
MMA-Kämpfer Tolea Ciumac nach Straßenschlägerei in der Bukarester Altstadt für 30 Tage festgenommen
Die Bukarester Polizei hat den ehemaligen Kampfsportler Anatoli Ciumac nach einer körperlichen Auseinandersetzung in der Lipscani-Straße festgenommen; die Richter erließen einen Haftbefehl für 30 Tage, obwohl das Opfer keine Anzeige erstattete.
Auseinandersetzung in der Lipscani-Straße
Am Abend des 12. September 2026 kam es im Altstadtbereich von Bukarest direkt vor einem Lokal in der Lipscani-Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Beteiligt waren der ehemalige Kampfsportler Anatoli „Tolea“ Ciumac und der Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Danu Spartanu. Laut Polizeiangaben begann der Vorfall mit gegenseitigen Schlägen zwischen den beiden Männern, bevor die Situation eskalierte, woraufhin einer der Männer den anderen wiederholt schlug. Umstehende im Ausgehviertel filmten die gewalttätige Auseinandersetzung mit ihren Handys.
Aufnahmen des Kampfes kursierten ab dem Morgen des 13. September 2026 breit auf öffentlichen Online-Plattformen. Daraufhin leiteten Beamte der Polizeiabschnitt 27 der Bukarester Generalpolizeidirektion (DGPMB) ein Ermittlungsverfahren von Amts wegen ein. Die Polizei identifizierte beide beteiligten Männer und brachte sie zur Vernehmung und für weitere Maßnahmen auf die Dienststelle des Polizeiabschnitts 27.
Am 12. September 2026 handelten Polizeibeamte des Polizeiabschnitts 27 von Amts wegen, nachdem im öffentlichen Raum Videoaufnahmen aufgetaucht waren, die zeigen, wie zwei Männer sich vor einem Lokal in der Altstadt der Hauptstadt gegenseitig körperlich angreifen. Erste Überprüfungen ergaben, dass zunächst gegenseitige Aggression zwischen den beiden Männern stattfand, der Konflikt daraufhin eskalierte, wobei einer von ihnen den anderen weiterhin wiederholt schlug.
Polizeiermittlungen und Haftbefehl
Während der förmlichen Vernehmung auf dem Polizeiabschnitt 27 erklärte das Opfer, das von Justizkreisen als Danu Spartanu identifiziert wurde, gegenüber den Ermittlern, dass es keine Strafanzeige wegen der Körperverletzung erstatten wolle. Trotz des Fehlens einer Individualanzeige führten die Strafverfolgungsbehörden die Maßnahmen aufgrund des öffentlichen Charakters der Gewalt fort.
Nach der Vernehmung nahmen die Beamten des Abschnitts 27 Anatoli Ciumac unter einer ersten 24-stündigen Inhaftierung fest. Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft beim Bezirksgericht Sektor 3 übernahmen die Koordination der Strafakte. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Vorwurf der Körperverletzung oder anderer Gewalt sowie der Störung der öffentlichen Ordnung und Ruhe. Ciumac wurde anschließend den Ermittlungsrichtern vorgeführt, die einen Haftbefehl für 30 Tage gegen den ehemaligen Kämpfer erließen, während die strafrechtlichen Ermittlungen fortgesetzt werden.
- Körperliche Auseinandersetzung vor einem Lokal in der Lipscani-Straße in der Bukarester Altstadt.
- Polizeiabschnitt 27 leitet von Amts wegen Ermittlungen ein, nachdem Videoaufnahmen online kursieren.
- Ciumac wird in 24-stündige Inhaftierung genommen und es wird ein Haftbefehl für 30 Tage erlassen.
- Geplanter offizieller MMA-Kampf zwischen Ciumac und Danu Spartanu in der Sala Sporturilor in Buzău.
Hintergrund des Kämpfers und geplanter Kampf
Anatoli „Tolea“ Ciumac ist ein ehemaliger professioneller Kampfsportler aus der Republik Moldau, der später die rumänische Staatsbürgerschaft annahm. Im Laufe seiner Karriere erlangte Ciumac in Rumänien große öffentliche Bekanntheit durch seine Auftritte im K-1-Kickboxen, Kempo-Wettkämpfen und Mixed-Martial-Arts-Kämpfen, sowie durch verschiedene Medienauftritte und frühere Rechtsstreitigkeiten.
Justizkreisen zufolge kennen sich Ciumac und Danu Spartanu bereits seit längerem aus der rumänischen Kampfsportgemeinschaft. Vor der Auseinandersetzung in der Lipscani-Straße waren beide Männer für ein offizielles Mixed-Martial-Arts-Match am 30. Oktober 2026 in der Sporthalle (Sala Sporturilor) in Buzău vorgesehen. Die Ermittler der Staatsanwaltschaft Sektor 3 untersuchen den Fall weiter, um alle verfahrensrechtlichen und tatsächlichen Umstände der Straßenschlägerei zu klären.


