
Junge Frau stirbt durch Schusswunde auf Schießstand auf Kreta
Eine junge Frau aus Thessaloniki starb am Samstagmorgen auf einem Schießstand in Malevizio, Heraklion, nach einer kritischen Halswunde. Die Polizei untersucht, ob es sich um Suizid oder einen Unfall handelte.
Vorfall auf dem Schießstand in Malevizio
Am Morgen des Samstags, 27. Juni 2026, starb eine junge Frau nach einer Schusswunde auf dem kommunalen Schießstand in Malevizio, Heraklion, Kreta. Das Opfer, ursprünglich aus Thessaloniki, hatte auf der Anlage eine Schusswaffe bedient. Lokale Medien berichteten, sie habe dem Aufsichtsbeamten gesagt: „Geh weiter nach hinten, du machst mich nervös“, kurz bevor sie die Waffe gegen sich selbst richtete. Die Kugel traf ihren Hals und verursachte starke Blutungen.
Rettungseinsatz und Krankenhausaufenthalt
Rettungssanitäter des Nationalen Zentrums für Notfallversorgung (EKAV) trafen am Ort ein und brachten die Frau ins Venizeleio-Krankenhaus in Heraklion. Die Retter stellten fest, dass sie bei der Verlegung noch bei Bewusstsein war, sich jedoch in einem kritischen Zustand mit unkontrollierten Blutungen aus der Halswunde befand. Trotz medizinischer Bemühungen erlag sie ihren Verletzungen im Krankenhaus.
Untersuchung der Umstände
Die griechische Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Behörden prüfen, ob es sich um Suizid oder eine versehentliche Auslösung handelte, und schließen kein Szenario aus. Ein Ermittlungsansatz konzentriert sich auf den Status der Frau: ob sie eine lizenzierte Sportschützin mit legalem Zugang zur Waffe war oder eine normale Bürgerin, der keine Schusswaffe hätte ausgehändigt werden dürfen. Erste Berichte verschiedener lokaler Quellen präsentierten widersprüchliche Möglichkeiten, und die Beamten arbeiten daran, den Hergang zu klären.


