Sicherheit · Gaza-Stadt, Khan Younis und Deir el-Balah
Starkregen überflutet Tausende Zelte für vertriebene Familien in Gaza
Der Zivilschutz des Gazastreifens teilte mit, seine Einsatzkräfte hätten innerhalb von zehn Stunden rund 1.500 Notrufe erhalten, als der erste Wintersturm der Saison die Vertriebenenlager überflutete; in einigen Unterkünften stieg das Wasser 30 bis 40 Zentimeter hoch.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, Rai news, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Zivilschutz erhielt in zehn Stunden rund 1.500 Notrufe; an mehreren Unterkunftsstandorten stieg das Wasser um 30 bis 40 Zentimeter, nachdem der Regen am frühen Samstag, 7. November, eingesetzt hatte.
Mahmoud Basal sagte, Frühgeborene, ältere Menschen und Kranke seien am stärksten gefährdet; Al Jazeera berichtete, mehr als 125.000 Familien an der Küste drohten ihre Zelte vom Meer weggespült zu werden.
Der Zivilschutz teilte mit, Rettungskräfte hätten Bewohner eines teilweise eingestürzten Gebäudes im Zentrum von Nuseirat evakuiert; laut Wafa wurden zwei Menschen verletzt, als im Norden des Gazastreifens eine Mauer einstürzte.
Das Notfallkomitee des Gazastreifens erklärt, es würden dringend etwa 200.000 Zelte benötigt, während Wafa schätzt, dass etwa 270.000 Unterkünfte Vertriebene beherbergen.
- Samstag, erste zehn StundenZivilschutz erhält rund 1.500 Notrufe
- Samstag, Zentrum von NuseiratTeilweise eingestürztes Gebäude von Rettungskräften evakuiert
- Samstag, Norden des GazastreifensMauer eines beschädigten Gebäudes stürzt ein, laut Wafa zwei Verletzte
Das Wasser erreicht die Zeltlager
Starkregen zog am frühen Samstag, 7. November 2026, über den Gazastreifen, und am Morgen standen Tausende Zelte in den Vertriebenenlagern im Wasser. Der Zivilschutz des Gazastreifens erklärte, seine Einsatzkräfte hätten in nur zehn Stunden rund 1.500 Notrufe erhalten, und an mehreren Unterkunftsstandorten sei der Wasserstand um 30 bis 40 Zentimeter (12 bis 16 Zoll) gestiegen. Der Zivilschutzsprecher Mahmoud Basal sagte gegenüber Al Jazeera, einige Unterkunftszentren seien vollständig überflutet worden und alle darin befindlichen Menschen ins Freie gedrängt worden. Aufnahmen aus Lagern in Gaza-Stadt, Khan Younis und Deir el-Balah zeigten Bewohner, die durch knöcheltiefes Wasser wateten, durchnässte Matratzen und barfuß im Schlamm und Abwasser laufende Kinder. Basal beschrieb das Ausmaß der Überschwemmung unverblümt:
„Was wir befürchtet haben, ist tatsächlich eingetreten“
Die am stärksten Gefährdeten
Basal sagte, Frühgeborene, ältere Menschen und Kranke seien am stärksten ausgesetzt, und warnte vor der ständigen Gefahr für Menschen in Zelten:
„Wer in Zelten lebt, ist jeden Moment in Gefahr zu sterben und jeden Moment zu erkranken“
Al Jazeera berichtete, mehr als 900.000 Vertriebene hätten sich in al-Mawasi niedergelassen, dem Küstengebiet im Süden des Gazastreifens, wo es seit 22 Uhr am Freitag, 6. November, regnete. Derselbe Bericht nannte, dass mehr als 125.000 Familien an der Küste Gefahr laufen, ihre Zelte vom Meer weggespült zu bekommen, und dass mehr als 28.000 Witwen den Winter allein mit ihren Kindern verbringen. Das Notfallkomitee des Gazastreifens erklärte, mehr als eine Million Vertriebene seien den Gefahren des Winters ausgesetzt.
Beschädigte Gebäude und gemeldete Verletzte
Der Sturm brachte zudem Gebäude zum Einsturz, die durch Israels Krieg, der im Oktober 2023 begann, bereits beschädigt waren. Der Zivilschutz teilte mit, Rettungskräfte hätten Bewohner eines teilweise eingestürzten Gebäudes im Zentrum von Nuseirat evakuiert. Im Norden des Gazastreifens stürzte laut Wafa die Mauer eines weiteren beschädigten Gebäudes unter dem starken Regen ein und verletzte zwei Menschen. Observador berichtete unter Berufung auf den Zivilschutz, ein dreistöckiges Gebäude nahe dem Ahli Club im Flüchtlingslager Nuseirat sei teilweise eingestürzt, ohne Verletzte, und ein junger Mann im Norden sei gerettet worden, nachdem ein Dach auf ihn gestürzt sei. Wafa und Observador machen unterschiedliche Angaben zu den Opfern im Norden.
Unterkünfte und Winterrisiko
Wafa schätzt, dass etwa 270.000 Unterkünfte Vertriebene beherbergen und dass mehr als 400.000 Menschen in besonders gefährdeten Gebieten leben, entweder überschwemmungsgefährdet oder nahe der Küste. Rai berichtete, in den vergangenen drei Wintern seien mehrere Menschen, viele davon Säuglinge, an der Kälte gestorben. Das Notfallkomitee des Gazastreifens erklärt, das Gebiet brauche dringend etwa 200.000 Zelte sowie Heizmaterial.
- Unterkünfte für Vertriebene, etwa (Schätzung von Wafa)
- 270000 Zelte
- Dringend benötigte Zelte (Notfallkomitee Gaza)
- 200000 Zelte
Daten aus dem Artikeltext
Observador berichtete unter Berufung auf Daten des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), 1,65 Millionen Einwohner stünden vor einem vierten Winter in heruntergekommenen Zelten und beschädigten Gebäuden, wobei israelische Beschränkungen und eine Finanzierungslücke die Belastung verschärften.
Waffenstillstandsgespräche stocken
La Repubblica berichtete, der von den USA vermittelte Waffenstillstand aus dem vergangenen Jahr sehe einen Wiederaufbau vor, doch gebe es kaum Fortschritte, weil sich die Unterhändler weder auf eine Entwaffnung der Hamas noch auf den Abzug israelischer Truppen geeinigt hätten, die etwa zwei Drittel des Gebiets kontrollierten. Observador berichtete, ein Jahr nach Beginn des mutmaßlichen Waffenstillstands gingen die täglichen israelischen Angriffe weiter. Die beiden Medien zählen die Winter unterschiedlich: La Repubblica nannte dies den dritten Winter in Folge seit der Offensive, Observador den vierten Kriegswinter. Nesma al-Sallaq, Unterkunftskoordinatorin des NRC in Gaza, schrieb in einem Bericht vom Oktober, ein Winter im Zelt sei eher ein Albtraum als eine Jahreszeit.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Repubblica.itGaza, die ersten Regenfälle überfluten die Zeltstädte: „Und jetzt kommt der Winter, helft uns“Gaza, le prime piogge allagano le tendopoli: "E ora arriva l'inverno, aiutateci" · Original auf Italienisch
- Rai newsGaza, starke Regenfälle haben Tausende Zelte überflutet, in denen Vertriebene lebenGaza, le forti piogge hanno allagato migliaia di tende dove vivono gli sfollati · Original auf Italienisch
- Al Jazeera OnlineRegenfälle überfluten Tausende Zelte vertriebener Familien im GazastreifenRains flood thousands of displaced families' tents in Gaza · Original auf Englisch
- ObservadorMehr als 1.500 Bewohner von Gaza baten nach einem schweren Sturm um HilfeMais de 1.500 habitantes de Gaza pediram socorro após forte tempestade · Original auf Portugiesisch
- Orte
- Gazastreifen, Gaza, Deir al-Balah, Chan Yunis, Israel
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