Wahlen · Detroit und Birmingham

Haley Stevens verlangt von El-Sayed eine Entschuldigung vor gemeinsamem Kirchenauftritt in Detroit

Die Abgeordnete aus Michigan, Haley Stevens, hat einen für Sonntag geplanten gemeinsamen Kirchenauftritt mit dem Senatskandidaten Abdul El-Sayed an dessen öffentliche Entschuldigung und seine Distanzierung von einer Anzeige geknüpft. Der Streit lässt die Gräben in der Demokratischen Partei beim Thema Israel wenige Tage vor dem Wahltag wieder aufbrechen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von POLITICO, Spiegel Online, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Conlan Houston, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2025
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Stevens sagt, sie werde am darauffolgenden Wochenende mit El-Sayed Wahlkampf machen
  2. 30.10.Stevens veröffentlicht eine Erklärung, in der sie eine Entschuldigung und eine Distanzierung von der Anzeige fordert; El-Sayed kontert
  3. 1.11.Geplanter gemeinsamer Gottesdienst in Detroit

Ein Streit, der die Vorwahl überdauerte

Die Abgeordnete aus Michigan, Haley Stevens, verlor im August die demokratische Senatsvorwahl gegen Abdul El-Sayed, und seither haben beide Kritik ausgetauscht. El-Sayed, ein Progressive und ausgesprochener Israel-Kritiker, ist der Kandidat der Partei gegen den früheren Abgeordneten Mike Rogers von den Republikanern. Bei der ersten Senatsdebatte in diesem Oktober wurde El-Sayed gefragt, ob Iran oder Israel die größere Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstelle, und nannte die Frage ein „lächerliches Hypothetikum“. Stevens hielt diese Antwort für inakzeptabel und ist seither in einer Reihe von Kabelfernseh-Interviews aufgetreten, die zunehmend kritischer gegenüber ihm ausfielen. Ihre Unterstützung für ihn wird von Tag zu Tag wackeliger.

Ein gemeinsamer Auftritt, dann eine neue Forderung

Am Donnerstag, 29. Oktober, sagte Stevens, sie werde am darauffolgenden Wochenende mit El-Sayed Wahlkampf machen, und es sah so aus, als habe sich der Streit entspannt. Bis Freitag, 30. Oktober, nannte ihre Erklärung neue Bedingungen. Sie erwarte, dass El-Sayed sich für seine Äußerungen über Israel entschuldige, sich von einer Anzeige einer externen Gruppe distanziere und eine Wahlkampfanzeige zurückziehe, in der Tucker Carlson auftritt. Die externe Anzeige, die nicht von El-Sayeds Kampagne, sondern von Rebellion PAC stammt, zeigt Einkaufende, die sich über hohe Preise wegen der US-Unterstützung für Israel beschweren; Stevens nannte sie antisemitisch. El-Sayed hatte sich bereits von ihr distanziert.

Der gemeinsame Gottesdienst in Detroit ist für Sonntag, 1. November, angesetzt und soll ein von den Abgeordneten Debbie Dingell und James E. Clyburn aus South Carolina vermitteltes Friedensangebot sein. Stevens sagte, sie sei „geehrt“, mit Clyburn in die Kirche zu gehen, machte ihre eigene Teilnahme aber von der Distanzierung abhängig. In ihrer Erklärung argumentierte sie, ein Disclaimer reiche nicht aus, was sie wolle.

„Ein Disclaimer ist keine Verurteilung, und jeder in meiner Gemeinde kennt den Unterschied.“

Haley Stevens, Abgeordnete aus Michigan und frühere Rivalin El-Sayeds in

El-Sayed konterte am Freitag und erinnerte sie daran, dass er sie im August geschlagen habe. Seine Erklärung fuhr fort:

„Die Kongressabgeordnete Stevens scheint entschlossen, eine Vorwahl neu aufzurollen, die vor drei Monaten zu Ende ging.“

Abdul El-Sayed

Pelosi und die breitere Partei

Die frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, 86, befeuerte die Debatte in einem Podcast-Interview mit Moderator Donny Deutsch. Deutsch konfrontierte sie mit berichteten Äußerungen von El-Sayed und dem New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani, die nahelegten, Israel habe kein Existenzrecht. Pelosi sagte, Auffassungen, die Israel das Recht absprechen, als jüdischer Staat zu existieren, seien mehr als besorgniserregend und falsch, und kein Demokrat, der sie vertrete, spreche für die Partei als Ganzes. Sie sagte, es bleibe abzuwarten, ob El-Sayed in den Kongress gewählt werde, und sie hoffe, Mamdani werde als Bürgermeister erfolgreich sein, obwohl sie einige seiner Aussagen ablehne. Eine Sprecherin Pelosis sagte später der New York Times, sie rufe die Wähler weiterhin dazu auf, El-Sayed zu unterstützen, trotz unterschiedlicher Auffassungen in einigen Fragen. Stevens’ Verlobter sagte, er werde Rogers wählen, und kritisierte El-Sayeds Haltung zu Israel als gefährlich für amerikanische Juden; der gemeinsame Auftritt wurde danach angekündigt.

Eine Partei, gespalten entlang ihrer Kernkoalitionen

Bei einer Kundgebung mit dem demokratischen Ticket des Bundesstaates stand El-Sayed auf der Bühne mit dem Präsidenten, den er einst kritisiert hatte, und einer moderaten Secretary of State, die für das Gouverneursamt kandidiert. Auf die Frage, ob die Solidaritätsbekundung beweise, dass die Partei geeint sei, sagte El-Sayed: „Ich denke, das sollte sie.“ Berichte aus Southfield, einem überwiegend orthodox-jüdischen Vorort etwa 15 Minuten nördlich von Detroit, zeigten jüdische Wähler gespalten über ihn. Einige Anwohner begrüßten ihn als den „Mamdani von Michigan“, andere lehnten seine Haltung zu Israel ab. Der nächste geplante Schritt ist der Gottesdienst am Sonntag in Detroit, danach folgt der Wahltag.

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Quellen und Kontext

Detroit, Birmingham · Vereinigte Staaten

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