Regierung · London, Manchester und Chequers
Keir Starmer steht kurz vor dem Rücktritt, nachdem über 100 Labour-Abgeordnete seinen Abgang fordern – ausgelöst durch Burnhams Nachwahlsieg
Der britische Premierminister Keir Starmer bereitet sich darauf vor, seinen Rücktritt bereits am Montag, den 22. Juni, bekannt zu geben, nach einem Wochenende intensiven Drucks von Labour-Abgeordneten, die das Vertrauen in seine Führung verloren haben, nachdem Andy Burnham ins Parlament zurückgekehrt ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Publico, RTP und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Britische Medien berichten, dass Keir Starmer seinen Abgang voraussichtlich am 22. Juni bekannt geben wird, nachdem er zu dem Schluss gekommen ist, dass seine Position nicht mehr haltbar ist.
Andy Burnhams 55-Prozent-Sieg in Makerfield verschaffte ihm einen Sitz im Unterhaus und die Grundlage, um Starmer herauszufordern, was den innerparteilichen Druck verstärkte.
Mindestens vier Kabinettsminister haben Starmer öffentlich zum Rücktritt aufgefordert. Eine Gruppe von Ministern drohte am Dienstag mit Massenaustritten, falls kein Abgangstermin festgelegt wird.
Mehr als 100 der 403 Labour-Abgeordneten haben öffentlich Starmers Rücktritt gefordert, und 200 bis 300 sind bereit, Burnhams Führungsanspruch zu unterstützen.
Falls Starmer geht, wird er voraussichtlich bis Ende September bleiben, um einen geordneten Übergang zu ermöglichen und ein chaotisches Führungsrennen zu vermeiden.
- 21.06.Starmer konsultiert Familie und Berater auf Chequers. Wirtschaftsminister Peter Kyle sagt, Starmer denke über „politische Realitäten“ nach.
- 22.06.Erwartete Ankündigung des Rücktritts und eines Zeitplans für einen schrittweisen Ausstieg, möglicherweise vor der Labour-Konferenz im September.
- 23.06.Anberaumte Kabinettssitzung. Falls Starmer nicht zurückgetreten ist, werden Massenaustritte aus dem Kabinett angedroht.
Die Nachwahl, die die Rechnung änderte
Andy Burnham, der scheidende Bürgermeister von Greater Manchester, gewann die Nachwahl in Makerfield am Donnerstag mit 55 % der Stimmen, sicherte sich einen Sitz im Unterhaus und das Recht, Starmer um die Labour-Führung herauszufordern. Das Ergebnis, das Burnham als potenziellen „Wendepunkt“ beschrieb, ermutigte sofort die Kritiker des Premierministers. Innerhalb von 48 Stunden überstieg die Zahl der Labour-Abgeordneten, die öffentlich Starmers Abgang forderten, 100 von 403 Abgeordneten der Partei, so eine von der britischen Presse zitierte Zählung.
Wochenende auf Chequers und der Stimmungswandel
Starmer verbrachte das Wochenende auf seinem offiziellen Landsitz Chequers, wo er mit seiner Frau Victoria und einem engen Beraterkreis seine Zukunft besprach. Der Observer berichtete, dass hochrangige Parteifiguren bereits am Montag eine „klare Stellungnahme“ erwarten. Peter Kyle, der Wirtschaftsminister, sagte der BBC, Starmer denke über „politische Realitäten“ nach und habe wiederholt um Rat gefragt, was das Land wolle. Dennoch dementierte Kyle öffentlich, dass ein Rücktritt sicher sei. Ein Freund des Premierministers sagte:
„Nur eine Option bleibt. Ich glaube, er hat erkannt, dass dies die Option ist, die die Pflicht verlangt, um dem Land und der Partei zu dienen.“
Kabinettsultimatum und die Drohung mit Massenaustritten
Der Druck aus der Parlamentsfraktion verschärfte sich über das Wochenende. Der Telegraph berichtete, dass vier Kabinettsminister (Shabana Mahmood, Ed Miliband, Heidi Alexander und Yvette Cooper) Starmer bereits zum Rücktritt gedrängt haben. Andere Minister sollen ein Ultimatum gestellt haben: Rücktritt oder Festlegung eines Abgangstermins bis Dienstag, andernfalls drohe eine Welle von Kabinettsrücktritten während der für diesen Tag angesetzten Ministerratssitzung. Ein ehemals loyaler Abgeordneter sagte dem Telegraph:
„Es ist niemand mehr übrig. Nur noch Leute, die Verwandte in der Downing Street 10 haben oder langjährige persönliche Freunde von Keir sind, stehen noch zu ihm.“
Der Nachfolgekampf beginnt
Andy Burnham ist der klare Favorit auf die Nachfolge Starmers. Sein Nachwahlsieg wurde gegen einen rechtspopulistischen Kandidaten errungen, und sein Wahlkampf betonte Hoffnung und Optimismus. Burnham hat bereits seine Absicht erklärt, für die Führung zu kandidieren, allerdings ohne einen Zeitplan zu nennen. Auch Wes Streeting, ein ehemaliger Gesundheitsminister, erwägt eine Kandidatur. Berichten zufolge sind zwischen 200 und 300 Labour-Abgeordnete bereit, Nominierungsunterlagen für Burnham zu unterzeichnen, sobald der Wettbewerb eröffnet ist – eine Zahl, die fast sicher eine schnelle Lösung erzwingen würde.
Was als Nächstes passiert
Sollte Starmer seinen Rücktritt am Montag bekannt geben, wird er voraussichtlich einen Zeitplan für einen schrittweisen Ausstieg festlegen, möglicherweise mit dem Ziel, die Downing Street um die Labour-Parteikonferenz Ende September zu verlassen. ITV-Korrespondent Robert Peston deutete an, dass dieser Ansatz einen „Bürgerkrieg“ vermeiden würde, wie ihn die Konservative Partei mit ihrem raschen Wechsel von fünf Premierministern zwischen 2016 und 2024 erlebte. Starmer selbst postete am Freitag eine Glückwunschbotschaft an Burnham und nannte dessen Kampagne eine der „Hoffnung und des Optimismus über Spaltung und Hass“. Die nächsten 48 Stunden werden entscheiden, ob der Premierminister einen geordneten Übergang managen kann oder ob er von seinem eigenen Kabinett zum Rücktritt gezwungen wird.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPOKeir Starmer reflete sobre as "realidades políticas" e pondera saída após pressão de deputados trabalhistas
- PublicoImprensa britânica diz que Starmer pode apresentar a demissão já na segunda-feira
- SAPOKeir Starmer vai anunciar a sua demissão segunda-feira
- RTP - Rádio Televisão PortuguesaImprensa britânica avança que Keir Starmer deverá demitir-se segunda-feira
- Keir Starmer
- Premierminister des Vereinigten Königreichs und Vorsitzender der Labour-Partei, unter Druck zum Rücktritt.
- Andy Burnham
- Neu gewählter Labour-Abgeordneter für Makerfield und ehemaliger Bürgermeister von Greater Manchester, Favorit auf die Nachfolge Starmers.
- Peter Kyle
- Britischer Wirtschaftsminister, der erklärte, Starmer denke über „politische Realitäten“ nach.
- Wes Streeting
- Ehemaliger Gesundheitsminister, der eine Kandidatur für die Parteiführung neben Burnham erwägt.
- Heidi Alexander
- Verkehrsministerin, die sich den Forderungen nach Starmers Rücktritt anschloss.
- Yvette Cooper
- Außenministerin, die Starmer zum Rücktritt drängte.
- Shabana Mahmood
- Innenministerin, die Starmer bereits früher zum Rücktritt aufgefordert hatte.
- Ed Miliband
- Energiesicherheitsminister und langjähriger Freund Starmers, der ihn zum Rücktritt aufforderte.
- Orte
- Manchester
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