
Kreta: Mann nach tödlichem Zusammenstoß mit seiner Mutter durch landwirtschaftlichen Lkw in Gortyna festgenommen
Ein 55-jähriger Fahrer wurde am Samstag in Iraklio auf Kreta festgenommen, nachdem er beim Rückwärtsfahren mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug in der Gemeinde Gortyna versehentlich seine Mutter erfasst hatte.
Tödlicher Zusammenstoß in Gortyna
An dem Morgen des Samstags, 12. September 2026, ereignete sich ein tödlicher Fahrzeugunfall im landwirtschaftlichen Gebiet der Messara-Ebene im Süden Kretas. Der Vorfall geschah in einer ländlichen Siedlung innerhalb der Gemeindeeinheit Asimi, einer Verwaltungseinheit, die zur Gemeinde Gortyna in der Region Iraklio gehört. Ein 55-jähriger Anwohner startete seinen landwirtschaftlichen Pickup und begann eine Rückwärtsfahrt von einem Privatgrundstück. Der Fahrer beabsichtigte, das Fahrzeug rückwärts zu bewegen, um auf die angrenzende örtliche Straße zu gelangen. Er bemerkte niemanden, der im unmittelbaren Bereich hinter dem Fahrzeug stand oder ging, als er rückwärts zu fahren begann. Seine betagte Mutter befand sich direkt im Rückwärtsweg des Fahrzeugs, was zu einem sofortigen und tödlichen Zusammenstoß führte.
Umstände des Rückwärtsmanövers
Der Zusammenstoß ereignete sich innerhalb von Sekunden, nachdem der Fahrer das landwirtschaftliche Fahrzeug in den Rückwärtsgang geschaltet hatte, um auf die Straße zu fahren. Nach Angaben von Polizeiquellen, die von den lokalen Nachrichtenplattformen Creta24 und Cretalive zitiert wurden, ging die ältere Frau hinter dem Fahrzeugheck, ohne dass ihr Sohn ihre Anwesenheit bemerkte. Der plötzliche Aufprall löste schwere Panik bei den anwesenden Personen aus. Die Quellenberichte wiesen eine leichte Diskrepanz hinsichtlich des genauen Alters des Opfers auf. Drei verschiedene Veröffentlichungen gaben an, die verstorbene Frau sei 87 Jahre alt gewesen, während ein vierter Bericht ihr Alter mit 84 Jahren angab. Der Lkw erfasste sie mit Wucht, bevor der Fahrer das Fahrzeug stoppen konnte.
- Ein 55-jähriger Fahrer setzt einen landwirtschaftlichen Lkw zurück und erfasst seine Mutter tödlich in Asimi
- EKAB-Rettungswagen und Griechische Polizei eilen zum Unfallort
- Ärzte im Gesundheitszentrum Charakas untersuchen das Opfer und bestätigen ihren Tod
- Griechische Polizei nimmt den Fahrer gemäß den gesetzlichen Bestimmungen für tödliche Unfälle fest
Notruf und medizinische Beurteilung
Unmittelbar nach dem Zusammenstoß im Dorf Asimi setzten Umstehende und Familienmitglieder einen dringenden Notruf an die regionalen Einsatzkräfte ab. Sowohl das Nationale Notfallhilfezentrum (EKAB) als auch die Griechische Polizei (EL.AS.) mobilisierten Personal und Fahrzeuge, um zum Unfallort zu gelangen. Ein EKAB-Rettungswagen traf am Unfallort ein, leistete Erste Hilfe und lud die lebensgefährlich verletzte Frau für den dringenden Transport ein. Der Rettungswagen brachte sie direkt zum Gesundheitszentrum Charakas, der primären örtlichen medizinischen Einrichtung, die die südlichen Gemeindebezirke von Iraklio versorgt. Bei der Ankunft führten die untersuchenden Ärzte eine sofortige klinische Untersuchung durch und erklärten die ältere Frau offiziell für tot aufgrund der schweren Verletzungen, die sie bei dem Fahrzeugaufprall erlitten hatte.
Festnahme und rechtliche Schritte
Nach der Bestätigung des Todes des Opfers in der medizinischen Einrichtung leiteten die Strafverfolgungsbehörden die erforderlichen rechtlichen Maßnahmen ein. Beamte der Griechischen Polizei nahmen den 55-jährigen Fahrer nach den üblichen gesetzlichen Bestimmungen für tödliche Fahrzeugunfälle fest. Ermittler führten erste Befragungen am Unfallort in der Gemeindeeinheit Asimi durch, um die Flugbahn des Pickups und die örtliche Straßenführung zu untersuchen. Der Sohn wurde in Iraklio offiziell in Polizeigewahrsam genommen, während die Behörden die Akte für die Vorlage bei der Justiz vorbereiteten.
