Konflikte · Teheran und Parchin

Iraner versammeln sich in Teheran zu Freiwilligen-Mobilisierung nach Drohungen von Donald Trump

Die iranischen Behörden organisierten am Freitag eine Massenkundgebung im Zentrum Teherans und riefen Freiwillige auf, zu den Waffen zu greifen, nach Warnungen von US-Präsident Donald Trump und anhaltenden Angriffen in der Golfregion.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Independent, AP NEWS, France 24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Teheran, Parchin · Iran
Wie es dazu kam
  1. 28.02.USA und Israel starten Militärschläge gegen Iran
  2. 13.09.Satellitenbilder zeigen Wiederaufbau der Anlage Taleghan 2 in Parchin
  3. 17.09.Donald Trump kündigt an, er stehe vor einer Entscheidung bezüglich militärischer Eskalation
  4. 18.09.Über 300.000 Iraner marschieren in Teheran bei Freiwilligen-Militärkundgebung

Massenmobilisierung in Teheran

Hunderttausende Iraner versammelten sich am Freitag im Zentrum Teherans zu einer staatlich organisierten Demonstration, um ihre Bereitschaft zu bekunden, zu den Waffen zu greifen. Die Mobilisierung folgte auf monatelange Konflikte, seit die USA und Israel am 28. Februar Angriffe gestartet hatten. Die Marschierenden trugen Kampfuniformen und schwenkten Nationalflaggen durch die Innenstadt, während Zuschauer jubelten; einige Teilnehmer traten auf amerikanische und israelische Flaggen und skandierten Parolen gegen beide Nationen. Die iranischen Staatsmedien hatten die Bürger mehrere Tage lang ermutigt, sich der Kampagne Janfaday-e Iran anzuschließen, was übersetzt „diejenigen, die ihr Leben für Iran opfern“ bedeutet, und angekündigt, dass das Waffentraining mit Sturmgewehren in Kürze beginnen werde. Die Demonstration ist die größte öffentliche Versammlung im Land seit Beginn des militärischen Konflikts im Februar.

Freiwilligen-Mobilisierung und Teilnehmerzahlen in TeheranMenschen
Geschätzte Straßenbeteiligung
300000 Menschen
Registrierte Freiwillige
600000 Menschen
Erwartete Trainingsteilnehmer
1000000 Menschen

Daten aus dem Artikeltext

Freiwilligenrekrutierung und offizielle Rhetorik

Die Freiwilligeninitiative soll als Hilfssicherheitskraft neben den Islamischen Revolutionsgarden und der Basij-Miliz dienen. General Hassan Hassanzadeh, Chef der Revolutionsgarden in Teheran, erklärte im Staatsfernsehen, dass sich mehr als 600.000 Bürger für das Programm registriert hätten, mit einer erwarteten Gesamtbeteiligung von über einer Million. Die Staatsmedien schätzten, dass über 300.000 Menschen während der Veranstaltung am Freitagmorgen auf die Straße gingen. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian und hochrangige Militärkommandeure beobachteten die Demonstration von Tribünen aus. Hossein Taeb, der neu ernannte Chef der Basij, erklärte in einer Eröffnungsrede, dass die Freiwilligen sich auf eine vollständige Verteidigung vorbereiten und einen Albtraum für die Gegner des Landes darstellen würden, und fügte hinzu, dass ähnliche Mobilisierungskundgebungen in anderen Städten stattfinden würden.

„Ich bin hier, um Trump zu sagen, dass wir Iraner keine Angst vor seinen Drohungen gegen unsere Heimat haben. Niemand in der Geschichte konnte in Iran einmarschieren und dort bleiben.“

Marzieh Afaghi

US-Warnungen und Angriffe im Golf

Die Demonstration in Teheran fand einen Tag statt, nachdem US-Präsident Donald Trump am Donnerstag Reportern mitgeteilt hatte, dass er direkte militärische Eskalationen gegen Teheran erwäge. Die Militärkundgebung fand vor dem Hintergrund schwerer wirtschaftlicher Belastungen statt, die durch eine US-Marineblockade iranischer Häfen und neu ausgeweitete Wirtschaftssanktionen verursacht wurden. Am Morgen der Kundgebung meldete die United Kingdom Maritime Trade Operations, dass ein unbekanntes Projektil einen kommerziellen Öltanker in der Straße von Hormus getroffen habe. Die iranischen Behörden behaupteten ebenfalls einen Angriff auf einen Tanker in der lebenswichtigen Wasserstraße, wo iranische Militäreinheiten die Kontrolle übernommen und die Golf-Lieferungen von Öl und Erdgas gestört haben.

„Will ich hineingehen und sie vernichten oder nicht? Es ist eine große Entscheidung. Mit mir kann alles passieren.“

Donald Trump, Präsident

Militärische Vorführungen und Wiederaufbau von Nuklearanlagen

Während des Marsches durch Teheran zeigten die Revolutionsgarden Flugabwehrbatterien, auf LKW montierte Maschinengewehre und Drohnen, die zuvor bei Operationen im Persischen Golf eingesetzt worden waren. Außerhalb der Hauptstadt enthüllten Satellitenbilder vom 13. September einen raschen Wiederaufbau der Anlage Taleghan 2 im Militärkomplex Parchin südöstlich von Teheran. Eine Analyse des Institute for Science and International Security unter der Leitung des ehemaligen UN-Inspektors David Albright dokumentierte Bagger, Kräne, Betonmischer, Muldenkipper und Betonpumpen, die auf dem Gelände im Einsatz waren. Iranisches Personal legte eine große Plane über die unterirdische Anlage, um die Bauarbeiten vor der Luftüberwachung zu verbergen, und errichtete neue Betonverstärkungen gegen Explosionen nach der früheren Zerstörung durch israelische Bunkerbrecherbomben. Die Kriegsmobilisierung erfolgt auch im Anschluss an einen Bericht der Vereinten Nationen, der Anfang der Woche veröffentlicht wurde und den iranischen Behörden Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei der Niederschlagung regierungsfeindlicher Proteste zu Beginn dieses Jahres vorwirft.

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