Konflikte · Straße von Hormus, Teheran und Washington
Iran schließt Straße von Hormus unter Berufung auf Israels Verstoß gegen die Libanon-Waffenruhe; USA bestehen auf fortlaufender Schifffahrt
Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) gaben am Samstag bekannt, dass die Straße von Hormus für alle Schiffe gesperrt sei, und machten israelische Verstöße gegen eine Waffenruhe im Libanon verantwortlich, die Teil einer 14-Punkte-Vorvereinbarung zwischen den USA und dem Iran Anfang dieser Woche war. Das US-Zentralkommando entgegnete, dass am selben Tag 55 Handelsschiffe sicher durch die Wasserstraße gefahren seien.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wnp.pl, Business Insider, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Islamischen Revolutionsgarden sperrten die Straße von Hormus am Samstag für die gesamte Schifffahrt und bezeichneten dies als ersten Schritt als Reaktion auf israelische Verstöße gegen die Waffenruhe im Libanon.
CENTCOM meldete, dass 55 Handelsschiffe und über 17 Millionen Barrel Öl die Meerenge passierten, und bestand darauf, dass der Iran die Route nicht kontrolliere.
Das 14-Punkte-Vorabkommen zwischen den USA und dem Iran, das die Meerenge wieder öffnete und Sanktionserleichterungen bot, wird nun durch die erneute Schließung durch den Iran erschüttert.
Eine geplante Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran am Freitag in der Schweiz wurde abgesagt, die Reise von Vizepräsident Vance wurde in letzter Minute gestoppt.
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- 18.06.Trump hält Pressekonferenz in Evian, sagt, das Abkommen habe eine Wirtschaftskatastrophe verhindert
- 19.06.Geplante US-iranische Gespräche in Bürgenstock abgesagt; Vances Abreise gestoppt
- 20.06.Revolutionsgarden schließen Straße von Hormus; CENTCOM meldet 55 Schiffe mit normaler Durchfahrt
Iran kündigt Schließung an
Die Marine der Revolutionsgarden erklärte die Meerenge für alle Schiffe für gesperrt und warnte die Schifffahrt, sich fernzuhalten, wie aus einer von Reuters verbreiteten Erklärung hervorgeht. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtete als erste über den Schritt und bezeichnete ihn als "ersten Schritt" als Reaktion auf das, was Teheran als Versäumnis der USA und Israels bezeichnete, die Waffenruhe im Libanon einzuhalten. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte der Agentur Fars:
„Unser Ansatz ist: Verpflichtung gegen Verpflichtung.“
Widersprüchliche Angaben zur Schifffahrt
Trotz des iranischen Schrittes erklärte das US-Zentralkommando (CENTCOM), dass die sichere Durchfahrt weiterhin ungehindert sei. In einer Erklärung hieß es, 55 Handelsschiffe seien durchgefahren und hätten über 17 Millionen Barrel Öl zu den Weltmärkten transportiert. CENTCOM-Sprecher Tim Hawkins sagte der New York Times:
„Der Iran kontrolliert die Meerenge nicht. Der Schiffsverkehr fließt weiter, und die US-Streitkräfte überwachen die Lage, um dies zu gewährleisten.“
Ursprung in der vorläufigen Vereinbarung
Die Schließung folgt auf eine 14-Punkte-Vorvereinbarung, die Präsident Donald Trump am Mittwoch unterzeichnet hatte und die die Meerenge wieder öffnete sowie Sanktionserleichterungen für iranische Ölverkäufe einführte. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Evian sagte Trump, er habe gehandelt, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern.
„Ich wollte keine wirtschaftliche Katastrophe zulassen. Hätte dies länger angedauert, hätte es passieren können.“
„Die 14 Punkte des Memorandums geben Teheran eine starke Verhandlungsposition in den Atomgesprächen.“
Gespräche in der Schwebe
Geplante US-iranische Verhandlungen am Freitag im schweizerischen Bürgenstock fanden nicht statt; das Schweizer Außenministerium bestätigte die Absage. Die Abreise von Vizepräsident Vance von der Andrews Air Force Base wurde in letzter Minute abgesagt, offiziell aus logistischen Gründen. Vance sagte, dass Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner bereits in der Schweiz an "technischen Elementen der Verhandlungen" arbeiteten und dass iranische, katarische und pakistanische Unterhändler bereits am Sonntag hinzustoßen könnten.
Wirtschaftliche und sicherheitspolitische Unsicherheit
Eine neue Unsicherheitsebene wurde durch die Persian Gulf Strait Authority (PGSA) hinzugefügt, die ein Dokument veröffentlichte, wonach Schiffe eine Genehmigung zur Durchfahrt einholen und einen festgelegten Korridor entlang der iranischen Küste nutzen müssen, mit einer obligatorischen Versicherung, die kostenlos angeboten wird, aber mit der Möglichkeit künftiger Gebühren. Reedereien und Ölexporteure warnten, dass solche Gebühren gegen das internationale Seerecht verstoßen und einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen könnten. Trotz der formellen Wiedereröffnung bleiben die Tankerbuchungen niedrig, was die tiefe Unsicherheit über die Beständigkeit des 60-Tage-Abkommens widerspiegelt. Das US-Militär empfahl der Handelsschifffahrt, einen Korridor entlang der omanischen Gewässer zu nutzen, insbesondere während potenzielle Gefahren wie Seeminen beseitigt werden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der das 14-Punkte-Vorabkommen mit dem Iran unterzeichnete
- J.D. Vance
- Vizepräsident der Vereinigten Staaten, an der Logistik der Iran-Verhandlungen beteiligt
- Tim Hawkins
- Sprecher des US-Zentralkommandos, der bestätigte, dass die Straße von Hormus offen ist
- Steve Witkoff
- Sondergesandter der USA, der in der Schweiz an technischen Elementen der Iran-Verhandlungen arbeitet
- Jared Kushner
- Schwiegersohn von Donald Trump, bei den Verhandlungen in der Schweiz anwesend
- Chris Kennedy
- Leiter der politischen Ökonomie bei Bloomberg Economics und ehemaliger Beamter des Außenministeriums
- Iranian Foreign Ministry spokesperson
- Namentlich nicht genannter Beamter, der von der Agentur Fars mit der Position des Iran zu Verpflichtungen zitiert wurde
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