Kim Aris sagt, er habe 20 Minuten mit seiner Mutter gesprochen – der erste Kontakt seit mehr als fünf Jahren, wie The Independent berichtet.
Die burmesischen Behörden erklärten am Montag, dem 19. Oktober, Suu Kyi habe zwei Bücher und eine versiegelte diplomatische Mitteilung von König Charles III. erhalten.
Aris sagt, die Junta fürchte ihren Einfluss, und warnt, ein Gespräch sei noch kein regelmäßiger Zugang zur Familie; das Handelsblatt berichtet, die Haft im Hausarrest dauere an.
Kim Aris, der 49-jährige Sohn von Aung San Suu Kyi, der in London lebt, schrieb auf Facebook, er habe erstmals seit mehr als fünf Jahren mit seiner Mutter gesprochen. Die von ihm veröffentlichten Fotos zeigten ihn offenbar vor der burmesischen Botschaft in London. The Independent berichtete, das Gespräch habe 20 Minuten gedauert und das britische Außenministerium habe ihn aufgefordert, zur Botschaft im Stadtteil Mayfair zu kommen, wo er allein mit ihr sprechen durfte. Das Handelsblatt schrieb, es bleibe unklar, ob das Gespräch online oder per Telefon stattfand. Aris dankte seinen Unterstützern und sagte, er glaube, ihre Stimmen hätten dazu beigetragen, diesen Moment möglich zu machen. Er forderte zudem die sofortige und bedingungslose Freilassung seiner 81-jährigen Mutter und aller politischen Gefangenen.
„Es war wunderbar, endlich mit meiner Mutter sprechen zu können.“
Die burmesischen Behörden erklärten am Montag, dem 19. Oktober, ein Paket von König Charles III. sei Suu Kyi übergeben worden, und veröffentlichten die ersten Fotos von ihr seit zwei Monaten. Die Behörden bezeichneten sie als „special detainee“ (Sonderhäftling) – ein Begriff, den sie zuvor nicht für sie verwendet hatten. Das Paket habe zwei Bücher über Boden und einen versiegelten Umschlag mit einer diplomatischen Mitteilung enthalten, erklärte ein Sprecher der burmesischen Präsidentschaft auf Facebook. The Independent identifizierte die Bücher als „The Land Gardeners: Soil to Table“ und „Soil: The World at Our Feet“. Der König ist für sein großes Interesse an Gartenbau und Umwelt bekannt. Der Buckingham-Palast hat sich zu dem Inhalt der Mitteilung nicht geäußert.
Suu Kyi ist seit dem Militärputsch vom 1. Februar 2021 in Haft, als die Armee die gewählte Regierung stürzte und sie festnehmen ließ. Die burmesischen Behörden erklärten im April, sie sei aus einem Gefängnis in Naypyidaw in den Hausarrest verlegt worden; das Handelsblatt berichtete jedoch, ihr genauer Aufenthaltsort sei weiterhin nicht öffentlich bekannt. Anfang August besuchte ein Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sie – der erste öffentlich bekannte Kontakt mit einem unabhängigen internationalen humanitären Akteur seit ihrer Festnahme. Aris sagte The Independent, sie leide an einer Sehnenscheidenentzündung in der rechten Hand, und die Polizei sei rund um das Haus stationiert. Menschenrechtsgruppen erklären, die Vorwürfe gegen sie seien erfunden worden, um der Armee die Rückkehr an die Macht zu ermöglichen. Der Krieg nach dem Putsch hat nach Angaben der Nichtregierungsorganisation ACLED mehr als 100.000 Tote gefordert.
Aris sagte bei einer Vorführung eines Dokumentarfilms über die Karriere seiner Mutter in London gegenüber The Independent, die Junta habe noch immer Angst vor ihr. Ihr Einfluss in Myanmar sei größer, als vielen bewusst sei, sagte er. Min Aung Hlaing, der Armeechef, der nach einer weithin umstrittenen Wahl im April vom Parlament zum Präsidenten erklärt wurde, ist der offizielle Machthaber, der sie festhält. Das Handelsblatt berichtete, Kritiker und internationale Beobachter sähen die Wahl nicht als echten demokratischen Prozess an. Suu Kyi erhielt 1991 für ihren Einsatz für die Demokratie den Friedensnobelpreis und verbrachte nach Angaben des Handelsblatts zwischen 1989 und 2010 15 Jahre im Hausarrest.
Das Handelsblatt berichtete, es sei weiterhin offen, ob aus dem begrenzten Kontakt ein regelmäßiger Austausch mit ihrer Familie werde. Aris warnte, ein Gespräch bedeute noch keinen regelmäßigen Zugang zur Familie, und Zugang bedeute nicht Freiheit. Er rief seine Unterstützer auf, weiter öffentlich Stellung zu beziehen, bis seine Mutter freikommt. Aris sagte, sie sei im Hausarrest weitgehend auf sich allein gestellt.
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Kim Aris, der Sohn von Aung San Suu Kyi, sagt, er habe erstmals seit mehr als fünf Jahren mit seiner inhaftierten Mutter gesprochen – ein Kontakt, dem ein Paket von König Charles III. vorausging, das die burmesischen Behörden ihr überbrachten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Libre.be, Notícias ao Minuto, Bloomberg Business und weiteren Medien. Geändert .