
Iga Świątek überwindet Aufschlagprobleme und erreicht dritte Runde der French Open
Die Weltranglistendritte Iga Świątek überstand drückende Hitze und einen schwachen Aufschlag, um Sara Bejlek bei den French Open mit 6:2, 6:3 zu schlagen und sich einen Platz in der dritten Runde zu sichern.
Świątek setzt ihren Weg in Paris fort
Die Weltranglistendritte Iga Świątek hielt ihren Roland-Garros-Feldzug mit einem 6:2, 6:3-Sieg über die tschechische Weltranglisten-35. Sara Bejlek auf Kurs und zog zum achten Mal in Folge in die dritte Runde ein. Die Partie, die bei brütender Hitze von 32 °C auf dem Court Philippe Chatrier ausgetragen wurde, dauerte 1 Stunde und 34 Minuten. Nach dem letzten Punkt erhob sich das Pariser Publikum, um der viermaligen Championesse (2020, 2022–2024) zu applaudieren, die nach ihrem Halbfinal-Aus im vergangenen Jahr gegen die spätere Siegerin Coco Gauff um die Rückeroberung der Coupe Suzanne Lenglen kämpft. Świątek wurde in der zweiten Runde von ihren polnischen Landsleuten Hubert Hurkacz, Magda Linette, Magdalena Fręch und Maja Chwalińska begleitet, nachdem die Nation eine starke Auftaktrunde hingelegt hatte.
Frustration kocht über
Trotz des klaren Satzergebnisses hatte Świątek Mühe, ihren gewohnten Rhythmus zu finden. Sie brachte im 46-minütigen Auftaktsatz nur 37 % der ersten Aufschläge ins Feld und beendete das Match mit 38 unforced errors bei 17 Winnern. Zu Beginn des zweiten Satzes, bei einer 3:1-Führung, löste ein Doppelfehler einen wütenden Ausbruch aus, der über den ganzen Platz zu hören war.
Siehst du verdammt nochmal nicht, dass deine Hand steif ist?
Trainer Francisco Roig feuerte sie von der Box aus an, während Psychologin Daria Abramowicz sich für Schweigen entschied. Die Selbstkritik schien Świątek zu beflügeln, die die nächsten beiden Spiele gewann und den Satz mit 6:3 abschloss.
Ein Problem beim Aufschlag
Die Zahlen zeichneten ein düsteres Bild: Świątek gewann nur 28 % der Punkte hinter ihrem zweiten Aufschlag (7/25) im Vergleich zu 71 % nach ersten Aufschlägen. In einem Match, das von 11 Breaks in 17 Spielen geprägt war, scheiterte Bejlek noch katastrophaler und hielt nur einmal ihren Aufschlag. Świątek glich dies aus, indem sie die Tschechin siebenmal breakte und 8 von 11 Netzangriffen verwertete. Die Organisatoren bezeichneten ihre Leistung später als „uneinheitlich“ und stellten fest, dass sechs der acht Spiele, die sie in zwei Runden verloren hatte, auf ihren eigenen Aufschlag fielen.
Bei dieser Art von Match bringt das völlige Fehlen einfacher Punkte beim Aufschlag Świątek in eine schwierige Situation. Sie hat keine Chance, nach unzähligen langen Ballwechseln durchzuatmen, und dann häufen sich die Fehler.
Gefährlicher Weg voraus
Świąteks nächste Gegnerin, die am Freitag, den 28. Mai ermittelt wird, wird entweder die Weltranglisten-73. Magda Linette in einem rein polnischen Duell oder die an Nummer 29 gesetzte Lettin Jelena Ostapenko sein. Die historischen Bilanzen sind entmutigend: Świątek steht 0:6 gegen Ostapenko, und ihr letztes Aufeinandertreffen mit Linette endete mit einer Drei-Satz-Niederlage in Miami. Sollte sie weiterkommen, wären mögliche Viertelfinal-Hürden Marta Kostiuk, Elina Svitolina und Elena Rybakina.
Iga bleibt die gefährlichste Spielerin auf Sand der Welt.
The Tennis Letter merkte an, dass Świątek 28 ihrer letzten 29 Spiele in Roland Garros gewonnen und in 45 Karrierepartien an diesem Ort nur sechs Sätze abgegeben hat.
187.000 Euro und mehr
Der Sieg in der zweiten Runde sicherte Świątek ein Preisgeld von 187.000 Euro, wobei die Belohnungen im entscheidenden Teil des Turniers steil ansteigen. Eine Viertelfinalistin kassiert 470.000 Euro, eine Halbfinalistin 750.000 Euro, die Zweitplatzierte 1,4 Millionen Euro und die Siegerin mit 2,8 Millionen Euro einen Turnierrekord.
- Dritte Runde
- 187000 €
- Vierte Runde
- 285000 €
- Viertelfinale
- 470000 €
- Halbfinale
- 750000 €
- Zweite
- 1400000 €
- Siegerin
- 2800000 €


