Sicherheit · Gaza-Stadt, Al-Bureij und Chan Yunis

Israelische Angriffe und Schüsse töten fünf Menschen in Gaza, darunter einen zwölfjährigen Jungen – die Waffenruhe ist umstritten

Israelische Angriffe und Schüsse haben am Donnerstag, dem 5. November, im gesamten Gazastreifen fünf Menschen getötet, darunter einen zwölfjährigen Jungen, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Frühere Angaben desselben Tages zählten vier Tote; Israel und die Hamas werfen sich gegenseitig vor, die Waffenruhe vom Oktober 2025 zu verletzen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Soir, Le Monde.fr, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Gaza-Stadt, Al-Bureij, Chan Yunis · Palästina

Fünf Tote in mehreren Gebieten

Am Donnerstag, dem 5. November, töteten israelische Angriffe und Schüsse nach Angaben der Zivilschutzbehörde, die unter der Kontrolle der Hamas arbeitet, fünf Menschen im gesamten Gazastreifen. Die jüngste Zählung umfasst einen zwölfjährigen Jungen, der östlich des Flüchtlingslagers Al-Bureij im Zentrum des Gazastreifens von israelischen Kräften erschossen wurde. Zwei weitere Menschen starben bei separaten Angriffen nahe der Gemeinde Al-Zawayda, und eine Frau wurde im Gebiet Chan Yunis im Süden von israelischen Kräften erschossen. Ein Drohnenangriff westlich von Gaza-Stadt tötete nach Angaben derselben Behörde einen Menschen und verletzte mehrere weitere. Krankenhäuser, die die Leichen aufnahmen, bestätigten diese Zahlen.

Am 5. November gemeldete Tote nach Ort, laut Le SoirTote
Gebiet Al-Bureij
1 Tote
Gebiet Al-Zawayda
2 Tote
Gebiet Chan Yunis
1 Tote
Westlich von Gaza-Stadt
1 Tote

Daten aus dem Artikeltext

Eine Zahl, die von vier auf fünf stieg

Frühere Angaben desselben Tages zählten vier statt fünf Tote. In ihrer ersten Erklärung gegenüber AFP teilte die Behörde mit, vier Menschen seien getötet und mehrere weitere verletzt worden.

Der spätere Bericht ergänzt einen fünften Todesfall durch den Drohnenangriff westlich von Gaza-Stadt, der in den früheren Versionen nicht enthalten war. Beide Versionen nennen den Jungen und die Frau als Opfer israelischen Feuers; der Unterschied liegt also in dem zusätzlichen Todesfall und nicht in den geschilderten Umständen.

Reaktion des israelischen Militärs

Die israelische Armee erklärte auf Anfrage von AFP, sie habe im Gebiet Al-Zawayda und westlich von Gaza-Stadt „Hamas-Terroristen“ angegriffen. Von Vorfällen im Zusammenhang mit dem Tod des Kindes und der Palästinenserin habe sie keine Kenntnis. Notícias ao Minuto berichtete, die Armee habe sich zu den von ihr beschriebenen Angriffen noch nicht geäußert. Die Darstellung des Militärs deckt damit die Angriffe nahe Al-Zawayda und westlich von Gaza-Stadt ab, nicht aber die gemeldeten Schüsse in Al-Bureij und Chan Yunis.

Waffenruhe unter Druck

Israel und die Hamas werfen sich gegenseitig vor, die Waffenruhe zu verletzen, die am 10. Oktober 2025 in Kraft trat – nach zwei Jahren Krieg, ausgelöst durch den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Das Gesundheitsministerium in Gaza, das unter der Kontrolle der Hamas arbeitet und dessen Zahlen die Vereinten Nationen als verlässlich einstufen, meldet nach Angaben von Le Soir und Notícias ao Minuto mehr als 1.600 seit der Waffenruhe getötete Palästinenser. Am selben Tag hatte 20 Minutes die Zahl für denselben Zeitraum zuvor mit 1.550 angegeben. Notícias ao Minuto berichtete zudem, das Ministerium zähle mehr als 74.600 seit dem 7. Oktober 2023 getötete Menschen, darunter 20.000 Minderjährige.

Vertreibung und widersprüchliche Angaben

Notícias ao Minuto nannte unter Berufung auf Krankenhausquellen andere Orte für einige der Todesfälle. Die Frau, eine 54-jährige Mutter von fünf Kindern, verortete der Sender in der Zone Bir 19 im äußersten Süden, nahe der sogenannten „gelben Linie“, an der israelische Truppen stationiert sind. Derselbe Sender berichtete, ein Drohnenangriff im Zentrum des Gazastreifens habe einen Menschen getötet, und eine weitere Person sei in einem Zelt für Vertriebene in Deir al-Balah gestorben. Der Sender teilte außerdem mit, mindestens 1,8 Millionen Menschen seien weiterhin vertrieben, die meisten von ihnen in Zelten nahe dem Mittelmeer, und würden dort einen vierten Winter erleben.

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