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Spanischer Kongress bringt Sterbehilfe-Reform auf den Weg – Berufungsfrist auf 25 Tage begrenzt, gegen päpstlichen Appell
Der Abgeordnetenkongress hat am Donnerstag mit 178 zu 169 Stimmen die Behandlung eines katalanischen Vorschlags beschlossen, der Rechtsmittel gegen Sterbehilfe-Genehmigungen auf maximal 25 Tage begrenzen soll – inspiriert vom langwierigen Rechtsstreit um Noelia Castillo.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Unterhaus stimmte mit 178 zu 169 Stimmen für die Behandlung eines katalanischen Vorschlags zur Beschleunigung von Gerichtsverfahren; nur PP und Vox sind dagegen.
Die Reform würde die Bearbeitung von Rechtsmitteln gegen Sterbehilfe-Genehmigungen auf 25 Tage begrenzen und auf eine einzige gerichtliche Instanz beschränken.
Die Sterbehilfe einer Frau wurde durch die Rechtsmittel ihres Vaters um über 600 Tage verzögert; die Reform soll solche Blockaden verhindern.
Die Abstimmung erfolgte drei Tage, nachdem Papst León XIV. vor dem Kongress das Recht auf Leben verteidigt hatte, was die meisten Parteien beklatschten, dem sie aber nun zuwiderhandelten.
- 26.03.Noelia Castillo erhält nach einem 600-tägigen Rechtsstreit Sterbehilfe
- 30.04.Katalanisches Parlament verabschiedet Reformvorschlag zum Sterbehilfegesetz
- 8.06.Papst León XIV. spricht vor dem Kongress und verteidigt das Recht auf Leben
- 11.06.Kongress stimmt mit 178 zu 169 für die Behandlung der Reform
Die Abstimmung
Der spanische Abgeordnetenkongress stimmte am Donnerstag mit 178 zu 169 Stimmen für die Behandlung eines Gesetzesvorschlags, der die gerichtliche Überprüfung von Sterbehilfe-Entscheidungen beschleunigen soll. Nur die konservative Partido Popular (PP) und die rechtsextreme Vox lehnten die Maßnahme ab, während die regierende Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) und alle anderen Gruppen dafür stimmten. Die Abstimmung eröffnet den parlamentarischen Weg für eine Reform, die langwierige Gerichtsverfahren verhindern soll, die den medizinisch assistierten Tod verzögern können.
Was die Reform vorsieht
Der Vorschlag, der vom katalanischen Parlament ausgearbeitet wurde und von der sozialistischen katalanischen Schwesterpartei PSC, Junts, der Republikanischen Linken Kataloniens (ERC), den Comuns und der antikapitalistischen CUP unterstützt wird, zielt darauf ab, die Bearbeitung von Rechtsmitteln gegen Sterbehilfe-Genehmigungen auf maximal 25 Tage zu begrenzen. Er würde das Berufungsverfahren außerdem auf eine einzige gerichtliche Instanz und ein höheres Verwaltungsgericht beschränken.
„Es ist offensichtlich, dass die Verlängerung des Verfahrens zwangsläufig ständiges und unerträgliches körperliches oder psychisches Leid für die betroffene Person mit sich bringt.“
Der Fall Noelia Castillo
Die Reform wurde direkt inspiriert vom Fall Noelia Castillo, einer jungen Frau, deren Sterbehilfe sich aufgrund von Rechtsmitteln ihres Vaters Gerónimo Castillo, der von der Organisation Abogados Cristianos (Christliche Anwälte) vertreten wurde, um mehr als 600 Tage verzögerte. Nachdem sie alle nationalen Gerichtsinstanzen (darunter der Oberste Gerichtshof Kataloniens, der Oberste Gerichtshof und das Verfassungsgericht) und schließlich auch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte durchlaufen hatte, erhielt Castillo am 26. März 2026 schließlich den medizinisch assistierten Tod. Die Berufungen ihres Vaters hatten den Fall fast zwei Jahre lang am Leben erhalten, obwohl alle vorherigen Gerichte die Genehmigung ihres Sterbehilfeantrags bestätigt hatten. Die katalanischen Abgeordneten betonten, dass die Reform die durch diesen Rechtsstreit offengelegten Schlupflöcher schließen würde.
„Wir haben dieses Recht bereits errungen; was diese Reform anstrebt, ist es zu perfektionieren.“
Opposition von PP und Vox
Der PP-Abgeordnete Antonio Román Jasanada argumentierte: „Wenn eine Entscheidung unwiderruflich ist, gibt es nie zu viele Sicherheitsvorkehrungen" und lehnte die Verkürzung der Fristen ab.
„Die Würde liegt im Leben, von Anfang bis Ende.“
„Sie können nicht hierherkommen, um über einen würdevollen Tod zu reden, wenn es in Wirklichkeit darum geht, Menschen zu töten.“
Päpstlicher Kontext
Die Abstimmung erfolgte nur 72 Stunden, nachdem Papst León XIV. vor demselben Gremium gesprochen und sich nachdrücklich für das Recht auf Leben eingesetzt hatte, wobei er sich sowohl gegen Abtreibung als auch gegen Sterbehilfe aussprach. Alle politischen Gruppen hatten dem Pontifex eine siebenminütige Standing Ovation zuteilwerden lassen, doch am Donnerstag unterstützte die Mehrheit von ihnen einen Vorschlag, der seiner Botschaft zuwiderläuft. Premierminister Pedro Sánchez hatte am Tag vor der Abstimmung an der Papstmesse in der Sagrada-Família-Basilika teilgenommen – eine Abkehr von seiner üblichen laizistischen Haltung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOEl Congreso da el primer paso para reducir los plazos de los recursos en procesos de eutanasia
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLEl Congreso tramitará una reforma para agilizar los plazos judiciales de la eutanasia
- El ConfidencialEl Congreso aprueba reforzar la ley de eutanasia 72 horas después de la visita del Papa
- El PeriódicoEl Congreso tramita la reforma para evitar bloqueos judiciales a la eutanasia como el 'caso Noelia'
- Sara Jaurrieta
- PSC-Abgeordnete, die die Reform im Kongress verteidigte
- Jordi Fàbrega
- Junts-Abgeordneter, der die Reform im Kongress verteidigte
- Juli Fernàndez
- ERC-Abgeordneter, der die Reform im Kongress verteidigte
- Antonio Román Jasanada
- PP-Abgeordneter, der die Reform während der Debatte ablehnte
- María Ruiz
- Vox-Abgeordnete, die die Reform während der Debatte ablehnte
- Noelia Castillo
- Frau, die am 26. März 2026 nach einem 600-tägigen Rechtsstreit Sterbehilfe erhielt; ihr Fall inspirierte die Reform
- León XIV
- Papst, der den Kongress am 8. Juni 2026 besuchte und das Recht auf Leben verteidigte
- Orte
- Straßburg
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