Konflikte · Teheran, Ghom und Maschhad
Iran setzt Trauerfeier für Ali Chamenei vom 4. bis 9. Juli an, vier Monate nach seiner Tötung bei US-israelischen Angriffen
Die Beisetzung von Ayatollah Ali Chamenei findet am 9. Juli in Maschhad statt, die nationalen Trauerfeierlichkeiten beginnen am 4. Juli – damit enden monatelange Spekulationen über die sterblichen Überreste des am längsten amtierenden obersten Führers Irans.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20 minutos, Le Parisien, RFI und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Sechs Tage der nationalen Trauer beginnen am 4. Juli in Teheran und enden mit der Beisetzung in Maschhad am 9. Juli.
Die Trauerfeier war ursprünglich für März geplant, wurde aber aufgrund des Konflikts verschoben; das islamische Recht schreibt normalerweise eine zügige Bestattung vor.
Der stellvertretende Bürgermeister von Teheran, Mohammad-Amin Tavakolizadeh, hat erklärt, dass 15 bis 20 Millionen Menschen an der dreitägigen öffentlichen Trauerfeier in der Hauptstadt teilnehmen könnten.
Mojtaba Chamenei, bei demselben Angriff verletzt, wurde im März zum obersten Führer ernannt, ist aber seitdem nicht mehr öffentlich aufgetreten.
Der Beginn der Trauerfeier am 4. Juli fällt mit den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten zusammen.
Der pakistanische Premierminister erklärte, Iran und die USA hätten sich auf einen Rahmen für ein Friedensabkommen geeinigt, eine erste Unterzeichnung wird innerhalb von 24 Stunden erwartet.
- 4.07.Nationale Trauerfeierlichkeiten beginnen in Teheran (drei Tage)
- 7.07.Zeremonien verlagern sich in die heilige Stadt Ghom
- 9.07.Beisetzung in Maschhad, Chameneis Heimatstadt; Tochter und Schwiegersohn werden am selben Tag beigesetzt
Das iranische Regime hat endlich öffentliche Trauerfeierlichkeiten für seinen ehemaligen obersten Führer, Ayatollah Ali Chamenei, angesetzt, der am 28. Februar während der ersten Welle amerikanischer und israelischer Luftangriffe getötet wurde. Das Staatsfernsehen gab am Samstag bekannt, dass sechs Tage der nationalen Trauer vom 4. bis 9. Juli stattfinden, mit einer Beisetzung in der nordöstlichen heiligen Stadt Maschhad.
Der Trauerfeierplan
Die öffentlichen Zeremonien werden am 4. Juli in Teheran eröffnet und dauern drei Tage. Ein stellvertretender Bürgermeister von Teheran, Mohammad-Amin Tavakolizadeh, hat erklärt, dass zwischen 15 und 20 Millionen Menschen zu den Veranstaltungen in der Hauptstadt erwartet werden. Am 7. Juli verlagern sich die Rituale nach Süden nach Ghom, einer Hochburg des schiitischen Klerus, bevor der Leichnam zur Beisetzung am 9. Juli nach Maschhad gebracht wird. Chameneis Tochter und Schwiegersohn, die ebenfalls bei den Februar-Angriffen getötet wurden, werden am selben Tag beigesetzt, wie iranische Medien berichten.
Eine lange Verzögerung und Fragen zu den sterblichen Überresten
Das islamische Recht schreibt eine Bestattung so bald wie möglich nach dem Tod vor, idealerweise innerhalb von 24 Stunden, aber in Kriegszeiten sind Ausnahmen zulässig. Die Trauerfeier war ursprünglich für März geplant, doch der Konflikt erzwang ihre Verschiebung. Iranische Medien haben berichtet, dass die Leichen anderer bei dem Angriff getöteter Amtsträger erst Wochen später geborgen und durch DNA-Tests identifiziert wurden. Es wurden keine offiziellen Informationen über den Zustand oder den Verbleib von Chameneis sterblichen Überresten veröffentlicht, was während der Verzögerung Spekulationen anheizte.
Mojtaba Chameneis Nachfolge und Schweigen
Der 56-jährige Sohn des getöteten Führers, Mojtaba, wurde bei dem Angriff, der seinen Vater und seine Frau tötete, ebenfalls verletzt. Er wurde Anfang März zum obersten Führer ernannt und ist damit der dritte Herrscher der Islamischen Republik seit 1979. Mojtaba Chamenei ist seit dem Angriff nicht mehr öffentlich aufgetreten. Seine gesamte Kommunikation erfolgte über ihm zugeschriebene Erklärungen, die im Staatsfernsehen ausgestrahlt oder in sozialen Medien veröffentlicht wurden. Der US-Außenminister Marco Rubio sagte Anfang Juni vor dem Senatsausschuss für Auswärtige Beziehungen, er glaube, dass der jüngere Chamenei „zunehmend in die Führung des Landes eingebunden“ sei, „obwohl seine gesamte Kommunikation schriftlich und über Dritte erfolgt“.
Symbolischer Zeitpunkt und möglicher Friedensrahmen
Der Beginn der nationalen Trauerfeier am 4. Juli fällt mit dem Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten zusammen, der 2026 den 250. Jahrestag des Landes markiert. Dieser Zufall hat internationale Aufmerksamkeit erregt.
„Er war einer der bösartigsten Männer der Geschichte.“
Trump bezeichnete die Tötung auch als „eine Form der Gerechtigkeit für das iranische Volk“ und für „Amerikaner und Menschen in vielen Ländern der Welt, die von Chamenei und seiner Bande blutrünstiger Schläger getötet oder verstümmelt wurden“.
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif sagte am Samstag, dass sich Iran und die Vereinigten Staaten nach mehr als drei Monaten Krieg auf einen Rahmen für ein Friedensabkommen geeinigt hätten und voraussichtlich innerhalb von 24 Stunden das erste Abkommen unterzeichnen würden.
Chamenei verbrachte 36 Jahre damit, den Iran zu einer anti-amerikanischen Macht aufzubauen, die militärische Reichweite über den Nahen Osten durch Stellvertreter wie die Hisbollah auszudehnen und im Inland mit eiserner Faust zu regieren. Die Trauerfeier wird das größte staatliche Ereignis seit seinem Tod sein und findet statt, während beide Seiten ein mögliches Ende des Konflikts signalisieren, der mit seiner Tötung begann.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20 minutosEl entierro del ayotalá Alí Jamenei ya tiene fecha: el funeral se celebrará más de cuatro meses después de su muerte
- Le ParisienGuerre en Iran : l'ancien guide suprême Ali Khamenei sera inhumé le jeudi 9 juillet
- RFIZa a yi jana'izzar Ayatollah Ali Khamenei a ranar 9 ga Yuli a Mashhad
- Le Figaro.frGuerre au Moyen-Orient : le défunt guide suprême iranien Ali Khamenei sera inhumé le 9 juillet
- Ali Khamenei
- Ehemaliger oberster Führer Irans, getötet am 28. Februar 2026 bei US-israelischen Luftangriffen
- Mojtaba Khamenei
- Sohn von Ali Chamenei, im März 2026 als oberster Führer nachgefolgt
- Donald Trump
- US-Präsident, äußerte sich zur Tötung Chameneis
- Shehbaz Sharif
- Premierminister Pakistans, kündigte Rahmen für Iran-US-Friedensabkommen an
- Marco Rubio
- US-Außenminister, bewertete Mojtaba Chameneis Einbindung in die Regierungsführung
- Mohammad-Amin Tavakolizadeh
- Stellvertretender Bürgermeister von Teheran, gab erwartete Teilnehmerzahlen für die Trauerfeier bekannt
- Orte
- Washington, D.C.
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