
Iga Świątek scheidet in der vierten Runde der French Open an ihrem 25. Geburtstag aus – 7:5, 6:1 gegen die Ukrainerin Marta Kostiuk
Die viermalige Turniersiegerin Iga Świątek hat am Sonntag in der vierten Runde der French Open eine überraschende Niederlage gegen die Ukrainerin Marta Kostiuk erlitten und damit ihren Traum von einem fünften Titel bei Roland Garros an ihrem 25. Geburtstag beendet.
Ein Geburtstag zum Vergessen
Iga Świąteks 25. Geburtstag endete am Sonntag mit einer bitteren Enttäuschung, als die Weltranglistendritte in der vierten Runde der French Open ausschied. Die Polin, viermalige Championesse bei Roland Garros, unterlag der Ukrainerin Marta Kostiuk glatt in zwei Sätzen: 7:5, 6:1 auf dem Court Philippe-Chatrier. Das Match begann kurz nach 11:00 Uhr Ortszeit bei kühleren Bedingungen – rund 20 Grad Celsius – eine deutliche Abkehr von den heißen Tagen zuvor im Turnier.
Ein Spiel mit wechselndem Momentum
Der erste Satz war eine angespannte, einstündige Angelegenheit, geprägt von einer Flut von Aufschlagverlusten. Świątek erspielte sich im siebenminütigen Eröffnungsspiel den ersten Breakball, doch Kostiuk hielt dagegen. Die Polin gelang schließlich beim Stand von 3:3 mit einem atemberaubenden Rückhand-Winner der Durchbruch, gab ihren Aufschlag jedoch postwendend zu Null wieder ab. Świątek breakte erneut, um den Satz zu servieren, doch eine Welle von unerzwungenen Fehlern – 25 im ersten Satz allein bei nur sechs Winnern – ermöglichte Kostiuk das Rebreak. Die Ukrainerin hielt dann zum 6:5 und verwandelte den Satz mit einem Aufschlag von Świątek, begünstigt durch zwei Doppelfehler der Polin.
Świątek serwowała, by zamknąć seta. Nie potrafiła jednak zamknąć sprawy, do czego ponownie przyczyniły się własne błędy.
Kostiuks Sandplatz-Dominanz hält an
Der zweite Satz war eine klare Angelegenheit. Kostiuk, die mit einer Siegesserie von 15 Matches auf Sandplatz in das Spiel gegangen war, breakte Świątek früh und ließ nicht mehr locker. Die 23-Jährige, die von der Polin Sandra Zaniewska trainiert wird, zog auf 5:1 davon und servierte das Match souverän zu Ende. Mit dem Sieg zog Kostiuk zum zweiten Mal in ihrer Karriere ins Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein und wiederholte damit ihren Erfolg bei den Australian Open 2024. Świątek hingegen kassierte ihr schlechtestes Ergebnis bei Roland Garros – ein Ausscheiden in der vierten Runde, das sie zuletzt bei ihrem Debüt 2019 erlebt hatte.
Świątek dawno nie prezentowała się na Roland Garros, którego jest przecież czterokrotną mistrzynią, tak fatalnie.
Auswirkungen auf die Rangliste und Finanzen
Trotz des frühen Aus wird Świątek in der nächsten WTA-Weltrangliste hinter Aryna Sabalenka und Elena Rybakina auf Platz drei bleiben. Ihr Preisgeld für die vierte Runde beträgt 265.000 € (umgerechnet etwa 1,12 Millionen Złoty). Kostiuk ist durch das Erreichen des Viertelfinales mindestens 440.000 € sicher, die Siegerin wird 2,25 Millionen € erhalten. Nach Świąteks Ausscheiden ist Maja Chwalińska die einzige polnische Spielerin, die noch im Dameneinzel vertreten ist.
Ein neu geschriebenes Duell
Vor Sonntag hatte Świątek Kostiuk dominiert und alle drei vorherigen Aufeinandertreffen glatt in zwei Sätzen gewonnen. Doch Kostiuks Form auf Sand in dieser Saison – einschließlich Titeln beim WTA 250 in Rouen und beim WTA 1000 in Madrid – deutete eine Verschiebung an. Die aggressive Spielweise der Ukrainerin mit hohem Risiko zahlte sich aus, während Świąteks Aufschlag in den entscheidenden Momenten schwächelte. Die Niederlage beendete Świąteks Serie von sechs aufeinanderfolgenden Viertelfinal-Teilnahmen in Paris.
- Das Match beginnt auf dem Court Philippe-Chatrier bei kühleren Bedingungen (~20 °C).
- Kostiuk hält in einem 7-minütigen Eröffnungsspiel ihren Aufschlag und wehrt einen Breakball ab.
- Świątek breakt zum 4:3 mit einem Rückhand-Winner, verliert aber sofort ihren Aufschlag zu Null.
- Kostiuk gewinnt den ersten Satz mit 7:5, nachdem Świątek im letzten Spiel zwei Doppelfehler produziert.
- Kostiuk zieht im zweiten Satz auf 5:1 davon und serviert das Match mit 6:1 aus.


