Konflikte · Kertsch, Sewastopol und Simferopol
Treibstoffverkauf an Zivilisten auf der Krim nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Terminals eingestellt
Die von Russland eingesetzte Verwaltung auf der besetzten Krim hat am Sonntag sämtliche Treibstoffverkäufe an Zivilisten ausgesetzt und die Vorräte nur noch für staatliche und Sicherheitsinstitutionen reserviert, nachdem eine Welle ukrainischer Drohnenangriffe große Brände an Ölterminals auf beiden Seiten der Straße von Kertsch ausgelöst hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von www.money.pl, Nasz Dziennik, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der von Russland eingesetzte Gouverneur der Krim, Sergei Aksjonow, stellte am 21. Juni alle Treibstoffverkäufe an Privatpersonen und Unternehmen ein und reservierte die Vorräte ausschließlich für staatliche und Sicherheitsinstitutionen.
Ukrainische Drohnen trafen Treibstoffterminals im Hafen von Kertsch und im Hafen Kawkas in der Region Krasnodar; Satellitendaten der NASA FIRMS bestätigten großflächige Brände an beiden Standorten.
Der Gouverneur des besetzten Sewastopol gab die Schließung der Krim-Brücke bekannt, der wichtigsten Straßen- und Schienenverbindung zwischen Russland und der annektierten Halbinsel.
Russische Medien berichteten von vier Toten auf der Krim und einem in der Region Krasnodar, wo offenbar eine Personenfähre getroffen wurde.
Präsident Selenskyj erklärte, die Angriffe hätten die Öltransportlogistik auf beiden Seiten der Straße von Kertsch getroffen, und bestätigte damit direkt die ukrainische Operation.
- 18.06.Ukrainische Drohnen greifen Eisenbahnbrücken bei Rosdolne und Wladyslawiwka an und unterbrechen die Bahnstrecke Kertsch–Dschankoi.
- 20.06.Nächtlicher Drohnenangriff trifft Treibstoffterminals im Hafen von Kertsch und im Hafen Kawkas; es brechen große Brände aus.
- 21.06.Der von Russland eingesetzte Gouverneur Aksjonow setzt sämtliche zivilen Treibstoffverkäufe aus; Verkehr auf der Krim-Brücke eingestellt.
Was geschah
In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2026 führten ukrainische Streitkräfte einen koordinierten Drohnenangriff auf Treibstoffinfrastruktur auf der besetzten Krim und in der russischen Region Krasnodar durch. Die Angriffe trafen den Hafen von Kertsch, wo ein Treibstoffterminal des krimischen Treibstoffunternehmens TES Feuer fing, sowie den Hafen Kawkas in der Region Krasnodar, den zweitwichtigsten Hafen im Asowschen Meer nach Noworossijsk. Satellitendaten der NASA FIRMS bestätigten großflächige Brände an beiden Standorten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Operation und erklärte, dass Drohnenangriffe die für den Öltransport genutzte maritime Logistik in der Region Krasnodar und ein Öldepot im vorübergehend besetzten Kertsch getroffen hätten.
Unmittelbare Folgen
Die Angriffe lösten eine Treibstoffkrise auf der gesamten Halbinsel aus. Sergei Aksjonow, der von Russland eingesetzte Gouverneur der Krim, gab auf Telegram bekannt, dass ab Sonntagmorgen bis auf Weiteres alle Treibstoffverkäufe an Privatpersonen und Unternehmen eingestellt würden. Das Verbot umfasst sowohl Bargeschäfte als auch staatlich ausgestellte Treibstoffgutscheine. Aksjonow schrieb, dass Treibstoff nur noch an staatliche Einrichtungen geliefert werde, die das Funktionieren und die Sicherheit der Halbinsel gewährleisten. Unabhängig davon bestätigte Michail Raswoschajew, der Gouverneur des besetzten Sewastopol, dass der Verkehr auf der Krim-Brücke, der entscheidenden Verbindung zwischen Russland und der annektierten Halbinsel, eingestellt worden sei. Er rief zur Ruhe auf und forderte die Bewohner auf, den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten.
Opferzahlen und weitere Beeinträchtigungen
Russische Medien berichteten, dass vier Menschen auf der Krim und einer in der Region Krasnodar getötet wurden, wo offenbar eine Personenfähre getroffen wurde. Die Brückenschließung und die Aussetzung des Treibstoffverkaufs erfolgen, während auch in anderen Teilen der Krim, darunter Simferopol, Eupatoria, Sewastopol und Bachtschyssaraj, ukrainische Drohnenaktivitäten gemeldet wurden. Das Ausmaß der Zerstörung an den Treibstoffterminals wird noch bewertet, aber frühe Aufnahmen zeigten dicken schwarzen Rauch, der aus dem Hafengebiet von Kertsch aufstieg.
Strategischer Kontext
Die Angriffe sind Teil einer sich intensivierenden ukrainischen Kampagne gegen die russische Logistik in den besetzten Gebieten. In den letzten Wochen haben Drohnen systematisch Energieinfrastruktur, Verkehrsknotenpunkte und militärische Nachschubwege auf der Krim und in den besetzten Teilen der südukrainischen Gebiete Donezk, Saporischschja und Cherson angegriffen. Erst wenige Tage zuvor, in der Nacht vom 18. auf den 19. Juni, hatten ukrainische Drohnen Eisenbahnbrücken bei Rosdolne und Wladyslawiwka im zentralen und östlichen Teil der Krim getroffen und die Bahnverbindung zwischen Kertsch und Dschankoi unterbrochen – beide sind entscheidend für die russische Militärlogistik auf der Halbinsel und an der Südfront. Von Analysten des Telegram-Kanals Exilenova+ wurde angemerkt, dass die russische Luftabwehr auf der Halbinsel allmählich erschöpft sei, was einst gut geschützte Städte zunehmend verwundbar mache.
„Die Angriffe trafen Einrichtungen auf beiden Seiten der Krim-Brücke: die für den Öltransport genutzte maritime Logistik in der Region Krasnodar und ein Öldepot im vorübergehend besetzten Kertsch.“
„Treibstoff wird an staatliche Einrichtungen geliefert, die das Funktionieren und die Sicherheit der Halbinsel gewährleisten.“
Wie es weitergeht
Es gibt keinen offiziellen Zeitplan für die Wiederaufnahme des zivilen Treibstoffverkaufs oder die Wiedereröffnung der Brücke. Die Aussetzung aller privaten Treibstofftransaktionen stellt eine erhebliche Eskalation des wirtschaftlichen Drucks auf die besetzte Krim dar, wo Treibstoffknappheit schnell das tägliche Leben und die militärischen Operationen beeinträchtigen könnte. Die ukrainischen Streitkräfte haben signalisiert, dass das Tempo der Angriffe auf russische Logistikknotenpunkte anhalten wird.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- www.money.plKryzys na Krymie. Rosjanie wstrzymują sprzedaż paliwa cywilom
- Nasz DziennikOkupowany Krym: Władze wstrzymały sprzedaż paliw dla cywilnych odbiorców
- rmf24.plKryzys paliwowy na Krymie. Rosjanie wstrzymują sprzedaż benzyny cywilom
- polsatnews.plRosjanie w szoku po ataku Ukrainy. Na Krymie wstrzymano sprzedaż paliwa
- Sergei Aksyonov
- Von Russland eingesetzter Gouverneur der besetzten Krim, kündigte die Aussetzung des zivilen Treibstoffverkaufs an.
- Mikhail Razvozhayev
- Von Russland eingesetzter Gouverneur des besetzten Sewastopol, bestätigte die Einstellung des Verkehrs auf der Krim-Brücke.
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, bestätigte, dass die Angriffe die Öllogistik auf beiden Seiten der Straße von Kertsch getroffen hätten.
- Orte
- Kertsch, Sewastopol, Simferopol
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