Mann von umstürzendem Baum getötet – Schweres Unwetter trifft Deutschland, Rathener Theater sagt Vorstellungen ab
Ein plötzliches schweres Gewitter erfasste am späten Abend des 31. Juli 2026 die Sächsische Schweiz und tötete einen Mann nahe der Freilichtbühne Felsenbühne in Rathen. Drei weitere Personen wurden schwer verletzt. Der Sturm brachte auch in Hamburg und Stuttgart Bäume zu Fall und überflutete Straßen, während Rettungskräfte mit einem Polizeihubschrauber und Wärmebildkamera im schwierigen Gelände nach Vermissten suchten.
Tödliches Unwetter in der Sächsischen Schweiz
Eine sehr lokale Gewitterzelle traf am Freitagabend den kleinen Kurort Rathen in der Sächsischen Schweiz. Ein Mann, der auf einem Zugangsweg zur Freilichtbühne Felsenbühne unterwegs war, wurde von einem umstürzenden Baum getroffen und getötet, teilte die Polizei mit. Drei weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen, zwei weitere wurden auf demselben Weg leicht verletzt, so der Betriebsleiter des Theaters. Ein dpa-Bericht nannte zunächst zehn weitere Verletzte, die endgültige Zahl blieb unklar. Die Bergwacht und ein Drohnenteam des Deutschen Roten Kreuzes wurden in das zerklüftete, felsige Gelände entsandt, um zu helfen.
Es scheint eine sehr lokal begrenzte und sehr starke Gewitterzelle gewesen zu sein.
Suche nach Vermissten
Unmittelbar nach dem Sturm meldeten Rettungskräfte, dass mehrere Personen vermisst würden. Ein Polizeisprecher beschrieb die Lage als äußerst chaotisch: „Es ist sehr unübersichtlich vor Ort. Einige werden vermisst.“ Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera kreiste in der Dunkelheit über der felsigen Schlucht, um nach Eingeschlossenen zu suchen. Stunden später gaben die Behörden bekannt, dass niemand mehr vermisst werde und die Suche abgeschlossen sei.
Vorstellungen abgesagt
Die Theaterleitung sagte alle Vorstellungen bis Montag ab. Die für Freitag geplante Aufführung von „Der kleine Horrorladen“, die romantische Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber am Samstag und das Familienmusical „Der Traumzauberbaum“ am Sonntag finden nicht statt. Johannes Gärtner, der Leiter des Spielbetriebs, sagte, das Ensemble sei unverletzt und die Bühne selbst habe keine Opfer zu beklagen, die Schadensbewertung laufe jedoch noch.
Ich habe den Betrieb bis Montag eingestellt.
Weitere Auswirkungen in ganz Deutschland
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für weite Teile Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens Warnungen vor Starkregen, Hagel und Windböen von bis zu 100 km/h herausgegeben. Der Sturm traf auch Hamburg und Stuttgart, wo die Feuerwehren Dutzende Einsätze wegen überfluteter Unterführungen, entwurzelter Bäume und gefährdeter Dächer zu verzeichnen hatten. In diesen Städten wurden keine Verletzten gemeldet.
- DIE WELT berichtet, dass ein Mann in Rathen von einem umstürzenden Baum getötet wurde; DWD-Warnungen aktiv.
- Polizei bestätigt Suche nach Vermissten nahe der Felsenbühne.
- Hubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz; Gelände erschwert Rettungsarbeiten.
- Suche abgeschlossen; keine weiteren Vermissten gefunden.
- Theaterdirektor Johannes Gärtner sagt alle Vorstellungen bis Montag ab.

