
Fahrer bei Busunfall in der Dęblińska-Straße in Puławy getötet, vier Verletzte
Ein 76-jähriger Fahrer eines Volkswagen Polo starb, vier Frauen wurden verletzt, nachdem er einem städtischen Bus in Puławy die Vorfahrt nicht gewährt hatte; die Woiwodschaftsstraße 801 war blockiert.
Zusammenstoß in der Dęblińska-Straße
Am Samstag, dem 3. Oktober 2026, ereignete sich vor 13:00 Uhr in der Dęblińska-Straße in der Stadt Puławy ein tödlicher Verkehrsunfall. Beteiligt waren ein Pkw Volkswagen Polo und ein Linienbus der städtischen Linie 15, der auf dieser Strecke verkehrte. Nach ersten Feststellungen der Ermittler der Polizei gewährte der Fahrer des Volkswagen Polo dem entgegenkommenden Linienfahrzeug nicht die Vorfahrt. Rettungskräfte, medizinisches Personal und Verkehrspolizisten wurden unverzüglich eingesetzt, um die Unfallstelle auf der stark befahrenen Stadtstraße abzusichern. Der Zusammenstoß brachte den Verkehr auf der gesamten Fahrbahn zum Erliegen, während die Einsatzkräfte mit der Lagebeurteilung begannen.
Todesopfer und medizinische Evakuierungen
Der 76-jährige Fahrer des Volkswagen Polo starb noch an der Unfallstelle an den schweren Verletzungen, die er bei dem Zusammenstoß erlitten hatte. Die Rettungskräfte leisteten den übrigen Fahrzeuginsassen und den Busfahrgästen vor Ort Erste Hilfe, bevor sie den Transport in die Kliniken organisierten. Die Ehefrau des getöteten Fahrers, die auf dem Beifahrersitz des Wagens saß, wurde verletzt und mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt mussten nach dem Aufprall vier weibliche Fahrgäste aus beiden Fahrzeugen in Krankenhäusern behandelt werden, darunter zwei erwachsene Frauen und ein junges Mädchen, das im Bus mitfuhr.
Das verletzte Kind benötigte dringend spezialisierte Versorgung, weshalb ein Hubschrauber des Lotnicze Pogotowie Ratunkowe (Polnische Luftrettung) eingesetzt wurde, der es in ein Krankenhaus nach Lublin flog. Der 58-jährige Fahrer des städtischen Busses erlitt bei dem Aufprall allgemeine Prellungen; anschließende Atemalkoholtests bestätigten, dass er nüchtern war.
- Ein Volkswagen Polo stößt in der Dęblińska-Straße mit dem städtischen Bus der Linie 15 zusammen.
- Sanitäter versorgen vier verletzte Frauen, ein Rettungshubschrauber bringt ein verletztes Mädchen nach Lublin.
- Die Polizei sperrt die Woiwodschaftsstraße 801 zwischen Puławy und Dęblin und richtet örtliche Umleitungen ein.
Polizeiliche Ermittlungen und erste Berichte
Kamil Karbowniczek aus dem Presseteam der Woiwodschaftspolizeidirektion Lublin bestätigte die Umstände des tödlichen Zusammenstoßes und skizzierte die ersten Erkenntnisse zur Vorfahrtslage.
Der Fahrer des Wagens starb noch an der Unfallstelle.
Ersten Polizeiangaben zufolge befanden sich neben dem Fahrer drei Fahrgäste im Bus, drei Personen wurden mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in örtliche Krankenhäuser gebracht. Spätere Aktualisierungen der Woiwodschaftspolizeidirektion Lublin präzisierten, dass sich neben dem Fahrer sechs Fahrgäste im Bus befanden, womit sich die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Opfer auf vier Frauen erhöhte. Die ermittelnden Beamten bleiben vor Ort, um die genaue Fahrspur der Fahrzeuge zu untersuchen und den genauen Ablauf der Ereignisse zu klären. Die technische Dokumentation und die Fahrzeuguntersuchungen werden unter Aufsicht der örtlichen Behörden durchgeführt.
Regionale Straßensperrung und Umleitungen
Der tödliche Unfall führte zu einer vollständigen Sperrung der Woiwodschaftsstraße 801 (Droga wojewódzka nr 801) auf dem Abschnitt zwischen Puławy und Dęblin. Polizeibeamte riegelten den betroffenen Abschnitt der Dęblińska-Straße ab, um die Landung des Rettungshubschraubers, die Spurensicherung und die Bergung der beschädigten Fahrzeuge zu ermöglichen. Um den örtlichen Verkehrsfluss und die regionale Verbindung aufrechtzuerhalten, richteten die Polizeibehörden ausgewiesene Umleitungsstrecken über die Aleja Miłości und die Gołębska-Straße ein. Autofahrer auf der Strecke zwischen Puławy und Dęblin wurden angewiesen, den vorübergehenden Umleitungen zu folgen, solange die Rettungsarbeiten andauerten. Die Fahrbahn bleibt für den Verkehr gesperrt, während kommunale und Bergungsdienste damit beschäftigt sind, den beschädigten Bus und den Pkw von den Fahrspuren zu räumen.


