlen als Zeichen dafür, dass er eher bereit sein könnte, den Forderungen Teherans nachzugeben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, in.gr, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Trump sagte CNN am Sonntag, 8. November, neue US-Militäraktionen gegen den Iran seien höchst unwahrscheinlich, und wiederholte diese Einschätzung bis zu fünf Mal, während die Gespräche weiterlaufen.
Trump sagte, die USA hätten drei Flugzeugträger in der Region, der dritte sei gerade erst eingetroffen, und behauptete, 38 Brücken im Iran könnten innerhalb einer Stunde zum Einsturz gebracht werden.
Acht Monate nach Beginn des Krieges hat keine Seite Fortschritte bei den Verhandlungen bekannt gegeben, Katar vermittelt, und Tanker in der Straße von Hormus wurden angegriffen.
Der Iran ist von US-Sanktionen betroffen, die seine Rohölverkäufe behindern, und Milliarden von Dollar an Vermögenswerten bei ausländischen Banken sind nach Angaben der Berichte eingefroren.
Eine bedingte Zusicherung
Donald Trump sagte CNN in einem etwa 20 Minuten dauernden Telefoninterview, neue Militäraktionen gegen den Iran seien höchst unwahrscheinlich. Er wiederholte diese Einschätzung bis zu fünf Mal und verknüpfte sie mit Fortschritten bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Das Ergebnis machte er davon abhängig, ob der Iran ein sehr starkes Abkommen unterzeichnet. Er bezeichnete den Iran als gescheiterten Staat und verwies auf eine Inflation von 301 Prozent in diesem Jahr; die Wirtschaft kollabiere, und das Militär sei schwer getroffen. Die Vereinigten Staaten könnten den Iran erledigen, wenn sie es wollten, sagte er, erwarte aber nicht, dass dies nötig sein werde.
Kräfte in der Region und Ziele
Trump sagte, die US-Streitkräfte seien in der Region positioniert und bereit zu handeln, falls er den Befehl gebe. Drei Flugzeugträger seien dort stationiert, der dritte gerade erst eingetroffen. Zu den möglichen Zielen im Iran gehörten Kraftwerke und Brücken; er behauptete, 38 Brücken könnten innerhalb einer Stunde zum Einsturz gebracht werden. Er würde diese Infrastruktur lieber nicht zerstören, weil der Wiederaufbau der Brücken zehn Jahre dauern würde. Trump behauptete zudem, die iranische Luftverteidigung sei erschöpft und der Iran verfüge noch über 10 Prozent seiner Raketen und 15 Prozent seiner Drohnen; die Zahlen sind unten aufgeführt. Viele der Fabriken, so sagte er, existierten nicht mehr.
- Inflation im Iran in diesem Jahr
- 301 %
- Im Iran verbliebene Raketen (Trumps Angabe)
- 10 %
- Im Iran verbliebene Drohnen (Trumps Angabe)
- 15 %
Daten aus dem Artikeltext
Ein achtmonatiger Stillstand
Acht Monate nach Beginn des Krieges sind beide Seiten blockiert: keine nennenswerten Militäraktionen und keine substanziellen diplomatischen Fortschritte. Schiffe, die die Straße von Hormus passieren wollten, seien entweder auf Minen gestoßen oder von iranischen Angriffen getroffen worden, heißt es in den Berichten. Katar vermittelt in den Gesprächen, doch die beiden Länder und katarische Vertreter halten sich darüber bedeckt, wie weit die Verhandlungen gedacht sind. Trump hatte zuvor widersprüchliche Signale zu seiner Bereitschaft gesendet, den Krieg zu beenden, so ein Bericht. Trumps Zusicherungen sind daher das wichtigste öffentliche Signal zum Stand des Prozesses.
Irans Deutung der Zwischenwahlen
Iranische Hardliner deuten den Berichten zufolge das Ergebnis der Zwischenwahlen, die in der Woche vor dem Interview stattfanden, als Zeichen dafür, dass Trumps Präsidentschaft schwächer wird. Die Berichte besagen, die Unbeliebtheit des Krieges bei den amerikanischen Wählern habe zu diesem Ergebnis beigetragen. Diese Hardliner erwarten, dass Trump eher bereit ist, Teherans Forderungen zu akzeptieren, sein Atomprogramm beizubehalten – der Iran sagt, er brauche es für die Energieversorgung – und die Kontrolle über die Meerenge zu behalten. Der Iran hat zudem Schwierigkeiten, Rohöl auf den Weltmärkten zu verkaufen, weil US-Sanktionen dies erschweren. Milliarden von Dollar an Vermögenswerten bei ausländischen Banken sind eingefroren.
Was offen bleibt
Die Artikel nennen weder den aktuellen Stand der Gespräche noch einen Termin für eine mögliche nächste Runde oder eine offizielle iranische Reaktion auf Trumps Äußerungen. Weder Washington noch Teheran haben öffentlich beschrieben, was ein starkes Abkommen enthalten würde. Die Berichte bestätigen auch nicht die von Trump genannten Inflations-, Raketen- und Drohnenzahlen. Diese Angaben stehen als seine eigenen Aussagen.
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Die USA unter Trump: zweite Amtszeit
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 08.11Trump sagt CNN, ein erneuter Iran-Krieg sei höchst unwahrscheinlich, falls Teheran ein sehr starkes Abkommen unterzeichne; 38 Brücken als mögliche Ziele genannt
- 08.11Europäer sagen, Sicherheitsgespräche mit Russland nur nach einer Ukraine-Waffenruhe, widersprechen Washingtons paralleler Abfolge
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ziare.comDonald Trump sagt, unter welcher Bedingung er gezwungen sein wird, neue Angriffe auf den Iran anzuordnen: „Wir könnten sie endgültig ausschalten“Donald Trump spune în ce condiție va fi nevoit să ordone rnoi atacuri asupra Iranului: "Am putea să-i eliminăm definitiv · Original auf Rumänisch
- in.grTrump: Indirekte Drohungen gegen den Iran - „Extrem unwahrscheinlicher neuer Angriff, wenn sie ein Abkommen schließen“Τραμπ: Έμμεσες απειλές κατά του Ιράν - "Εξαιρετικά απίθανη νέα επίθεση, αν κάνουν συμφωνία" · Original auf Griechisch
- iefimerida.grTrump: Extrem unwahrscheinlich, dass ich neue Angriffe auf den Iran anordne, solange die Gespräche voranschreitenΤραμπ: Εξαιρετικά απίθανο να διατάξω νέες επιθέσεις κατά του Ιράν, εφόσον προχωρούν οι συνομιλίες · Original auf Griechisch
- H KαθημερινήTrump über den Iran: „Extrem unwahrscheinliche“ neue Schläge, aber „wir sind bereit“Τραμπ για Ιράν: "Εξαιρετικά απίθανα" νέα πλήγματα, αλλά "είμαστε έτοιμοι" · Original auf Griechisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der CNN sagte, neue Militäraktionen gegen den Iran seien höchst unwahrscheinlich
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