Konflikte · Kertsch, Hafen Kawkas und Kyjiw
Ukraine verschärft Angriffe auf Krim: Treibstoffterminal getroffen, Kertsch-Brücke geschlossen, Benzinkrise verschärft sich
Mehrere ukrainische Drohnenangriffe trafen am frühen Sonntag die Ölinfrastruktur in und um Kertsch, wobei mindestens vier Menschen getötet und 28 verletzt wurden. Die Angriffe erzwangen die Schließung der Kertsch-Brücke, setzten den Fährverkehr aus und veranlassten die örtlichen Behörden, den Verkauf von Treibstoff an Zivilisten zu stoppen, was eine bereits akute Benzinverknappung auf der annektierten Halbinsel verschärfte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, tagesschau.de, Handelsblatt und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Bei den Drohnenangriffen auf das Gebiet von Kertsch wurden nach Angaben von von Russland eingesetzten Beamten mindestens vier Menschen getötet und etwa 30 verletzt.
Drohnenangriffe trafen ein Treibstoffterminal in Kertsch und ein Tanklager im Hafen Kawkas auf der russischen Seite der Meerenge und verursachten Brände.
Die Kertsch-Brücke wurde für den Autoverkehr gesperrt und die Fährverbindungen über die Straße von Kertsch wurden nach den Angriffen eingestellt.
Die Behörden setzten den Treibstoffverkauf an Privatpersonen und Unternehmen aus; nur kritische Infrastruktur und Sicherheitsdienste können jetzt Benzin beziehen.
Am Samstag meldete das ukrainische Militär Angriffe auf Eisenbahnbrücken in Rosdolne und Wladyslawiwka, die für die russische Militärlogistik genutzt werden.
- 20.06.Ukrainisches Militär greift Eisenbahnbrücken in Rosdolne und Wladyslawiwka auf der Krim an.
- 21.06.Drohnenangriffe treffen Treibstoffterminal in Kertsch und Tanklager im Hafen Kawkas; Krim-Brücke für Autoverkehr gesperrt; Fährverkehr eingestellt.
- 21.06.Gouverneur Aksjonow kündigt Stopp des Treibstoffverkaufs an Privatpersonen und Unternehmen an; Treibstoff für kritische Infrastruktur reserviert.
- 21.06.Sewastopols Gouverneur Raswoschajew sagt geplante Sonntags-Benzinzuteilung für Autofahrer ab.
Eskalation in Kertsch
Ukrainische Streitkräfte starteten in den frühen Morgenstunden des Sonntags eine Welle von Drohnenangriffen auf die von Russland annektierte Krimhalbinsel. In mehreren Regionen wurden Explosionen und Brände gemeldet, wobei das Treibstoffterminal in der Hafenstadt Kertsch in Brand geriet und eine große Rauchwolke über dem Gebiet sichtbar war. Der von Russland eingesetzte Gouverneur der Krim, Sergej Aksjonow, bestätigte mindestens vier Tote und 28 Verletzte bei den Angriffen. Auch der Hafen Kawkas auf der russischen Seite der Straße von Kertsch, der ebenfalls ein Treibstoffterminal und ein Tanklager beherbergt, wurde getroffen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Angriffe und erklärte, sie hätten Ölanlagen auf beiden Seiten der Kertsch-Brücke zum Ziel gehabt.
„Ölanlagen auf beiden Seiten der Kertsch-Brücke wurden getroffen.“
Verkehr beeinträchtigt
Die lokalen Behörden gaben die Schließung der Kertsch-Brücke, der wichtigsten Straßenverbindung zwischen der Krim und dem russischen Festland, für den Autoverkehr bekannt. Die Fährverbindungen über die Straße von Kertsch wurden ebenfalls vorübergehend eingestellt. Die Angriffe setzten ein Muster ukrainischer Angriffe auf Nachschubrouten fort: Am Samstag meldete der ukrainische Generalstab, Eisenbahnbrücken in den Gebieten Rosdolne und Wladyslawiwka auf der Krim getroffen zu haben, die Russland für Militärtransporte und Logistik nutzt.
Treibstoffkrise verschärft sich
Die Krim kämpft seit Wochen mit einer Benzinverknappung, und die jüngsten Angriffe verschlechterten die Situation drastisch. Am Sonntagmorgen gab Aksjonow bekannt, dass der Treibstoffverkauf an Privatpersonen und Privatunternehmen vollständig eingestellt wurde.
„Treibstoff wird ausschließlich an öffentliche Einrichtungen geliefert, die für die kritische Infrastruktur und die Sicherheit der Republik Krim verantwortlich sind.“
Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, fügte hinzu, dass die für Sonntag geplante Zuteilung von Benzin an Autofahrer abgesagt werden musste. Nur Einsatzdienste dürfen jetzt noch tanken.
Tourismus und regionale Auswirkungen
Die Tourismusbranche rechnet diesen Sommer mit Millionen von Urlaubern, die der Krim aufgrund der ukrainischen Angriffe und der Versorgungskrise fernbleiben. Russland annektierte die Halbinsel 2014 und nutzt sie seit 2022 als Brückenkopf in seinem umfassenden Krieg gegen die Ukraine.
Unterdessen setzten russische Streitkräfte ihre eigenen Luftangriffe auf die Ostukraine fort. In der Region Dnipropetrowsk wurde nach Angaben von Gouverneur Oleksandr Hanscha eine Person getötet und neun verletzt. In der Region Poltawa wurden am Abend bei Angriffen zwei Menschen getötet und 13 verletzt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Sergej Aksjonow
- Von Russland eingesetzter Gouverneur der Krim
- Wolodymyr Selenskyj
- Präsident der Ukraine
- Michail Raswoschajew
- Von Russland eingesetzter Gouverneur von Sewastopol
- Oleksandr Hanscha
- Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Ukraine
- Orte
- Kertsch
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen