
Sam Neill an Lungenentzündung gestorben, bestätigt Agent; ‚Jurassic Park‘-Star hatte Lymphom mit experimenteller Therapie besiegt
Der ‚Jurassic Park‘-Schauspieler, 78, war nach einer CAR-T-Therapie krebsfrei, erlag aber am Montag in Sydney einer Lungenentzündung. Sein Agent äußerte sich, um ‚Ungenauigkeiten und Falschmeldungen‘ entgegenzutreten.
Todesursache bestätigt
Sam Neill starb an einer Lungenentzündung, wie sein langjähriger Agent Philip Grenz am Donnerstag gegenüber Radio New Zealand erklärte, drei Tage nach dem Tod des 78-jährigen Schauspielers in Sydney. Die Familie hatte den Verlust zunächst als plötzlich und unerwartet bekannt gegeben und lediglich mitgeteilt, dass Neill zum Zeitpunkt seines Todes krebsfrei war. Grenz sagte, er habe mit der Familie gesprochen, um Details zu klären, nachdem einige Medienberichte seiner Aussage nach Ungenauigkeiten und glatte Falschmeldungen enthielten.
Sam starb an einer Lungenentzündung. Bevor er erkrankte, hatte Sam tapfer gegen ein Lymphom gekämpft und es dank einer neuen Behandlung namens CAR-T-Therapie besiegt.
Krebserkrankung und Remission
Neill wurde 2022 mit angioimmunoblastischem T-Zell-Lymphom diagnostiziert, einer seltenen und aggressiven Form des Non-Hodgkin-Lymphoms, die die Lymphknoten und das Immunsystem befällt. Er unterzog sich einer CAR-T-Therapie, einer Gentherapie, bei der die patienteneigenen T-Zellen so verändert werden, dass sie Krebszellen angreifen. Im April 2026 gab er bekannt, dass er krebsfrei sei. In seinen 2023 erschienenen Memoiren und einem Interview mit dem Guardian hatte er offenbart, dass er möglicherweise an einem Lymphom im Stadium 3 sterben würde, was die Remission zu einer bemerkenswerten Wende machte.
- Diagnose mit angioimmunoblastischem T-Zell-Lymphom, einem seltenen Non-Hodgkin-Lymphom
- Enthüllt in einem Guardian-Interview und seinen Memoiren, dass er ‚möglicherweise sterben‘ wird an einem Lymphom im Stadium 3
- Gibt bekannt, dass er nach einer CAR-T-Therapie, die sein Immunsystem modifizierte, krebsfrei ist
- Stirbt plötzlich und unerwartet in Sydney im Alter von 78 Jahren
- Agent Philip Grenz bestätigt, dass die Todesursache Lungenentzündung war, nicht Krebs
Letzte Projekte und private Gedenkfeier
Grenz sagte, Neill habe im letzten Jahr vier Projekte hintereinander gedreht, die alle in den kommenden Monaten veröffentlicht werden sollen. Dazu gehören Godzilla x Kong: Supernova und die Liebeskomödie The Last Resort. Die Familie wird eine private Gedenkfeier auf Neills Farm in Neuseeland abhalten, deren Termin noch nicht feststeht.
Da Sam ein äußerst privater Mensch war, der Aufhebens verabscheute, wird seine Familie ihm mit einer privaten Gedenkfeier auf seiner Farm in Neuseeland die Ehre erweisen.
Statt Blumen bittet die Familie um Spenden für zwei Anliegen, die Neill unterstützte: die Dunstan Hospital Foundation, die die Gesundheitsversorgung in Central Otago finanziert, und die Snowdome Foundation, eine australische Wohltätigkeitsorganisation, die Blutkrebsforschung und klinische Studien finanziert.
Eine fünf Jahrzehnte umspannende Karriere
Geboren als Nigel John Dermot Neill in Omagh, Nordirland, im Jahr 1947, zog er als Kind nach Neuseeland und nahm später den Namen Sam an. Er wirkte in mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen mit. Zu seinen frühen Rollen gehören My Brilliant Career (1979) und The Final Conflict (1981). Internationale Aufmerksamkeit erlangte er mit A Cry in the Dark (1988) an der Seite von Meryl Streep, Dead Calm (1989) mit Nicole Kidman und The Hunt for Red October (1990) neben Sean Connery und Alec Baldwin.
Steven Spielberg besetzte ihn als Paläontologen Dr. Alan Grant in Jurassic Park (1993), der damals zum erfolgreichsten Film aller Zeiten wurde. Im selben Jahr spielte er in Jane Campions The Piano. Zu seinen Fernseharbeiten gehören The Tudors und Peaky Blinders. Zahlreiche Würdigungen kamen unter anderem von Spielberg, Laura Dern, Jeff Goldblum, Nicole Kidman, Taika Waititi, Cillian Murphy, Alec Baldwin, Toni Collette und Kylie Minogue.


