Regierung · Bukarest
Tomac: Ein starker Rechtsstaat fürchtet sich nicht vor freier Meinungsäußerung, nachdem rumänische Richter politische Unterordnung anprangern
Eugen Tomac, der designierte Ministerpräsident Rumäniens, erklärte, ein starker Rechtsstaat habe keine Angst vor Fragen der Presse und von NGOs, nachdem der Richterrat des Landes einen „beispiellosen Angriff“ auf die richterliche Unabhängigkeit angeprangert hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, RFI, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Richterabteilung des Obersten Rates der Magistratur veröffentlichte einen 76-seitigen Bericht, nachdem 98,6 % der in landesweiten Versammlungen anwesenden Richter die politische Unterordnung der Judikative angeprangert hatten.
Das CSM-Dokument listet politische Persönlichkeiten, NGOs und Presseartikel als Teil einer Kampagne der Verunglimpfung und offenen Feindseligkeit gegen Richter und die Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, Lia Savonea, auf.
Der designierte Ministerpräsident Eugen Tomac erkannte die verfassungsmäßige Autonomie des CSM an, argumentierte jedoch, dass ein starker Rechtsstaat keine Angst vor Presse- oder NGO-Fragen habe, und rief zu ständigem Dialog auf.
Tomac sagte, eine solide Demokratie erfordere einen starken Rechtsstaat, und versprach, dass seine Regierung die Institutionen entschlossener, mit Transparenz und Integrität verteidigen werde.
CSM-Bericht: Richter prangern politische Unterordnung an
Die Richterabteilung des Obersten Rates der Magistratur (CSM) Rumäniens veröffentlichte ein 76-seitiges Dokument, in dem sie einen sogenannten „beispiellosen Angriff“ auf die richterliche Unabhängigkeit detailliert beschrieb. Laut CSM hatten alle 239 Gerichte – darunter untere Gerichte, Tribunale und Berufungsgerichte – Anfang der Woche Generalversammlungen der Richter abgehalten. Die Abstimmung ergab, dass 98,6 Prozent der anwesenden Richter, die 84 Prozent aller aktiven Richter repräsentieren, die „ständige Verschlechterung der Rechtsstaatlichkeit in Rumänien durch den anhaltenden Versuch, die richterliche Gewalt der politischen Macht zu unterordnen“, anprangerten.
Das öffentlich zugängliche Dokument listet politische Persönlichkeiten, Nichtregierungsorganisationen und Presseartikel auf, die die Abteilung als Teil einer Kampagne der Verunglimpfung und „Belästigungsaktionen“ gegen Richter und die Präsidentin des Obersten Kassations- und Gerichtshofs, Lia Savonea, betrachtet. In der CSM-Erklärung hieß es, die Verunglimpfung „zielte nicht darauf ab, die Rechtspflege zu verbessern, sondern hatte die Wirkung, erzwungene Änderungen bezüglich Regeln und Personen in Schlüsselpositionen zu fördern“, und beschrieb „explizite Feindseligkeitsbekundungen“ von Vertretern des politischen Faktors.
„Die Verunglimpfungsaktionen zielten nicht darauf ab, die Rechtspflege zu verbessern, sondern hatten die Wirkung, erzwungene Änderungen bezüglich Regeln und Personen in Schlüsselpositionen zu fördern.“
Tomacs Antwort: Gleichgewicht zwischen Unabhängigkeit und freier Meinungsäußerung
Der designierte Ministerpräsident Eugen Tomac erkannte am Donnerstag im Gespräch mit RFI Rumänien die verfassungsmäßige Autonomie des CSM und dessen Recht an, seinen Standpunkt zu äußern. Er stellte sich dem Bericht nicht direkt entgegen, bestand jedoch darauf, dass eine reife Demokratie die Garantie der Meinungsfreiheit neben einer unabhängigen Justiz erfordere. „Ein starker Rechtsstaat fürchtet sich nicht vor den Fragen der Presse oder von NGOs“, sagte Tomac und betonte, dass effiziente Staatsinstitutionen und ein unabhängiges Justizsystem am besten funktionieren, wenn sie der öffentlichen Kontrolle unterliegen.
„Ich glaube, dass ein starker Rechtsstaat sich nicht vor den Fragen der Presse, von NGOs fürchtet, und ich respektiere selbstverständlich die verfassungsmäßige Autonomie des CSM, und es ist das Recht dieser Institution, ihren Standpunkt zu äußern.“
Tomac fügte hinzu: „Aus Sicht des demokratischen Spiels ist es unerlässlich, die Meinungsfreiheit zu garantieren, genauso wie wir die Unabhängigkeit der Justiz respektieren müssen“, und nur dann würden die Bürger mehr Vertrauen in die Gesellschaft und die Werte haben, die Rumänien heute definieren. Er erklärte, dass eine solide Demokratie nicht ohne einen starken Rechtsstaat existieren könne, und äußerte den Wunsch, dass die künftige Regierung mit größerer Entschlossenheit, Transparenz und Integrität bei der Verteidigung der Institutionen handeln werde.
Ein Aufruf zum Dialog inmitten der Kontroverse
Gefragt, ob ihn die beispiellose Haltung des CSM und das, was einige Beobachter als „schwarze Liste der Justizfeinde“ bezeichneten, beunruhige, wollte Tomac nicht weiter darauf eingehen. Er beschränkte sich darauf, zu wiederholen, dass ein starker Rechtsstaat keine Angst vor der Meinungsfreiheit habe, und betonte die Notwendigkeit eines ständigen Dialogs. „Wir brauchen einen ständigen Dialog, einen offenen Ansatz, denn in einer offenen demokratischen Gesellschaft ist der Schlüssel der Dialog und nicht diese äußerst komplizierten Ansätze, die leider Wirkungen erzeugen können, die niemand will“, sagte er.
„Rumänien braucht noch immer ein unabhängiges Justizsystem und die Garantie der Meinungsfreiheit.“
Der Schlagabtausch erfolgt zu einem sensiblen Zeitpunkt für die Regierungsführung Rumäniens, da Tomac sich darauf vorbereitet, eine Regierung zu bilden, während die Justiz tiefe Unruhe über politischen Druck signalisiert. Der CSM hat angekündigt, internationale Gremien über den angeblichen Unterordnungsversuch zu informieren.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Digi24Eugen Tomac, după acuzațiile CSM: Un stat de drept puternic nu se teme de libertatea de exprimare
- RFIEugen Tomac la RFI, despre CSM: Un stat de drept puternic nu se teme de libertatea de exprimare
- Ziare.comEugen Tomac a comentat raportul CSM care reclamă un "atac fără precedent" la adresa Justiției. "Este dreptul acestei instituții să-și exprime poziția"
- Stirile ProTVPremierul desemnat, Eugen Tomac, despre raportul CSM: "Un stat de drept puternic nu se teme de întrebările presei" - Știrile ProTV
- Eugen Tomac
- Designierter Ministerpräsident Rumäniens, der sich zum CSM-Bericht äußerte und die Meinungsfreiheit verteidigte.
- Lia Savonea
- Präsidentin des Obersten Kassations- und Gerichtshofs Rumäniens, die im CSM-Dokument als Ziel von Verunglimpfung genannt wird.
- Orte
- Bukarest
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