Klima · Sevilla, Santa Cruz de La Palma und Madrid

Atlantiksturm soll ab dem 6. November anhaltenden Starkregen in den Westen Spaniens bringen

AEMET warnt vor einem kräftigen Atlantiktief, das ab Freitag, 6. November, anhaltenden Starkregen und Gewitter in den Westen Spaniens und auf die Kanarischen Inseln bringen soll; die höchsten Mengen werden ab Sonntag, 8. November, erwartet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, Xataka und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sevilla, Santa Cruz de La Palma, Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 9.11.Der Montag gilt mit 17,6 mm als nassester Tag in Sevilla, mit Winden von bis zu 60 km/h
  2. 10.11.Weitere Fronten sollen laut AEMET starke Schauer und Gewitter in den Westen Spaniens bringen
  3. 11.11.Der Regen in Sevilla soll bis Mittwoch anhalten, für diesen Tag werden 12,4 mm erwartet

Zeitpunkt des Sturms und Hochwasserwarnung

AEMET hat eine Mitteilung herausgegeben, in der die Behörde vor einem kräftigen Atlantiktief warnt, das Spanien und die Kanarischen Inseln erreichen und Schauer bringen soll, die als stark, anhaltend und von Donner begleitet beschrieben werden. Das System werde sich westlich der Azoren bilden und sich Anfang nächster Woche der Halbinsel nähern, so die Behörde. Ihr Sprecher Rubén del Campo sagte, die Veränderung werde ab Samstag, 7. November, spürbar sein, wenn wärmere Südwinde die Tiefsttemperaturen um bis zu 8 Grad über das Niveau vom Freitag anheben und die Fröste verschwinden. Die erste Front soll am Freitag, 6. November, in den Nordwesten Spaniens ziehen, mit örtlichen Schauern in Westgalicien und sehr starken Böen in den Hochlagen Galiciens und des Kantabrischen Gebirges.

Die Behörde warnt in ihrer Mitteilung zudem vor Überschwemmungen; der Wortlaut wird im Folgenden wiedergegeben.

„Örtliche Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten und steigende Flusspegel sind möglich.“

Aemet

Für Sonntag, Montag und Dienstag, 8. bis 10. November, werden aufeinanderfolgende Fronten vorhergesagt, wobei sich der stärkste Regen im Westen der Halbinsel konzentriert. Teile der Atlantikküste könnten während des Ereignisses zudem Wellen von bis zu sechs Metern Höhe erleben.

Sevilla und der weitere Westen

Nach einer Trockenphase wird in Sevilla ab Sonntag, 8. November, Regen erwartet, wobei der nasseste Tag für Montag, 9. November, vorhergesagt wird. Für die Stadt genannte Prognosen beziffern die Mengen auf etwa 50 Liter pro Quadratmeter über vier Tage, mit 10,8 mm am Sonntag, 17,6 mm am Montag, 9,2 mm am Dienstag und 12,4 mm am Mittwoch. Die Winde könnten am Montag 60 km/h erreichen, und die Temperaturen dürften im Wochenverlauf schrittweise sinken.

Prognostizierter Tagesniederschlag in Sevilla, 8. bis 11. November 2026mm
2026-11-08
10.8 mm
2026-11-09
17.6 mm
2026-11-10
9.2 mm
2026-11-11
12.4 mm

Daten aus dem Artikeltext

Zum Vergleich: Dieselbe Prognose weist darauf hin, dass am 29. Oktober 2025 in Sevilla 69,4 Liter pro Quadratmeter fielen – die höchste Tagesmenge einer Reihe, die im März 2010 begann. AEMET gibt den offiziellen Stadtrekord mit 109,3 mm an, aufgestellt am 2. November 1997. Weiter westlich erklärt der Meteorologe Jorge Rey, bekannt für Vorhersagen auf Basis der Cabañuelas, die Mengen könnten in Westandalusien und im Norden der Extremadura 200 Liter pro Quadratmeter überschreiten, mit Regen von Sonntagnachmittag bis Mittwoch, 11. November. Meteored warnt vor Mengen in Andalusien und der Extremadura, in einigen Szenarien über 150 l/m².

Kanarische Inseln und La Palma

Auf den Kanarischen Inseln soll der Regen am Freitag, 6. November, beginnen, mit starken Schauern auf den westlichen Inseln und einem Schwerpunkt auf La Palma. Für Samstag, 7. November, werden als sehr stark beschriebene Schauer mit Gewittern vorhergesagt, die im Westen des Archipels beginnen und sich am Sonntag auf die übrigen Inseln ausbreiten. Rey beziffert das Risiko auf La Palma am Sonntag auf bis zu 100 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden – eine Zahl aus seiner eigenen Methode, nicht aus einer amtlichen Warnung.

Zugbahn weiterhin unsicher

Die Vorhersagemodelle sind sich weiterhin uneinig, wohin das System ziehen wird. Xataka beschreibt drei Tiefdruckzentren, die westlich der Azoren umeinander kreisen könnten, wobei bis Montag, 9. November, eines die Oberhand gewinnen dürfte. Die Feuchtigkeitsfahne, die den Sturm speist, könnte Galicien, die Sierra de Grazalema oder mehrere andere Gebiete erreichen, und eine kleine Verschiebung des Systems könnte es um Hunderte Kilometer verlagern. AEMET erklärt zudem, die Unsicherheit über Entwicklung und Zugbahn des Sturms bleibe bestehen, sodass sich die genannten Mengen mit näher rückendem Datum ändern können.

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