
Ägypter stirbt nach acht Tagen im Krankenhaus nach Schraubenzieher-Angriff am römischen Bahnhof Togliatti
Mohammed, ein 30-jähriger Ägypter, wurde am 18. Juli am Bahnhof Togliatti mit einem Schraubenzieher am Kopf getroffen, als er einen Freund vor einem Raubüberfall schützen wollte. Er starb am 26. Juli im Krankenhaus; der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Gambier, befand sich bereits in Haft.
Der Angriff am Bahnhof Togliatti
Am Nachmittag des 18. Juli 2026 sprach ein 28-jähriger Gambier am Bahnhof Palmiro Togliatti im Osten Roms einen 30-jährigen Landsmann an und forderte Geld und ein Mobiltelefon. Als das Opfer sich weigerte, schlug der Angreifer zu und zog dann einen Schraubenzieher hervor, mit dem er ihm Beine und Arme verletzte. Mohammed, ein 30-jähriger ägyptischer Freund des Opfers, griff ein, um die Auseinandersetzung zu schlichten. Der Angreifer wandte sich gegen Mohammed und traf ihn mit dem Schraubenzieher am Kopf. Der Schlag durchdrang seinen Schädel. Mohammed, der einen Teppichmesser bei sich trug, versuchte sich zu verteidigen, wurde aber überwältigt. Nachdem er zusammengebrochen war, trat der Angreifer ihm wiederholt gegen Kopf und Brust, riss ihm die Kleidung vom Leib und stahl seine Brieftasche, bevor er floh. Der Überfall, der sich in der Nähe der Treppe zur Unterführung ereignete, wurde von der Videoüberwachungsanlage des Bahnhofs vollständig aufgezeichnet. Der Alarm wurde gegen 16:30 Uhr ausgelöst, obwohl einige Berichte die erste Auseinandersetzung eher auf 15:00 Uhr datieren. Dem überlebenden Raubopfer gelang die Flucht und die Verständigung der Behörden. Der Fall wurde zuerst von La Repubblica berichtet.
Der acht Tage währende Kampf des Opfers
Mohammed wurde in kritischem Zustand mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma in das Krankenhaus Policlinico Umberto I eingeliefert. Er wurde auf die Intensivstation verlegt, aber sein Zustand verschlechterte sich stetig. Er starb in der Nacht zum 26. Juli 2026, acht Tage nach dem Angriff. Er war ein 30-jähriger ägyptischer Staatsbürger.
- Mohammed am Bahnhof Togliatti mit Schraubenzieher angegriffen
- Mohammed stirbt im Policlinico Umberto I
Ermittlungen und Festnahme
Die Polizia Ferroviaria del Lazio und die Ermittler des V Distretto Prenestino begannen sofort mit der Auswertung der Überwachungsaufnahmen. Die Bilder zeigten das Gesicht des Angreifers und die gesamte Gewaltsequenz, einschließlich der Tritte, nachdem das Opfer bereits am Boden lag, und das Ausziehen der Kleidung, das die Ermittler als weiteren Akt der Demütigung beschrieben. Das überlebende Raubopfer sagte als Zeuge aus. Innerhalb weniger Tage identifizierte die Polizei den Tatverdächtigen: einen 28-jährigen gambischen Staatsangehörigen, der bereits wegen Gewaltverbrechen vorbestraft war, sich unerlaubt in Italien aufhielt und keinen festen Wohnsitz hatte. Die Beamten konzentrierten ihre Suche auf Gebiete, in denen der Mann bekanntermaßen verkehrte, und fanden ihn in kurzer Entfernung von seinem üblichen Nachtlager. Er wurde festgenommen und auf Anordnung des Ermittlungsrichters wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft genommen.
Rechtliche Konsequenzen
Der Tatverdächtige befand sich zum Zeitpunkt von Mohammeds Tod bereits in Haft. Nach dem Tod wird die Staatsanwaltschaft Rom die Anklage voraussichtlich von versuchtem Mord auf Mord hochstufen. Der Tatverdächtige bleibt in Haft.

