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Film & Medien·vor 3 Std.

Erster Trailer zu ‚The Social Reckoning‘ veröffentlicht: Jeremy Strong spielt Mark Zuckerberg in Sorkins Facebook-Fortsetzung

Sony Pictures hat den ersten Trailer zu Aaron Sorkins ‚The Social Reckoning‘ veröffentlicht, einem Begleitstück zu ‚The Social Network‘ von 2010, das die Whistleblowerin Frances Haugen und ihre Enthüllung interner Facebook-Dokumente im Jahr 2021 zeigt.

Der erste Trailer zu Aaron Sorkins ‚The Social Reckoning‘ wurde am 10. Juni 2026 veröffentlicht und bietet einen ersten Blick auf Jeremy Strong als älteren, angeschlagenen Mark Zuckerberg. Der Film, den Sorkin sowohl geschrieben als auch inszeniert hat, ist keine direkte Fortsetzung von David Finchers ‚The Social Network‘ (2010), sondern ein Begleitstück, das Jahre später spielt, nachdem Facebook zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt herangewachsen ist.

Die Geschichte

Der Film basiert auf ‚The Facebook Files‘, einer 2021 vom Wall Street Journal durchgeführten Untersuchung unter der Leitung des Reporters Jeff Horwitz. Er erzählt die Geschichte der Facebook-Ingenieurin und Whistleblowerin Frances Haugen, die interne Dokumente leakt, aus denen hervorgeht, dass das Unternehmen wusste, dass seine Produkte das Körperbild von Teenager-Mädchen verschlechterten und seine Algorithmen aktiv Fehlinformationen und politische Polarisierung verbreiteten, um die Nutzerbindung zu maximieren. Der Trailer zeigt Haugen, gespielt von Mikey Madison, wie sie Horwitz (Jeremy Allen White) trifft, um mit dem gefährlichen Prozess der Enthüllung der Geheimnisse der Plattform zu beginnen.

Ich habe so eine Ahnung, dass Sie kein Fan von Facebook sind. Aber ich schon. Ich bin hier, um Facebook zu helfen, nicht um ihm zu schaden.

Mikey Madison as Frances Haugen

Die Besetzung

Jeremy Strong (‚Succession‘, ‚The Apprentice‘) übernimmt die Rolle von Zuckerberg von Jesse Eisenberg, der in dem Original eine College-Version spielte. Strongs Leistung im Trailer hat aufgrund seiner stimmlichen Interpretation des Meta-CEO Aufmerksamkeit erregt, die – so mehrere Medien – Zuckerbergs flachen Affekt, seine Reizbarkeit und sein beunruhigendes Selbstbewusstsein einfängt. Bill Burr spielt einen Assistenten namens Charlie, der versucht, Zuckerberg auf eine Kongressanhörung vorzubereiten. Wunmi Mosaku, Billy Magnussen und Betty Gilpin vervollständigen die Besetzung.

Die Leute hier verstehen, dass, wenn ich ‚nein‘ sage, die Debatte beendet ist. Ich bin nicht mehr vor zwei Jahren aus einem Studentenwohnheim gekommen, Charlie, sieh dich um!

Jeremy Strong as Mark Zuckerberg

Hinter der Kamera

Sorkin, der für das Drehbuch zu ‚The Social Network‘ einen Oscar gewann, führt diesmal Regie. David Fincher, der das Original inszenierte, ist nicht beteiligt, ebenso wenig die Komponisten Trent Reznor und Atticus Ross. Der Wechsel des Kreativteams hat Diskussionen über den Ton des Films ausgelöst. Mehrere Medienberichte weisen darauf hin, dass die Spannung zwischen Finchers thrillerartiger Rahmung und Sorkins scharfem Dialog dem Original seine besondere Qualität verlieh, während der neue Trailer einen anderen visuellen Ansatz andeutet.

Ich denke, was in den letzten Jahren mit Facebook passiert ist, ist eine Geschichte, die es durchaus wert ist, erzählt zu werden, und es gibt einen Weg, sie als Fortsetzung zu The Social Network zu erzählen.

Reaktionen im Netz

Der Trailer hat in den sozialen Medien gemischte frühe Reaktionen hervorgerufen. Einige Nutzer äußerten Skepsis gegenüber einer Fortsetzung ohne Fincher oder Eisenberg. Ein X-Nutzer schrieb, dass „manche Filme geschützte Wahrzeichen sein sollten, zu denen man keine Fortsetzungen machen darf“. Andere konzentrierten sich auf bestimmte Zeilen aus dem Trailer, darunter den abschließenden Wortwechsel, in dem Whites Charakter Madisons Haugen mit den Worten „sie stört“ beschreibt, was der Popkultur-Autor Hunter Harris auf X hervorhob.

Veröffentlichung

‚The Social Reckoning‘ soll am 9. Oktober 2026 ausschließlich in den Kinos der Vereinigten Staaten anlaufen. Französische Zuschauer sehen ihn zwei Tage früher, am 7. Oktober. Eine Premiere auf einem Herbstfestival gilt als wahrscheinlich.

Los Angeles

8 Quellen

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