Wirtschaft · Brüssel
EU genehmigt Temus Aktionsplan zu illegalen Produkten nach 200-Millionen-Euro-Geldbuße
Temu hat vier Monate Zeit, seine Maßnahmen umzusetzen; der Plan wird extern überprüft, nachdem die Europäische Kommission seine Vorschläge am Montag, 26. Oktober 2026, angenommen hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BFMTV, Der Tagesspiegel, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Am 26. Oktober 2026 nahm die Kommission den Plan an, der Temu vier Monate Zeit für die Umsetzung seiner Maßnahmen unter externer und unabhängiger Prüfung gibt.
Die Kommission verhängte die Geldbuße im Mai 2026 wegen illegaler Produkte, darunter gefährliches Babyspielzeug und defekte Ladegeräte; die Verpflichtungen sollen das DSA-Verfahren abschließen.
Temu hat einen detaillierten Risikobericht bis Ende November 2026 zugesagt, ein vorläufiges Dokument über sechs Monate, und erhielt vier Monate für den aktualisierten Jahresbericht.
Stellt die Kommission fest, dass Temu nicht genug tut, könnte sie tägliche Zwangsgelder verhängen; das Verfahren läuft seit fast zwei Jahren.
- Mai 2026Kommission verhängt 200 Millionen Euro Geldbuße gegen Temu nach dem DSA
- 26.10.Kommission genehmigt Temus Aktionsplan
- Ende November 2026Frist für Temus detaillierten Risikobericht
Kommission nimmt Temus Aktionsplan an
Am Montag, 26. Oktober 2026, hat die Europäische Kommission einen Aktionsplan von Temu genehmigt, mit dem Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA) behoben werden sollen, das EU-Gesetz für Online-Plattformen. Die Verstöße betreffen Temus Pflichten zur Risikobewertung, insbesondere die Verbreitung illegaler Produkte auf seinem Marktplatz. Das chinesische Unternehmen hat vier Monate Zeit, die Maßnahmen umzusetzen, und eine externe und unabhängige Prüfung wird den Plan kontrollieren. Brüssel wird die Umsetzung überwachen. Temu, die internationale Version des chinesischen E-Commerce-Riesen Pinduoduo, 2015 gegründet, ist seit seinem Markteintritt in Europa 2023 schnell gewachsen und verkauft Kleidung, Spielzeug, Deko, Werkzeuge und Hightech-Artikel.
Was die Kommission feststellte
Im Mai 2026 verhängte die Kommission eine Geldbuße von 200 Millionen Euro gegen Temu, weil das Unternehmen EU-Verbrauchern den Kauf illegaler Produkte ermöglichte, darunter gefährliches Babyspielzeug und defekte Ladegeräte. Bei Testkäufen im Jahr 2025 fielen viele Artikel durch: Ladegeräte bestanden grundlegende Sicherheitstests nicht, und ein hoher Anteil der getesteten Babyspielzeuge überschritt entweder Chemikalien-Grenzwerte oder barg durch abnehmbare Teile ein Erstickungsrisiko. Die Kommission bezeichnete den Verstoß als schwerwiegend und stellte fest, dass Temu deutlich unterschätzt habe, wie viele illegale Produkte auf seiner Plattform angeboten werden. Temus frühere Stellungnahmen hätten sich auf den Markt im Allgemeinen, nicht aber auf die eigene Plattform bezogen, so Brüssel. Das DSA-Verfahren gegen Temu läuft seit fast zwei Jahren.
Maßnahmen, zu denen sich Temu verpflichtet hat
Temu erklärte sich bereit, seine Risikobewertungen auf aktuelle und verlässliche Daten zu stützen, die auf den eigenen Dienst zugeschnitten sind. Außerdem muss das Unternehmen seinen Empfehlungsalgorithmus prüfen, auch ob dieser zur Verbreitung illegaler Produkte beiträgt, und seine Moderationssysteme überprüfen. Temu muss mit belastbaren Kennzahlen belegen, ob seine Schutzmaßnahmen die Verbreitung illegaler Waren tatsächlich verringern. Zudem muss es offenlegen, wo automatische und manuelle Prüfungen der Händlerangebote an ihre Grenzen stoßen, und untersuchen, wie Händler Plattformfunktionen ausnutzen, um illegale Angebote nach oben zu drücken. In einer eigenen Erklärung begrüßte Temu die Genehmigung und dankte der Kommission für die Qualität des Austauschs während des Verfahrens; das Unternehmen betonte sein Ziel, EU-Nutzern eine sichere und vertrauenswürdige Einkaufsumgebung zu bieten.
Berichtsfristen und mögliche Sanktionen
Temu muss der Kommission jährlich einen Risikobericht vorlegen, der bewertet, wie viele gefährliche Produkte seine Plattform führt und wie das Unternehmen damit umgeht. Das Unternehmen hat einen detaillierten Risikobericht bis Ende November 2026 zugesagt, bestehend aus einem vorläufigen Dokument, das sechs Monate abdeckt. Für den aktualisierten Jahresbericht wurden ihm vier Monate eingeräumt. Sollte die Kommission zu dem Schluss kommen, dass Temu weiterhin nicht genug tut, um die EU-Vorschriften einzuhalten, könnte sie zusätzlich zur Geldbuße vom Mai tägliche Zwangsgelder verhängen. Brüssel wird die Umsetzung überwachen; die Verpflichtungen sollen das Verfahren abschließen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BFMTVNach 200 Millionen Euro Geldstrafe verspricht Temu Brüssel, gefährliche Produkte besser aufzuspürenAprès une amende de 200 millions d'euros, Temu promet à Bruxelles de mieux traquer les produits dangereux · Original auf Französisch
- Der TagesspiegelVerbraucherschutz: Nach 200 Millionen Euro EU-Strafe: Was Temu nun ändern will
- N-tvNach Millionenstrafe: Onlinehändler Temu muss EU jährlichen Risikobericht vorlegen
- ANSA.itEU genehmigt Plan des chinesischen Unternehmens Temu gegen illegale Produkte onlineOk Ue al piano della cinese Temu contro i prodotti illegali online - Ultima ora · Original auf Italienisch
- Orte
- Brüssel
- Organisationen
- Europäische Union
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen