Regierung · London und Chequers
Starmer wird voraussichtlich am Montag als britischer Premierminister zurücktreten – nach Labour-Revolte; Trump sagt, er habe „massiv versagt“
Der britische Premierminister Keir Starmer wird voraussichtlich am Montag seinen Rücktritt ankündigen, nachdem er die Unterstützung seiner Partei verloren hat. US-Präsident Donald Trump schaltet sich aus Washington ein. Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, steht bereit, sowohl die Labour-Führung als auch das Amt des Premierministers zu übernehmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, AGI, Adnkronos und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mehrere Verbündete und Kabinettsminister sagen, Starmer werde seinen Rücktritt am Montag ankündigen, nachdem er eingesehen hat, dass er die Unterstützung der Labour-Fraktion verloren hat.
Außenministerin Yvette Cooper, Innenministerin Shabana Mahmood, Verkehrsministerin Heidi Alexander und Energieminister Ed Miliband drängten Starmer vertraulich zum Rücktritt oder zu einem Misstrauensvotum.
Präsident Donald Trump nutzte seine Plattform Truth Social, um Starmer in der Einwanderungs- und Energiepolitik anzugreifen; er schrieb, der Premierminister habe „in zwei grundlegenden Fragen massiv versagt.“
Andy Burnham, frisch von einem Erdrutschsieg bei der Nachwahl in Makerfield, hat Berichten zufolge die Unterstützung von mehr als 201 Labour-Abgeordneten und soll der nächste Parteivorsitzende und Premierminister werden.
- 20.06.Starmer sagt, er werde sich jeder Führungsherausforderung nach der Nachwahl in Makerfield stellen.
- 21.06.Trump postet auf Truth Social, Starmer habe „massiv versagt“; Minister Peter Kyle räumt ein, Starmer „denke über“ politische Realitäten nach.
- 23.06.Starmer soll Rücktritt ankündigen; Burnham wird als Abgeordneter vereidigt und beginnt Übergangsgespräche.
Interne Revolte bringt Premierminister zu Fall
Die Labour-Regierung von Keir Starmer, die seit dem Erdrutschsieg bei der Parlamentswahl im Juli 2024 an der Macht ist, steht weniger als zwei Jahre später vor dem Zusammenbruch. Nach einem Wochenende voller Krisengespräche auf dem Landsitz des Premierministers in Chequers habe Starmer eingesehen, dass seine Position „nicht länger haltbar“ sei, berichtete The Observer. Der Minister für Wirtschaft und Handel, Peter Kyle, ein enger Verbündeter, sagte der BBC, Starmer „denke über“ neue „politische Realitäten“ nach, und weigerte sich ausdrücklich, eine Ankündigung für Montag auszuschließen.
Mehrere Schwergewichte im Kabinett sollen Starmer vertraulich zum Rücktritt gedrängt haben. Außenministerin Yvette Cooper, Innenministerin Shabana Mahmood, Verkehrsministerin Heidi Alexander und Energieminister Ed Miliband überbrachten alle dieselbe Botschaft: Treten Sie schnell zurück oder stellen Sie sich einem Misstrauensvotum der Labour-Abgeordneten. „Das Spiel ist vorbei“, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter dem Telegraph. Ein anderer Labour-Verbündeter sagte der Sun, dass die Chance, dass der Premierminister weiterkämpfe, nun nur noch bei 25 Prozent liege.
Burnhams Aufstieg
Das einzelne Ereignis, das die letzte Krise auslöste, war Andy Burnhams Erdrutschsieg bei der Nachwahl im Wahlkreis Makerfield in der vergangenen Woche. Burnham, der als Bürgermeister von Greater Manchester zurücktrat, um ins Parlament zurückzukehren, wird am Montag als Abgeordneter vereidigt. Seine Anhänger sagen, er habe die Unterstützung von mehr als 201 Labour-Abgeordneten, einer klaren Mehrheit der Parlamentsfraktion. Ein Observer nahestehende Quelle sagte, Starmer sei mit der Realität konfrontiert worden, dass „die Unterstützung nicht da ist“ und dass „jeder weiß, dass dies keine nachhaltige Position mehr ist."
Trumps Intervention
Von jenseits des Atlantiks erhöhte Präsident Donald Trump den Druck mit einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social am Samstag. „Keir Starmer wird als Premierminister des Vereinigten Königreichs zurücktreten. Er hat in zwei grundlegenden Fragen massiv versagt: Einwanderung und Energie (befreit die Nordsee-Öl!). Ich wünsche ihm alles Gute!“ schrieb Trump. Die Downing Street dementierte, dass es in dieser Frage in jüngster Zeit Kontakte mit dem Weißen Haus gegeben habe.
Das Wochenende in Chequers
Starmer verbrachte das Wochenende abgeschottet in Chequers mit seiner Frau Victoria und führte eine Reihe von Telefonaten mit Ministern, Gewerkschaftsführern und Parteispendern. Der Premierminister hatte am Freitag noch erklärt, er werde sich jeder Führungsherausforderung stellen, doch die vertraulichen Ratschläge, die er erhielt, forderten einhellig seinen Rücktritt. „Er ist hart gegen die Realität geprallt, dass die Unterstützung weg ist“, sagte ein Verbündeter dem Observer. Eine andere Labour-Persönlichkeit sagte, Starmer wirke „ergeben“ und konzentriere sich nun darauf, „sein politisches Vermächtnis zu festigen.“
Eine Partei unter Beschuss
Über den unmittelbaren Führungswettbewerb hinaus kämpft Labour mit einem Einbruch der Umfragewerte, einem Desaster bei den Kommunalwahlen im Mai und dem Aufstieg von Nigel Farages populistischer Reform UK. Der Skandal um die Ernennung von Peter Mandelson zum Botschafter in Washington (Mandelson war ein Freund des verstorbenen verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein) untergrub das öffentliche Vertrauen weiter. Burnhams Anhänger glauben, dass er die einzige Persönlichkeit ist, die den Niedergang der Labour-Partei stoppen und Reform UK in den Wahlkreisen entgegentreten kann. Eine Machtübergabe soll innerhalb von Wochen, möglicherweise sogar Tagen, vollzogen werden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itKeir Starmer prepara la resa. E Trump lo liquida: 'Ha fallito' - Notizie
- AGIDowning Street in bilico: Starmer pronto a lasciare
- Adnkronos"Starmer si dimette", Trump 'annuncia' il passo indietro del primo ministro britannico
- Il Fatto QuotidianoDimissioni Starmer, l'addio già lunedì: Burnham pronto a guidare i Labour | Il Fatto Quotidiano.it
- Keir Starmer
- Premierminister des Vereinigten Königreichs, erwarteter Rücktritt
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, kritisierte Starmer auf Truth Social
- Andy Burnham
- Bürgermeister von Greater Manchester, Spitzenkandidat für die Labour-Führung als Nachfolger von Starmer
- Peter Kyle
- Britischer Minister für Wirtschaft und Handel, wichtiger Verbündeter Starmers, der bestätigte, dass dieser über einen Rücktritt „nachdenke“
- Yvette Cooper
- Britische Außenministerin, drängte Starmer Berichten zufolge zum Rücktritt
- Shabana Mahmood
- Britische Innenministerin, drängte Starmer Berichten zufolge zum Rücktritt
- Heidi Alexander
- Britische Verkehrsministerin, drängte Starmer Berichten zufolge zum Rücktritt
- Ed Miliband
- Britischer Energieminister, drängte Starmer Berichten zufolge zum Rücktritt
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