Film & Medien · Nürnberg und Lichtenfels

Rosalie Thomass gibt ihr Debüt als neue Ermittlerin im Franken-Tatort „Gottesgarten“

Rosalie Thomass gibt als Emilia Rathgeber ihr Debüt im Franken-Tatort „Gottesgarten“. Der Fall beginnt mit dem Mord an einem Drag-Performer in einem Nürnberger Hotel und führt die Ermittler in die Geheimnisse einer Landfamilie.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tages Anzeiger, stern.de, Spiegel Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: 9EkieraM1, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Eine neue Partnerin für Voss

Rosalie Thomass (39) stößt als Emilia Rathgeber, genannt Emmy, zum Team des Franken-Tatorts. Die Ermittlerin aus Oberbayern arbeitet in „Gottesgarten“, der laut NZZ zwölften Folge der Reihe, erstmals mit Felix Voss (Fabian Hinrichs, 51) zusammen. Stern beschreibt sie als Frau mit blauem Nagellack, viel Empathie und Snacks und schreibt, ihre Energie färbe schnell auf den reservierten Voss ab. Der Standard nennt sie hands-on und pragmatisch, ein Kontrast zum eher weltentrückten Voss. Der Fall ist ihr erster gemeinsamer, und er folgt auf einen Wechsel im Team: Spiegel Online berichtet, dass Dagmar Manzel 2024 aus der Serie ausstieg, nachdem ihre Figur Paula Ringelhahn fast zehn Jahre an der Seite von Voss ermittelt hatte.

Im Interview mit spot on news beschrieb Thomass ihre Figur in einem Satz:

„Ich würde sagen, sie ist neugierig, offen, praktisch, humorvoll und empathisch.“

Rosalie Thomass, Schauspielerin

Der Fall

Elias Schaller (Moritz Bock), der laut Die Welt als Stella auftrat, wird mit durchtrennter Kehle in einem stundenweise vermieteten Nürnberger Hotel tot aufgefunden. Stern berichtet, Voss und Rathgeber behandelten den Tod zunächst als Gewaltverbrechen im Rotlichtmilieu. Ihre Nachforschungen führen sie nach Gottesgarten, eine ländliche Gegend bei Lichtenfels, wo die Eltern des Opfers, gespielt von Horst Kummeth und Jule Gartzke, sehr unterschiedlich auf den Tod ihres Sohnes reagieren. Spiegel Online schreibt, die Familie habe die Sexualität des Sohnes verschwiegen und auch einen Missbrauch, den er als Jugendlicher auf einer Party erlitten habe. NZZ merkt an, dass eine Person in Kapuzenpullover vom Tatort flieht, dass die Spuren ansonsten spärlich sind und dass die Zuschauer früh erfahren, wer unter der Kapuze steckt, während die Ermittler die Familie erst spät in der Folge besuchen.

Die Kritik

Die Rezensionen loben das neue Duo überwiegend. Die Kritik des Tages Anzeiger schreibt, Thomass überzeuge als Ermittlerin. Stern nennt das Debüt einen vielversprechenden Anfang und lobt den zurückgenommenen Ton der Sendung, kritisiert aber einen Satz einer Sexarbeiterin als Klischee und die Partyszenen als zu dünn besetzt. Spiegel Online zählt die Szenen, in denen sich Voss und Rathgeber langsam näherkommen, zu den besten Momenten der Folge, nennt die Provinz- und Partyszenen aber überwiegend flach. Die Welt schreibt, der Personalwechsel funktioniere in Franken, anders als in Kiel, das sie als warnendes Beispiel bezeichnet. In der Spiegel-Kritik wird Eli Wasserscheids Figur Wanda Goldwasser bei einer Beförderung übergangen, und als ihr Vorgesetzter sagt, nach zehn Jahren sei sie an der Reihe gewesen, korrigiert sie ihn: Es seien elf.

Die weitere Saison

Der Tages Anzeiger merkt an, dass nach den Wechseln in Frankfurt und Kiel neue Ermittler in München und Wien sowie später in Köln anstehen. Die NZZ berichtet, Axel Milbergs Borowski habe seinen Platz in Kiel in einer Doppelfolge an Mila Sahin (Almila Bagriacik) übergeben, und Laurence Rupp stoße ab Anfang 2027 als neuer Ermittler in Wien dazu. Die Ausstrahlung war für 20:15 Uhr im Ersten und auf ORF 2 angesetzt. Stern nennt als Datum den 24. Oktober, Der Standard verweist auf den 25. Oktober.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Nürnberg, Lichtenfels · Deutschland

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