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Kiew brennt, Dresden summt

Russland beschießt Kiew, Hitze, KI und Sicherheitsversagen testen Regierungen

Die härtesten Nachrichten des Tages kamen aus Kiew, wo Russlands nächtlicher Beschuss Zivilisten tötete und die Debatte neu entfachte, ob die Verbündeten der Ukraine schnell genug handeln. Anderswo setzten Hitze, Feuer, künstliche Intelligenz und altmodische Fahrlässigkeit Regierungen unter Druck, zu zeigen, dass sie physische Risiken noch immer bewältigen können, nicht nur Pläne verkünden.

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© RTE.ie
Film & Medien·vor 1 Std.

Olivia Wildes „The Invite“ erntet begeisterte Kritiken als messerscharfe Sexkomödie

Olivia Wilde kehrt mit „The Invite“ auf den Regiestuhl zurück, einer derben Dinnerparty-Farce mit Seth Rogen, Penélope Cruz und Edward Norton, die Kritiker als einen der Filme des Jahres bezeichnen.

Eine Dinnerparty läuft aus dem Ruder

Angela (Wilde) und Joe (Rogen) sind ein seit langem verheiratetes Paar aus San Francisco, das in einer leidenschaftslosen Sackgasse steckt. Als Angela ihre Nachbarn von oben, die glücklich-libidinösen Piña (Cruz) und Hawk (Norton), zum Umtrunk einlädt, artet der Abend in eine Cringe-Komödie voller sozialer Fettnäpfchen und Offenbarungen über die Ehe aus. Der Film basiert auf dem spanischen Film „Die Nachbarn von oben“ (Sentimental) von Cesc Gay, das Drehbuch stammt von Will McCormack und Rashida Jones.

Von der Bühne auf die Leinwand

„The Invite“ begann als Theaterstück und wurde später 2020 zum spanischen Film „Sentimental“ adaptiert. Die englischsprachige Version verlegt die Handlung nach San Francisco und schärft die Komik des ehelichen Unbehagens. Die Financial Times merkt an, dass der Rhythmus „in eine Dinnerparty-Farce“ übergeht, eine Struktur, die ihre Theaterwurzeln verrät.

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Wildes Regie-Comeback

„The Invite“ ist Wildes dritter Spielfilm als Regisseurin, nach ihrem gefeierten Debüt „Booksmart“ (2019) und dem viel gescholtenen „Don't Worry Darling“ (2022). Kritiker haben ihn als Rückkehr zur alten Form gefeiert. The Irish Times nennt ihn „eine durchtriebene Komödie über toxischen Luxus und Unbehagen“, während der Irish Examiner seine „messerscharfe Komik, durchsetzt mit köstlich cringewürdigen Momenten“ lobt.

Olivia Wildes Regiearbeiten
  1. 2019Booksmart (gefeiertes Debüt)
  2. 2022Don't Worry Darling (viel gescholten)
  3. 2026The Invite (Rückkehr zur Form)

Darstellerleistungen und Chemie

Alle vier Hauptdarsteller liefern laut RTE „Karrierehöhepunkte“ ab. Rogens Darstellung von Joes Selbstverachtung wird mit Paul Giamatti in „Sideways“ verglichen, wobei der Irish Examiner sie als „eine der treffendsten Darstellungen des männlichen Seelenlebens“ würdigt. Cruz‘ Charisma „versengt die Leinwand“, und Norton schwelgt in „esoterischer Wichtigtuerei“. Wilde selbst spielt Angela mit einer „angespannten Unruhe“, die die Farce verankert.

Die meisten Menschen fühlen sich mit der Dysfunktion ihrer Beziehung allein – sie haben Angst, dass nur sie beide diese Probleme haben. Allgemeingültigkeit ist eine Erleichterung. Sie erlaubt einem, sich viel zu vergeben.

— Edward Norton

Der Perel-Einfluss

Die Figur der Piña, eine Psychotherapeutin, vertritt Theorien der Beraterin des Films, der renommierten Therapeutin Esther Perel. Der Guardian bemerkt, dass Perels Idee des „Beziehungstods“ als unvermeidbares Nebenprodukt des amerikanischen Traums über der Geschichte schwebt. Wilde sagte der Zeitung, der Film erkunde „dieses amerikanische Pflichtgefühl: Ich habe diese Ehe begonnen, ich werde sie vollenden, ich werde mich durchbeißen.“

Mein liebstes Lachen im Publikum ist das, das zu sagen scheint: ‚Ich dachte, ich wäre der Einzige!‘ Es ist wie ha-ha-ha-aaah; ein kleines bisschen Stöhnen.

— Olivia Wilde

Kritischer Konsens

Die Kritiken sind überwältigend positiv. Der Evening Standard meint, Wilde „erinnere uns daran, dass sie eine begabte Regisseurin ist“, während die Financial Times sie eine „stachelige neue Komödie“ nennt, die für die Mittvierziger das tue, was „The Drama“ für die Enddreißiger getan habe. RTE erklärt ihn zu „einem der Filme des Jahres, ohne Frage“. Die einzige kleinere Kritik bezieht sich auf einen ruckartigen Gangwechsel gegen Ende und einen abrupten Abgang von Piña und Hawk.

San Francisco
Olivia WildeSeth RogenPenélope CruzEdward NortonEsther PerelCesc GayWill McCormackRashida Jones
LondonSan FranciscoTed Cruz

7 Quellen

  • The Invite review: Problems of privilege play out in a canny comedy of toxic luxury and unease
    The Irish Times·vor 2 Std.
  • 'I feel both thrilled and ruined by this': Olivia Wilde and Edward Norton on making sex comedy The Invite
    The Guardian·vor 2 Std.
  • BBC Radio 4 - Front Row, Review: Penélope Cruz in The Invite film and Pride the musical
    BBC·vor 11 Std.
  • The Invite: raunchy comedy is all talk in the best way
    RTE.ie·vor 14 Std.
  • The Invite: Olivia Wilde reminds us she's a skilled director
    Evening Standard·vor 15 Std.
  • Film reviews: The Invite is a razor-sharp comedy punctuated by deliciously cringe-worthy moments
    Irish Examiner·vor 19 Std.
  • The Invite film review -- Olivia Wilde and Seth Rogen fumble hilariously in mid-life sex comedy
    Financial Times News·vor 19 Std.

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