
Retter beleben portugiesischen Touristen auf Zakynthos nach 79 Minuten Wiederbelebung
Ein 26-jähriger Portugiese befindet sich in kritischem, aber stabilem Zustand auf der Intensivstation von Zakynthos, nachdem Umstehende, ein Privatarzt und Rettungssanitäter nach einem Beinahe-Ertrinken vor Korithi 79 Minuten lang eine Wiederbelebung durchgeführt haben.
Rettungsaktion vor Korithi
Ein 26-jähriger Portugiese wurde am Freitag, den 21. August 2026, bewusstlos aus dem Meer vor der Küste von Korithi im Norden Zakynthos gezogen. Der Vorfall ereignete sich, als der junge Mann in den Küstengewässern einen schweren Ertrinkungsunfall erlitt. Badende am Strand bemerkten, dass der Mann das Bewusstsein verloren hatte, und ergriffen sofort Maßnahmen, um ihm zu helfen. Ein Kapitän eines privaten Touristenbootes in der Nähe reagierte auf den Notfall und arbeitete mit den Badenden zusammen, um den bewusstlosen Mann aus dem Wasser zu heben und sicher an Bord des Bootes zu bringen.
Nach der Bergung steuerte das private Touristenboot den nahe gelegenen Hafen von Agios Nikolaos Volimon an, um den Patienten an die eintreffenden bodengestützten medizinischen Teams zu übergeben. Ein Beamter der örtlichen Küstenwache von Agios Nikolaos Volimon war vor Ort, um die Ankunft des Bootes zu unterstützen und die Übergabe zu überwachen. Die geografische Abgeschiedenheit von Korithi und die Entfernung zur Inselinfrastruktur machten die schnelle Mobilisierung des Bootsführers und der Seebehörden entscheidend, um die Notfallkette in Gang zu setzen, bevor die Rettungskräfte an Land die Küste erreichen konnten.
- Schwimmer und ein privater Bootsführer ziehen den bewusstlosen 26-Jährigen aus dem Meer.
- Das Privatboot bringt den Patienten unter Aufsicht der Küstenwache zum Hafen von Agios Nikolaos Volimon.
- Ein Privatarzt beginnt sofort nach dem Anlegen mit der manuellen Herz-Lungen-Wiederbelebung.
- EKAV-Rettungssanitäter übernehmen und führen etwa 79 Minuten lang spezialisierte Wiederbelebung und Medikamentengabe durch, bis die Vitalfunktionen zurückkehren.
- Der Patient wird ins Allgemeine Krankenhaus von Zakynthos gebracht, intubiert und auf die Intensivstation verlegt.
Verlängerte Wiederbelebung in Agios Nikolaos Volimon
Die Wiederbelebungsmaßnahmen begannen in dem Moment, als das Touristenboot am Kai von Agios Nikolaos Volimon festmachte. Ein Privatarzt, der sich im Hafen aufhielt, näherte sich dem Boot und begann sofort mit der manuellen Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR). Der Arzt führte rhythmische Herzdruckmassagen und Beatmungen direkt auf dem Kai durch, um den Blutfluss aufrechtzuerhalten und irreversible neurologische Schäden zu verhindern, während er auf das Eintreffen spezialisierter Rettungskräfte wartete.
Eine spezialisierte Ambulanzbesatzung des Nationalen Notfallhilfezentrums (EKAV) von Zakynthos traf kurz darauf am Hafen ein, um die medizinische Notfallversorgung zu übernehmen. Die Rettungssanitäter übernahmen die Herzdruckmassage und führten erweiterte Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung durch. Das Notfallteam verabreichte spezialisierte Wiederbelebung, einschließlich Defibrillation und intravenöser Medikamente zur Anregung der Herzfunktion. Die ununterbrochene Wiederbelebung dauerte am Hafen etwa 79 Minuten. Der verlängerte medizinische Eingriff war schließlich erfolgreich, da die Helfer vor Ort die Vitalfunktionen und den spontanen Herzrhythmus des jungen Mannes wiederherstellen konnten.
Krankenhausaufenthalt und Intensivpflege
Nach der Rückkehr der Vitalfunktionen brachten die EKAV-Rettungssanitäter den 26-jährigen Portugiesen in einen Krankenwagen und transportierten ihn quer über die Insel zum Allgemeinen Krankenhaus von Zakynthos. Bei der Ankunft in der Notaufnahme führte das medizinische Personal sofort eine endotracheale Intubation durch, um die Atemwege zu schützen und eine mechanische Beatmung zu gewährleisten, um die Atemnot infolge des längeren Aufenthalts im Meerwasser und des verlängerten Herzstillstands zu behandeln.
Der Patient wurde direkt auf die Intensivstation (ICU) des Allgemeinen Krankenhauses von Zakynthos eingeliefert. Die behandelnden Ärzte berichteten, dass der junge Mann intubiert und unter kontinuierlicher medizinischer Überwachung bleibt, wobei sein klinischer Zustand als kritisch, aber stabil eingeschätzt wird. Das medizinische Personal der Intensivstation überwacht weiterhin seine Genesung, verfolgt Vitalparameter und achtet auf mögliche Komplikationen im Zusammenhang mit sekundärem Ertrinken und verlängertem Sauerstoffmangel.


