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Kurz gefasst

  • Díaz sagt, Einkommen unter 21.000 Euro blieben unbesteuert, und El País berichtet, der Mindestlohn 2026 von 17.094 Euro brutto im Jahr sei durch einen Abzug von 590,89 Euro in der Jahreserklärung abgedeckt.

  • Feijóo versprach bei einer Kundgebung in Valencia, die PP werde 2027 die IRPF senken, beginnend bei den Beschäftigten, und sagte, die Erklärungsgrenze werde per Gesetz steigen, wann immer der Mindestlohn erhöht werde.

  • Arcadi España sagte, ein Mindestlohnbeschäftigter habe unter der PP im Schnitt 1.800 Euro nominale IRPF gezahlt, zu konstanten Preisen mehr als 700 Euro.

  • Eldiario.es führte Feijóos Äußerungen zum Mindestlohn unter den Falschaussagen in seinem Cadena-SER-Interview auf und schrieb, er habe dem Wirtschaftsvizepräsidenten Carlos Cuerpo Aussagen zugeschrieben, die Cuerpo nicht gemacht habe.

  • Díaz verwies auf zweieinhalb Millionen unbezahlter Überstunden pro Woche in Spanien und sagte, die Reformen zur Arbeitszeiterfassung und zu den Lohnzuschlägen seien nach der Ansetzung der Wahl auf den 29. November weiterhin in Bearbeitung.

Foto: AntonMST29, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Der Streit um den Mindestlohn

Arbeitsministerin Yolanda Díaz warf Alberto Núñez Feijóo, dem Vorsitzenden der Volkspartei (PP), vor, über die Besteuerung des Mindestlohns zu lügen. Am Freitag, 23. Oktober, sagte sie vor Journalisten während eines Besuchs des Arbeitsmarkt-Trainingsprogramms TándEM, Einkommen unter 21.000 Euro zahlten keine Einkommensteuer (IRPF), Renten eingeschlossen. Sie forderte Rentner, Beschäftigte, Frauen und junge Menschen auf, die wirtschaftspolitischen Pläne der PP zur Kenntnis zu nehmen.

„Erstens lügt er und weiß nicht, wovon er redet. Und zweitens will er sich nicht auf die Politik festlegen, die das Arbeitsministerium und die spanische Regierung verfolgen.“

Yolanda Díaz, Zweite Vizepräsidentin Spaniens und Ministerin für Arbeit und Sozialwirtschaft

Am selben Tag hatte Feijóo dem Radiosender Cadena SER gesagt, die Regierung profitiere von Mindestlohnerhöhungen, weil höhere Löhne Beschäftigte in eine höhere IRPF-Stufe drücken könnten und der Staat über Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge rund 30 % jeder Erhöhung einbehalte. Als Moderator Aimar Bretos darauf hinwies, dass der Mindestlohn nicht der IRPF unterliege, entgegnete Feijóo, dieser sei früher befreit gewesen, und gab der Regierung die Schuld, weil sie ihn einbeziehen wolle. Die PSOE antwortete auf X, Feijóo wisse nicht – oder wolle nicht wissen –, dass beim Mindestlohn kein IRPF-Abzug anfalle.

Wie der Mindestlohn besteuert wird

El País und eldiario.es erklärten beide, der Mindestlohn 2026 von 17.094 Euro brutto im Jahr sei nicht formell befreit, werde aber in der Praxis nicht besteuert. Arbeitgeber behalten die IRPF zunächst ein, und die Steuerbehörde erstattet den Betrag dann über einen Abzug von 590,89 Euro in der Jahreserklärung für Bezieher bis zu dieser Höhe. Der Abzug schrumpft schrittweise für Gehälter bis 20.048 Euro im Jahr. Eldiario.es führte Feijóos Äußerungen in seiner Prüfung des Interviews unter den Falschaussagen auf und bestätigte zugleich, dass sich Finanz- und Arbeitsministerium in der Frage gestritten und sie mit einem Abzug beigelegt hätten, der dafür sorgt, dass der Mindestlohn in der Erklärung für 2026 keine IRPF zahlt. Finanzminister Arcadi España schrieb auf X, die Regierung habe die IRPF für Geringverdiener über vier Jahre gesenkt, und unter der PP habe ein Mindestlohnbeschäftigter im Schnitt 1.800 Euro nominale IRPF gezahlt, zu konstanten Preisen mehr als 700 Euro.

Feijóos Steuerversprechen für 2027

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Valencia wandte sich Feijóo am selben Tag direkt an die Beschäftigten und versprach eine Steuersenkung im Jahr 2027, die bei ihnen beginnen solle.

„Wir werden die Steuern senken, und wir beginnen bei den Beschäftigten.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Er sagte, wer am wenigsten verdiene, zahle keine Steuern, und die Einkommensgrenze für die Abgabe einer Erklärung solle per Gesetz jedes Mal steigen, wenn der Mindestlohn erhöht werde. Auf X schrieb er, jede Mindestlohnerhöhung werde per Gesetz und automatisch von der IRPF befreit. Zudem kritisierte er den internen Streit der Regierung in dieser Frage und sagte, er werde die Episode nicht wiederholen, in der die Regierung dem Finanzministerium einen Teil jeder Erhöhung überlassen wollte, bis er es gestoppt habe.

Ausstehende Arbeitsmarktreformen und die Wahl

Díaz sagte, die Regierung habe die Arbeitszeiterfassung und eine Reform der Lohnzuschläge nicht aufgegeben, die verhindern solle, dass diese Mindestlohnerhöhungen auffressen; die Regelungen durchliefen weiterhin die nötigen Verfahrensschritte, obwohl die Wahlen inzwischen angesetzt seien. Sie verwies auf zweieinhalb Millionen unbezahlter Überstunden pro Woche in Spanien und griff den PP-Wirtschaftsvizesekretär Alberto Nadal an, der gesagt hatte, Spaniens Überstundengrenze liege niedriger als in Frankreich oder Italien. Die Gewerkschaften CCOO und UGT fordern mindestens 7 % mehr für 2027, während der Arbeitgeberverband CEOE argumentiert, eine Anpassung sei noch nicht fällig, weil die letzte im Februar abgeschlossen worden sei. Die Parlamentswahl ist für den 29. November angesetzt.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Schüsse bei Paris: ein Toter, Anti-Terror-Ermittlungen eröffnetEin Mann hat am Freitag, 23. Oktober, aus einem Auto heraus in Trappes und La Verrière das Feuer eröffnet und dabei einen Menschen getötet und fünf verletzt.Sicherheit · vor 3 Std.
Heutiger Brief · 4 Min. zum AnhörenSchütze tötet einen, Anti-Terror-Ermittler übernehmen Schießerei bei ParisLive · 4 ThemenUS-israelische Gespräche zum Iran

Quellen und Kontext

  • eldiario.esvor 7 Std.Der beste Trumpf für die PSOE ist es, Feijóo reden zu lassenLa mejor baza para el PSOE es dejar que hable Feijóo · Original auf Spanisch
  • EL MUNDOvor 9 Std.Feijóo appelliert mit einer Einkommensteuersenkung 2027 und der Absicherung der Mindestlohn-Befreiung an die Stimmen der ArbeiterFeijóo apela al voto de los trabajadores con una bajada del IRPF en 2027 y el blindaje de la exención del salario mínimo · Original auf Spanisch
  • eldiario.esvor 15 Std.Feijóos Unwahrheiten im Interview: vom Mindestlohn und der Einkommensteuer bis zur Erhöhung des RenteneintrittsaltersLas falsedades de Feijóo en la entrevista: del salario mínimo y el IRPF al aumento de la edad de jubilación · Original auf Spanisch
  • RTVE.esvor 16 Std.Das ABC des Mindestlohns: wie das Gesetz seine Festlegung vorschreibt und wie er von der Einkommensteuer befreit bleibtEl ABC del salario mínimo: cómo dice la ley que debe fijarse y cómo queda exento de pagar el IRPF · Original auf Spanisch
Yolanda Díaz
Zweite Vizepräsidentin Spaniens und Ministerin für Arbeit und Sozialwirtschaft, die Feijóo vorwarf, über die Besteuerung des Mindestlohns zu lügen
Alberto Núñez Feijóo
Vorsitzender der Volkspartei, der eine IRPF-Senkung für 2027 versprach und argumentierte, die Regierung profitiere von Mindestlohnerhöhungen
Arcadi España
Finanzminister, der den IRPF-Vergleich aus der PP-Zeit auf X veröffentlichte
Carlos Cuerpo
Wirtschaftsvizepräsident, dessen Äußerungen zu den Renten Feijóo laut Berichten falsch wiedergegeben haben soll
Alberto Nadal
PP-Vizesekretär für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, der sagte, Spaniens Überstundengrenze liege niedriger als in Frankreich oder Italien

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Veröffentlicht heute um 02:51.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Der Streit um den MindestlohnDer Streit um den Mindestlohn
  2. 2Wie der Mindestlohn besteuert wirdWie der Mindestlohn besteuert wird
  3. 3Feijóos Steuerversprechen für 2027Feijóos Steuerversprechen für 2027
  4. 4Ausstehende Arbeitsmarktreformen und die WahlAusstehende Arbeitsmarktreformen und die Wahl

Wo

MadridValencia

Auf Grundlage von Berichten von

eldiario.es, EL MUNDO, RTVE.es, LaSexta, europa press, EL PAÍS

Liste der Quellen

Wahlen · Madrid und Valencia

Díaz und Feijóo streiten vor der Wahl am 29. November über die Einkommensteuer auf den Mindestlohn

Feijóo sagte, die Regierung profitiere von Mindestlohnerhöhungen, und versprach eine Einkommensteuersenkung für 2027. Daraufhin warf ihm Arbeitsministerin Yolanda Díaz vor, vor der Wahl am 29. November zu lügen.

MadridValencia
Madrid, Valencia · Spanien

Fragen zu diesem Text

Eigene Frage stellenWie wird der Mindestlohn in der Praxis besteuert?Was versprach Feijóo bezüglich der Einkommensteuer für 2027?

KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, EL MUNDO, RTVE.es und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 02:51. So entsteht er