
Rybakina und Swiatek in Wimbledon-Achtelfinale ausgeschieden – Sabalenka bleibt Weltranglistenerste
Elena Rybakina und Iga Swiatek, beide ehemalige Wimbledon-Siegerinnen, sind am Samstag im Achtelfinale ausgeschieden und haben damit den Weg für Aryna Sabalenka freigemacht, die Weltranglistenerste zu bleiben.
Doppelte Sensation erschüttert das Damenfeld
Das Achtelfinale von Wimbledon 2026 bescherte am Samstag zwei gewaltige Schocks, als die ehemaligen Siegerinnen Elena Rybakina und Iga Swiatek beide in zwei Sätzen verloren. Rybakina, die Siegerin von 2022 und die Nummer 2 der Welt, wurde von der Belgierin Elise Mertens auf Court One mit 7:6(4), 6:1 vorgeführt. Stunden später erlitt die Titelverteidigerin Swiatek eine 7:6(9), 6:2-Niederlage gegen die Philippinin Alexandra Eala. Das Aus der beiden prominentesten Anwärterinnen hat das Damen-Einzelfeld weit geöffnet und hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Weltrangliste.
Rybakinas schwache Leistung
Rybakina hätte mindestens das Viertelfinale erreichen müssen, um Aryna Sabalenka an der Spitze der WTA-Rangliste zu überholen. Stattdessen lieferte die 27-jährige Kasachin das, was Reuters als „schwache Leistung“ gegen die gewiefte Mertens beschrieb. Die 30-jährige Belgierin, als Nummer 25 gesetzt, setzte auf größere Variabilität und holte sich erst ihren zweiten Sieg im neunten Aufeinandertreffen mit Rybakina. Nach einem engen ersten Satz, der durch ein Tie-Break entschieden wurde, übernahm Mertens die Kontrolle, gewann in einem Abschnitt des zweiten Satzes neun Punkte in Folge und beendete das Match trotz einiger später Nervosität mit einem Ass. Es ist das vierte Mal, dass Mertens das Achtelfinale von Wimbledon erreicht hat, womit sie ihre besten Ergebnisse aus den Jahren 2019, 2022 und 2025 einstellt. Sie trifft nun auf die Tschechin Marie Bouzková, um sich einen Platz im Viertelfinale zu sichern.
Swiatek von Eala überrascht
Swiateks Titelverteidigung endete fast ebenso abrupt. Die polnische Nummer 3 der Welt, die das Finale des letzten Jahres ohne Satzverlust gewonnen hatte, wurde von der 21-jährigen Eala (Weltranglistenplatz 32) bezwungen. Eala hatte vor diesem Jahr noch nie ein Hauptfeldspiel bei Wimbledon gewonnen, kam jedoch mit elf Rasenspielsiegen im Jahr 2026 ins Turnier, darunter ein Titel in Birmingham und eine Finalteilnahme in Eastbourne. Der erste Satz war eine enge Angelegenheit, bei der beide Spielerinnen im Tie-Break Satzbälle hatten, bevor Eala ihn mit 11:9 für sich entschied. Die Philippinin gewann dann den zweiten Satz deutlich mit 6:2 und ließ Swiatek zurück, die nun mit einem Absturz auf mindestens Platz sechs in der Rangliste rechnen muss.
Sabalenkas Platz an der Sonne gesichert
Sabalenka musste am Samstag noch nicht einmal auf den Platz, um die Nachricht zu erhalten, dass sie nach dem Turnier die Nummer 1 der Welt bleiben wird. Mit Rybakinas Niederlage kann sie nun kein Spieler mehr mit 8.550 Punkten überholen. Die Belarussin trifft im Achtelfinale auf Naomi Osaka, die sich mit einem souveränen 6:1, 6:3-Sieg gegen Daria Kasatkina stark präsentierte. Sabalenkas Weg zu ihrem ersten Wimbledon-Titel bleibt offen, aber die Auslosung hat zwei ihrer größten Bedrohungen verloren.
Djokovic stellt Federer-Rekord ein
Auf der Herrenseite setzte Novak Djokovic seine Jagd auf einen Rekord-Achten Wimbledon-Titel mit einem Viersatzsieg gegen Arthur Rinderknech fort. Der 39-jährige Serbe verbuchte seinen 105. Matchsieg im All England Club und zog damit mit Roger Federer gleich. Er egalisierte auch Federers Marke von 18 Achtelfinal-Teilnahmen.
Djokovic trifft als Nächstes auf Roman Safiullin, während der an Nummer eins gesetzte Jannik Sinner mit einem klaren Zweisatzsieg gegen Jenson Brooksby weiterkam.Ich schlage ein Match zwischen mir und Roger um die 106 vor. Hören wir einfach hier auf und rufen Roger, er soll kommen.


