StrangDer Krieg in der Ukraine und seine Grenzen

Konflikte · Kyjiw und Chmelnyzkyj

Russische Drohnen treffen Umspannwerk, das für das Kernkraftwerk Chmelnyzkyj wichtig ist – Straßenbahnen in Kyjiw gestoppt

Kyjiw hat am Abend des 3. November den Straßenbahn- und O-Bus-Verkehr eingestellt, nachdem Russland in der Nacht zuvor das ukrainische Energiesystem angegriffen hatte. Energieminister Denys Szmyhal erklärte zudem, ein Drohnenangriff habe ein Umspannwerk rund 190 km von der polnischen Grenze entfernt getroffen, das für das Kernkraftwerk Chmelnyzkyj wichtig sei.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, TVP Info, Nasz Dziennik und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kyjiw, Chmelnyzkyj · Ukraine

Nächtlicher Angriff auf das Energiesystem

Russland hat in der Nacht vom 2. auf den 3. November einen großen Angriff auf die Ukraine geführt. Nach Angaben der ukrainischen Behörden galten die Hauptziele erneut Energieanlagen, darunter Kraftwerke und Umspannwerke in Übertragungs- und Verteilnetzen. Der nationale Netzbetreiber Ukrenergo bezeichnete den Angriff als einen der größten gegen die Energieinfrastruktur des Landes und erklärte, russische Truppen hätten innerhalb von 24 Stunden mehr als 20 Mal Energieanlagen getroffen.

Die ukrainischen Streitkräfte meldeten, an dem Angriff seien 289 Drohnen, 17 ballistische Raketen und 59 Marschflugkörper beteiligt gewesen; die Luftverteidigung habe mehr als 300 Objekte abgeschossen, darunter etwa 50 Marschflugkörper und drei ballistische Raketen. Nach Angaben ukrainischer Vertreter galten die Angriffe nicht nur Energieanlagen, sondern auch Wohngebäuden und medizinischen Einrichtungen.

Beim nächtlichen russischen Angriff auf die Ukraine eingesetzte Waffen, 2.–3. November 2026Anzahl
Drohnen
289 Anzahl
Ballistische Raketen
17 Anzahl
Marschflugkörper
59 Anzahl

Daten aus dem Artikeltext

Umspannwerk mit Verbindung zum Kernkraftwerk

Denys Szmyhal, stellvertretender Ministerpräsident und Energieminister der Ukraine, sagte vor Botschaftern der G7-Staaten, ein russischer Drohnenangriff habe ein Umspannwerk getroffen, das für den stabilen Betrieb des Kernkraftwerks Chmelnyzkyj von zentraler Bedeutung sei. Die Anlage liege rund 190 km von der polnischen Grenze entfernt, und Szmyhal erklärte, die Gefahr reiche über das ukrainische Staatsgebiet hinaus. Das Energieministerium habe Informationen über den Angriff an die Internationale Atomenergiebehörde weitergegeben.

„Solche Handlungen stellen nicht nur für die Ukraine eine Gefahr dar, sondern auch für die nukleare Sicherheit ganz Europas.“

Denys Szmyhal, Stellvertretender Ministerpräsident und Energieminister

Szmyhal bezeichnete den Angriff als ernsthaften Eskalationsschritt. Er veröffentlichte seine Erklärung auf Telegram.

Verkehr in Kyjiw und Stromausfälle

Die Behörden von Kyjiw stellten am Abend den Straßenbahn- und O-Bus-Verkehr ein und verwiesen auf eine kritische Lage im Energiesystem infolge feindlichen Beschusses. Auf den betroffenen Linien wurden zusätzliche Busse eingesetzt. Die U-Bahn fahre weiter, hieß es von offizieller Seite, ihr Betrieb hänge jedoch von der weiteren Entwicklung der Energielage ab.

Der Kyjiwer Bürgermeister Witalij Kłyczko sagte, die Lage bei der Stromversorgung in der Hauptstadt sei am Abend des 3. November äußerst schwierig. Ukrenergo führte in mehreren Regionen, darunter die Hauptstadt, Notabschaltungen ein, und die Wasserversorgung in Kyjiw wurde vorübergehend unterbrochen. Kłyczko erklärte, Elektriker und andere Fachkräfte arbeiteten an der Wiederherstellung von Strom und Wasser, und in den am stärksten betroffenen Bezirken würden Wärmestützpunkte eröffnet, wo Anwohner ihre Telefone aufladen und heiße Getränke bekommen könnten.

Kłyczko schrieb in den sozialen Medien, der Feind zerstöre weiterhin das einheitliche Energiesystem der Ukraine, wobei im ganzen Land sowohl Erzeugungs- als auch Übertragungsanlagen beschädigt würden.

Ausblick auf den Winter

Die ukrainischen Behörden warnen seit Monaten, dies werde der härteste Winter des Krieges. Die Vorbereitungen begannen bereits in der vorangegangenen Heizperiode, doch laut Mykhailo Babiichuk, der für OKO.press schreibt, hängt der Zustand des Netzes weitgehend von neuen russischen Angriffen ab, davon, wo sie einschlagen, und von der Verfügbarkeit von Ersatzstromquellen.

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