Konflikte · Tarnawa-Kolonia und Lublin

Polen nimmt Suche nach fehlendem Fragment einer russischen Kh-101-Rakete wieder auf, die am Donnerstag in der Region Lublin niedergegangen ist

Ermittler kehrten am Samstag zum Absturzort in Tarnawa-Kolonia zurück, nachdem eine Laboranalyse ergeben hatte, dass ein weiteres Teil des Marschflugkörpers noch nicht gefunden wurde. Die Behörden betonen jedoch, dass keine Gefahr für die Anwohner besteht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von FAKT24.pl, Nasz Dziennik, TVN24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Tarnawa-Kolonia, Lublin · Polen
Wie es dazu kam
  1. 30.07.Premierminister Tusk bestätigt, dass die Rakete mit einer großen Menge Sprengstoff bestückt war und 'mit hoher Wahrscheinlichkeit russisch' ist; Verteidigungsminister berichtet, dass eine zweite Rakete vor der Grenze umkehrte.
  2. 1.08.Staatsanwaltschaft nimmt Suchoperationen mit Tiefenscan-Ausrüstung wieder auf, nachdem Laboranalyse zeigt, dass ein Fragment noch fehlt; Militärgendarmerie sichert das Gebiet.
  3. 2.08.Suche soll mit Spezialausrüstung fortgesetzt werden, falls das Fragment am Samstag nicht gefunden wird.

Die polnische Staatsanwaltschaft hat am Samstag die Suche in Tarnawa-Kolonia, einem Dorf in der Region Lublin in Ostpolen, wieder aufgenommen, wo am frühen Donnerstagmorgen während eines massiven Angriffs auf die Westukraine ein russischer Marschflugkörper vom Typ Kh-101 niedergegangen war. Die erneute Suche folgt auf eine Laboranalyse, die ergab, dass ein weiteres Fragment des Flugkörpers noch fehlt.

Wonach die Suche sucht

Die Suche wurde wieder aufgenommen, nachdem eine detaillierte Laboranalyse der bereits am Donnerstag gesammelten Beweise die Notwendigkeit ergeben hatte, ein weiteres Teil des Objekts zu bergen, sagte Marcin Kozak, Sprecher der Regionalstaatsanwaltschaft Lublin. Die Inspektion des Geländes am Donnerstag, die mit Bodenradar und Metalldetektoren durchgeführt wurde, sicherte nach Kozaks Worten „entscheidende Beweise“, doch die anschließende Laborarbeit offenbarte die Lücke.

„Die detaillierte Laboranalyse der gesicherten Elemente ergab die Notwendigkeit, ein weiteres Fragment des Objekts zu finden. Aufgrund der besonderen Beschaffenheit des Geländes und der Wahrscheinlichkeit, dass sich das gesuchte Element in beträchtlicher Tiefe befindet, wurde beschlossen, den Suchbereich zu erweitern.“

Marcin Kozak

Für die Operationen am Samstag wurde spezielle Tiefenscan-Ausrüstung eingesetzt, und das Gebiet wurde von der Militärgendarmerie gesichert. Sollte das Fragment am Samstag nicht gefunden werden, sind die Arbeiten mit der Spezialausrüstung für Sonntag, den 2. August, geplant.

Keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit

Kozak betonte, dass das fehlende Fragment keine Gefahr für Leben oder Gesundheit darstelle und seine Bergung aus Sicht der Ermittlungen nicht entscheidend sei. Die Suche diene der umfassenden Aufklärung der Umstände des Vorfalls. Die Ermittlungen, die von der Abteilung für Militärangelegenheiten der Regionalstaatsanwaltschaft Lublin geführt werden, untersuchen Verstöße gegen den polnischen Luftraum und die Gefährdung der Flugsicherheit.

Der Vorfall am Donnerstag: Rakete dringt in polnischen Luftraum ein

Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 30. Juli, während eines groß angelegten russischen Raketenangriffs auf die Westukraine. Um 3:40 Uhr wurde ein unbekanntes Objekt im polnischen Luftraum entdeckt, und ein F-16-Kampfflugzeug wurde zur Identifizierung und möglichen Abfangaktion gestartet. Sechs Minuten später, um 3:46 Uhr, verschwand das Objekt vom Radar. Die Absturzstelle wurde später in der Nähe von Tarnawa-Kolonia lokalisiert.

Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass es sich bei der abgestürzten Rakete um eine Kh-101 handelte, die im zweiten Quartal 2026 in einer Anlage in der russischen Region Moskau hergestellt worden war. Die Rakete trug eine erhebliche Menge Sprengstoff.

Reaktion der Regierung

Vizepremier und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erklärte am Donnerstag, dass eine Rakete in den polnischen Luftraum eingedrungen sei, während eine zweite nahe herangekommen sei, aber vor dem Grenzübertritt umgekehrt sei. Premierminister Donald Tusk erklärte später am selben Tag, die Rakete sei mit einer großen Menge Sprengstoff bestückt gewesen und sei „mit hoher Wahrscheinlichkeit russisch“. Regierungsvertreter betonten, dass die Rakete abgeschossen worden wäre, wenn sie eine Gefahr für bewohnte Gebiete dargestellt hätte.

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