Sicherheit · Murcia und Puerto Lumbreras
Mann mit aktivem Kontaktverbot festgenommen, nachdem er seine Ex-Partnerin in einem Einkaufszentrum in Murcia erstochen hat
Ein 38-jähriger Mann mit aktivem Kontaktverbot wurde nach Mitternacht festgenommen, nachdem er seine 44-jährige Ex-Partnerin am 5. August 2026 in einem Einkaufszentrum in Murcia erstochen hatte – der zweite mutmaßliche Femizid in Spanien an diesem Tag.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, 20 minutos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Eine 44-jährige Frau wurde am 5. August 2026 gegen 17:00 Uhr in einem Schuhreparatur- und Schlüsseldienstgeschäft im Einkaufszentrum Carrefour Infante in Murcia erstochen.
Juan Bautista, 38, wurde nach Mitternacht in Puerto Lumbreras, etwa 90 km südwestlich von Murcia, festgenommen, als er versuchte, mit dem Bus nach Andalusien zu fliehen.
Der Tatverdächtige war am 15. April 2026 wegen häuslicher Gewalt gegen das Opfer verurteilt worden und erhielt ein 500-m-Annäherungsverbot, ein 16-monatiges Kommunikationsverbot, 40 Tage gemeinnützige Arbeit und eine Geldstrafe von 310 Euro.
Die Ermittlungsrichterin stellte die gemeinsame Tochter, unter fünf Jahre alt, vorläufig unter die Obhut der öffentlichen Kinderschutzbehörde der Region Murcia.
Die Quellen geben unterschiedliche Gesamtzahlen an: zwischen 35 und 36 getötete Frauen durch geschlechtsspezifische Gewalt im Jahr 2026 und zwischen 1.375 und 1.377 seit 2003, abhängig von der Bestätigung der Fälle in Llanes und Benahavís.
- 15.04.Tatverdächtiger wegen häuslicher Gewalt gegen das Opfer verurteilt, erhält ein 500-m-Annäherungsverbot und ein 16-monatiges Kommunikationsverbot
- 5.08.Frau in einem Geschäft im Einkaufszentrum Carrefour Infante in Murcia erstochen
- 5.08.Notrufzentrale 112 erhält Anruf über die im hinteren Teil des Geschäfts gefundene Leiche
- 6.08.Guardia Civil nimmt Tatverdächtigen in Puerto Lumbreras, 90 km südwestlich von Murcia, fest, als er versucht, mit dem Bus nach Andalusien zu fliehen
Die Tat
Eine 44-jährige Frau wurde am Nachmittag des 5. August 2026 in einem Schuhreparatur- und Schlüsseldienstgeschäft namens Súper Rápido im Einkaufszentrum Carrefour Infante in Murcia erstochen. Der Angriff ereignete sich gegen 17:00 Uhr. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den 38-jährigen Juan Bautista, den Ex-Partner des Opfers und Angestellten des Geschäfts. Laut Berichten von La Verdad versteckte er die Leiche in den Räumlichkeiten und schloss das Geschäft, um die Entdeckung zu verzögern. Ein Mitarbeiter eines benachbarten Geschäfts fand die Leiche und alarmierte die Behörden. Die Notrufzentrale 112 erhielt den Anruf um 17:25 Uhr. Ein medizinisches Team konnte am Tatort nur noch den Tod der Frau feststellen.
Die Fahndung und Festnahme
Der Tatverdächtige floh zu Fuß aus dem Einkaufszentrum. Die Policía Nacional setzte ihre Mordkommission und die Abteilung für Familie und Frauenhilfe (UFAM) ein, unterstützt von der Wissenschaftlichen Polizei. Nach mehreren Stunden nahm die Guardia Civil Juan Bautista kurz nach Mitternacht in Puerto Lumbreras fest, etwa 90 Kilometer südwestlich von Murcia, auf der Straße Richtung Almería. Er versuchte, mit dem Bus nach Andalusien zu fliehen, wie 20minutos berichtet. Die Ermittlungsrichterin von Murcia hatte einen Haftbefehl wegen Mordes und Verstoßes gegen eine gerichtliche Anordnung erlassen.
Ein bereits bestehendes Kontaktverbot
Juan Bautista war am 15. April 2026 von einem Richter des Gerichts für Gewalt gegen Frauen in Murcia wegen eines häuslichen Gewaltdelikts gegen dasselbe Opfer verurteilt worden. Das von beiden Seiten angenommene Urteil beinhaltete ein Annäherungsverbot von 500 Metern zum Opfer, ihrer Wohnung, ihrem Arbeitsplatz oder jedem Ort, den sie regelmäßig aufsuchte, sowie ein 16-monatiges Kommunikationsverbot. Zudem wurde er zu 40 Tagen gemeinnütziger Arbeit, einem 16-monatigen Waffenverbot und einer Schadensersatzzahlung von 310 Euro verurteilt. Das Paar hatte eine gemeinsame Tochter unter fünf Jahren. Die Ermittlungsrichterin stellte das Mädchen vorläufig unter die Obhut der öffentlichen Kinderschutzbehörde der Region Murcia.
Zweiter Femizid an diesem Tag
Der Mord in Murcia ereignete sich Stunden, nachdem eine Guardia-Civil-Beamtin in Llanes, Asturien, von ihrem Ex-Partner, ebenfalls einem ehemaligen Guardia-Civil-Angehörigen, getötet worden war. Beide Fälle werden als Taten geschlechtsspezifischer Gewalt untersucht. Die Quellen geben unterschiedliche nationale Gesamtzahlen an: 20minutos und LaVanguardia berichten von 35 getöteten Frauen im Jahr 2026 (1.376 seit 2003), RTVE von 35 (1.375 seit 2003) und El País berichtet, dass die Zahl bei Bestätigung eines Falls in Benahavís im Juli auf 36 (1.377 seit 2003) steigen würde. El País berichtet außerdem von 23 minderjährigen Waisen in diesem Jahr, 533 seit Beginn der Zählung im Jahr 2013. Der Regierungsdelegierte in Murcia, Francisco Lucas, verurteilte die Tat öffentlich und sprach der Familie des Opfers sein Beileid aus.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSDetenido el hombre que se dio a la fuga tras asesinar a su expareja en un centro comercial de Murcia
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLDetenido el hombre que mató a su expareja en un centro comercial de Murcia tras darse a la fuga durante horas
- 20 minutosDetenido en Puerto Lumbreras el presunto asesino de su exmujer en el centro comercial de Murcia
- europa pressInvestigada como violencia de género la muerte de una mujer de 44...
- Juan Bautista
- 38-jähriger Tatverdächtiger, der wegen des Mordes an seiner Ex-Partnerin in Murcia festgenommen wurde
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