BerichtUkraine trifft Treibstofflager auf der Krim

Konflikte · Kertsch, Simferopol und Sewastopol

Ukraine trifft Öl- und Gasinfrastruktur auf der Krim, Treibstoffverkäufe auf der gesamten Halbinsel eingestellt

Ukrainische Drohnenangriffe auf Ölterminals und militärische Ziele auf der Krim und in der russischen Region Krasnodar haben die Behörden gezwungen, alle Treibstoffverkäufe an Zivilisten und Unternehmen auszusetzen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Digi24, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kertsch, Simferopol, Sewastopol, Port Kawkas · Ukraine, Russland
Wie es dazu kam
  1. 20.06.Ukrainische Drohnen greifen Öl- und Gasterminals, Militärstandorte und Luftverteidigungssysteme auf der Krim und in der Region Krasnodar an und verursachen große Brände.
  2. 21.06.Alle Treibstoffverkäufe auf der Krim eingestellt; Brücken- und Fährverbindungen unterbrochen.
  3. 21.06.Präsident Selenskyj bestätigt Angriffe und behauptet Zerstörung von vier S-400-Radaren und zwei Pantsir-Systemen.

Nächtlicher Angriff

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht zum 20. Juni einen groß angelegten Drohnen- und Raketenangriff auf Energie- und Militärziele auf der Krim und der angrenzenden russischen Region Krasnodar durchgeführt. Explosionen und heftige Brände wurden in der Hafenstadt Kertsch gemeldet, wo thermische Satellitendaten Schäden am AEGAZ-Terminal, das auf die Verarbeitung von Flüssigerdgas spezialisiert ist, und am TES-Treibstoffterminal, das zur Lagerung und Umschlag von Erdölprodukten einschließlich Diesel über die Straße von Kertsch dient, zeigten. Auf der russischen Seite brach im Hafen Kawkas in der Region Krasnodar, einem wichtigen Logistikzentrum für die Versorgung der besetzten Halbinsel, ein großes Feuer aus. Die Kertsch-Brücke, die wichtigste Landverbindung zur Krim, wurde vorübergehend geschlossen, und der Fährverkehr wurde eingestellt. Der von Russland eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow erklärte, bei den Angriffen seien vier Menschen getötet und 28 verletzt worden, während die Behörden von Krasnodar einen Todesfall auf einer Fähre und einen Brand an einem Ölterminal meldeten.

Treibstoffversorgung unterbrochen

Ab 09:00 Uhr Ortszeit am 21. Juni wurden alle Treibstoffverkäufe an Privatpersonen und Unternehmen auf der Krim eingestellt. Aksjonow gab bekannt, dass Benzin und Diesel nur noch an Regierungsbehörden abgegeben würden, die „die lebenswichtige Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Republik Krim gewährleisten“. Die Aussetzung betrifft Bar-, Karten- und Gutscheinzahlungen. Der Schritt lähmt die zivile Mobilität auf der Halbinsel zu einem Zeitpunkt, an dem auch die Brücken- und Fährverbindungen unterbrochen sind.

Selenskyj bestätigt und meldet militärische Schäden

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Sonntagmorgen, die Operation sei eine „gerechte Reaktion auf Russlands brutale Angriffe gegen unser Volk“. Er sagte, die Angriffe hätten „die militärische Logistik der Besatzer, die Ölindustrie und die Luftverteidigung“ getroffen und sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite der Kertsch-Brücke Ziele getroffen – die maritime Logistik für den Öltransport in Krasnodar, ein Öldepot im besetzten Kertsch sowie militärische Logistikstandorte und vier S-400-Radarstationen und zwei Pantsir-Luftverteidigungssysteme.

„Letzte Nacht haben unsere weitreichenden Sanktionen die militärische Logistik der Besatzer, die Ölindustrie und die Luftverteidigung getroffen. Dies ist eine gerechte Reaktion auf Russlands brutale Angriffe gegen unser Volk.“

Wolodymyr Selenskyj

Strategischer Druck auf russische Energie

Die Angriffe sind Teil einer anhaltenden ukrainischen Kampagne zur Lahmlegung der russischen Öleinnahmen. Ein Bericht der US-Energieberatung Energy Intelligence schätzt, dass die Ukraine bereits etwa ein Drittel der russischen Raffineriekapazität lahmgelegt hat. Erst wenige Tage zuvor traf ein massiver Drohnenangriff eine Raffinerie in Moskau, was die zunehmende Reichweite der Kampagne unterstreicht.

Anteil der durch ukrainische Angriffe lahmgelegten russischen Raffineriekapazität%
Lahmgelegt
33 %
Betriebsbereit
67 %

Daten aus dem Artikeltext

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