Świątek kehrt nach einem Monat zurück und fegt Bejlek 6:0, 6:3 in Toronto-Auftakt vom Platz
Bei ihrem ersten Match seit dem Drittrunden-Aus in Wimbledon am 4. Juli benötigte Iga Świątek etwas mehr als 90 Minuten, um die tschechische Qualifikantin Sara Bejlek beim WTA-1000-Turnier in Toronto in zwei Sätzen zu besiegen.
Iga Świątek kehrte nach einer einmonatigen Pause mit einem souveränen 6:0, 6:3-Sieg über die 20-jährige Tschechin Sara Bejlek in der zweiten Runde der Canadian Open in Toronto am Dienstag in den Wettbewerb zurück. Die 25-jährige Polin, an Nummer sieben gesetzt, hatte seit ihrer Niederlage gegen Alexandra Eala von den Philippinen in der dritten Runde von Wimbledon am 4. Juli nicht mehr gespielt, ein Ergebnis, das sie auf Platz acht der WTA-Rangliste zurückfallen ließ.
Ein einseitiger erster Satz
Świątek dominierte vom ersten Punkt an und gab im Auftaktsatz kein einziges Spiel ab. Bejlek, die sich in der ersten Runde mit 6:3, 4:6, 7:5 gegen die Chinesin Xiyu Wang durchgesetzt hatte, hatte der Schlaghärte und der Platzabdeckung der ehemaligen Weltranglistenersten nichts entgegenzusetzen. Der Satz dauerte kaum eine halbe Stunde und gab den Ton für die Abendsession auf dem Centre Court an.
Bejleks Widerstand im zweiten Satz
Świątek nahm ihren Schwung mit in den zweiten Satz, zog auf 3:0 davon und schien auf dem Weg zu einem Doppel-Bagel-Sieg zu sein. Bejlek hielt dann zweimal ihren Aufschlag, verkürzte auf 3:2 und begann zu glauben, dass sie das Spiel noch drehen könnte. Das sechste Spiel wurde zum entscheidenden Moment: Es dauerte über 20 Minuten, mit mehreren Einstandspunkten, und Bejlek kam dem Ausgleich des Satzes nahe. Świątek blieb standhaft, rettete das Spiel und beendete den Satz schließlich mit 6:3.
Iga Świątek zog souverän in Toronto weiter und präsentierte sich auf dem Centre Court in ausgezeichneter Form.
Direkter Vergleich und Ausblick
Der Sieg baute Świąteks Bilanz gegen Bejlek auf 2:0 aus, nachdem sie die Tschechin auch bei den diesjährigen French Open in zwei Sätzen besiegt hatte. Aufgrund ihrer Setzung erhielt Świątek ein Freilos für die erste Runde, während Bejlek bereits ein Dreisatzmatch gespielt und gewonnen hatte. In der dritten Runde trifft Świątek auf die Siegerin der Partie zwischen der Kroatin Donna Vekic und der Schweizerin Viktorija Golubic. Unabhängig von der Gegnerin geht die Polin als Favoritin ins Spiel.
Polnische Beteiligung in Toronto
Świątek ist nicht die einzige Polin im Turnier. Maja Chwalińska soll am Dienstag ebenfalls in Toronto spielen, ihre Gegnerin ist die Australierin Talia Gibson. Die Canadian Open wechseln jährlich zwischen Toronto und Montreal: In geraden Jahren spielen die Frauen in Toronto und die Männer in Montreal, ein Modus, der sich in ungeraden Jahren umkehrt. Die letzte Polin, die das Turnier gewann, war Agnieszka Radwańska im Jahr 2014.

