
Syrischer Außenminister und Mossad-Chef treffen sich in Jordanien, um über US-geführte Deeskalationszelle zu sprechen
Der syrische Außenminister Asaad al-Shaibani und Mossad-Chef Roman Gofman trafen sich am 23. August in Jordanien, um die Einrichtung eines von den USA beaufsichtigten Einsatzzentrums zur Verhinderung militärischer Eskalation zu besprechen.
Hochrangiges Sicherheitstreffen in Jordanien
Der syrische Außenminister Asaad al-Shaibani und der Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman, trafen sich am 23. August 2026 in Jordanien. Über das nicht angekündigte bilaterale Gespräch berichteten eine diplomatische Quelle sowie eine Quelle innerhalb der syrischen Regierung, die beide unter der Bedingung der Anonymität sprachen. Die Gespräche in Jordanien fanden mehrere Tage statt, nachdem israelische Streitkräfte einen Luftangriff auf einen in syrischem Territorium gelegenen Luftwaffenstützpunkt durchgeführt hatten. Diese direkte Begegnung zwischen Damaskus und dem Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes konzentrierte sich auf die Einrichtung operativer Koordinierungsmechanismen zur Verhinderung militärischer Zwischenfälle in der Region.
- Israelische Streitkräfte greifen einen Militärflugplatz in Syrien an.
- Der syrische Außenminister Asaad al-Shaibani trifft Mossad-Chef Roman Gofman in Jordanien.
- Sowohl Damaskus als auch die israelischen Behörden wahren offizielles Schweigen zu den gemeldeten Gesprächen.
Rahmen für ein von den USA beaufsichtigtes Einsatzzentrum
Das Hauptthema auf der Tagesordnung zwischen al-Shaibani und Gofman war ein Vorschlag zur Schaffung eines speziellen Einsatzzentrums mit Sitz in Jordanien. Laut den diplomatischen und syrischen Regierungsquellen soll diese gemeinsame Einrichtung direkt unter der Aufsicht der Vereinigten Staaten arbeiten. Die erklärte Aufgabe des Einsatzzentrums ist es, militärische Aktivitäten zu überwachen und unbeabsichtigte Konfrontationen auf syrischem Boden zu verhindern. In den Gesprächen wurde erörtert, wie eine solche Struktur operative Warnungen verwalten, sensible Bewegungen koordinieren und das Risiko direkter Zusammenstöße zwischen aktiven Streitkräften im gesamten syrischen Territorium verringern könnte.
Deeskalation mit der Türkei und offizielles Schweigen
Über die syrischen und israelischen Streitkräfte hinaus behandelten die Gespräche in Jordanien speziell Deeskalationsmaßnahmen, um Konfrontationen mit türkischen Militärkräften in Syrien zu vermeiden. Der vorgeschlagene Mechanismus soll potenzielle Reibungspunkte zwischen allen wichtigen bewaffneten Akteuren in der Region angehen, wobei türkische Militäroperationen als Schlüsselfaktor für die regionale Stabilität identifiziert wurden. Stand 24. August 2026 haben weder die syrische Regierung noch die israelischen Behörden das bilaterale Treffen in Jordanien offiziell bestätigt oder kommentiert. Sowohl Damaskus als auch israelische Beamte haben vollständiges öffentliches Schweigen über die von den regionalen Quellen preisgegebenen Details bewahrt.

