Regierung · London und Manchester
Starmer kämpft um Machterhalt: Verteidigungsminister tritt wegen 18-Milliarden-Lücke zurück, Burnham strebt Herausforderung an
Der überraschende Rücktritt von John Healey als britischer Verteidigungsminister hat Keir Starmers Regierung ins Chaos gestürzt. Bürgermeister Andy Burnham positioniert sich für eine Führungsübernahme, falls er die Nachwahl am nächsten Donnerstag gewinnt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, The Independent, The Telegraph und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Verteidigungsminister John Healey und der Minister für die Streitkräfte, Al Carns, traten am Mittwoch zurück mit der Begründung, der Verteidigungsinvestitionsplan lasse eine Finanzierungslücke von rund 18 Milliarden Pfund und werde dringenden Bedrohungen nicht gerecht.
Dan Jarvis, ein ehemaliger Soldat, wurde zum Verteidigungsminister ernannt, und der Premierminister gab ausführliche Fernsehinterviews, in denen er betonte, dass alle Ressorts Budgetkürzungen zur Stärkung der Verteidigung beigetragen hätten.
Der Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham, der bei der Nachwahl in Makerfield am 18. Juni antritt, warnte vor einer „giftigen“ US-amerikanischen Politik und signalisierte, er würde die Sozialausgaben kürzen, um die Wiederbewaffnung zu finanzieren.
Healey wollte, dass Großbritannien der kanadisch geführten DSRB beitritt, was einen Beitrag von 870 Millionen Pfund erfordert hätte, aber das Finanzministerium stoppte die Gespräche. Kanzlerin Reeves prüft Alternativen mit Polen.
Inmitten des Chaos wird Starmer am Sonntag Handelsabkommen im Wert von 18 Milliarden Pfund mit Japan unterzeichnen, darunter ein Offshore-Windprojekt über 9 Milliarden Pfund und eine nukleare Zusammenarbeit mit Rolls-Royce.
- 13.06.Burnham hält Wahlkampfrede und warnt vor „giftiger“ Politik
- 14.06.Starmer empfängt japanische Premierministerin zur Unterzeichnung von Investitionen in Höhe von 18 Mrd. £
- 18.06.Nachwahl in Makerfield könnte Burnham zurück nach Westminster bringen
Healey tritt wegen „weit unzureichender“ Verteidigungsfinanzierung zurück
Die britische Regierung geriet am Mittwoch in eine Krise, als John Healey als Verteidigungsminister zurücktrat und warnte, der geplante Verteidigungsinvestitionsplan bleibe „weit hinter dem zurück, was nötig ist“ und mache Großbritannien weniger sicher. Auch der Minister für die Streitkräfte, Al Carns, und ein parlamentarischer Privatsekretär traten innerhalb weniger Stunden zurück – der schwerste Kabinettsbruch seit der Amtsübernahme der Labour-Partei.
„Die Finanzierung bleibt weit hinter dem zurück, was erforderlich ist, wobei zusätzliche Unterstützung erst nach 2030 kommt, obwohl die Notwendigkeit, die Einsatzbereitschaft zu beschleunigen, in den ersten beiden Jahren besteht.“
Healey hatte sich intern dafür eingesetzt, dass Großbritannien einer neuen Verteidigungs-, Sicherheits- und Resilienzbank (DSRB) beitritt – eine Idee, die vom kanadischen Premierminister Mark Carney vorangetrieben wird. Das Finanzministerium blockierte jedoch die Verhandlungen, wie Verbündete der BBC mitteilten. Die DSRB würde einen einmaligen Beitrag von rund 870 Millionen Pfund erfordern und soll nächsten Monat auf einem Nato-Gipfel gestartet werden. Kreise des Finanzministeriums deuteten an, dass die Kanzlerin alternative multilaterale Finanzierungen mit Polen und anderen Partnern prüfe.
Starmer verteidigt seine Bilanz und ernennt Jarvis
Sir Keir Starmer ernannte den ehemaligen Soldaten Dan Jarvis zum neuen Verteidigungsminister und gab eine Reihe von Interviews, in denen er betonte, seine Entscheidungen seien „hart“ und jedes Regierungsressort habe einen Teil seines langfristigen Kapitalbudgets zur Stärkung der Verteidigung abgegeben. Jarvis räumte die „Herausforderung“ begrenzter fiskalischer Mittel ein, sagte aber, er sei „absolut entschlossen“, den Streitkräften zu geben, was sie brauchen.
„Diese großartigen Menschen, die in unseren Streitkräften dienen, erwarten von uns, dass wir diese Führung übernehmen und ressortübergreifend arbeiten, um sicherzustellen, dass sie die Ressourcen haben, die sie brauchen.“
Die Downing Street arbeitet fieberhaft daran, die Erzählung zu ändern. Am Sonntag empfängt Starmer die japanische Premierministerin Sanae Takaichi, um mehr als zehn Handels- und Regierungsabkommen im Wert von 18 Milliarden Pfund zu unterzeichnen, darunter einen Offshore-Winddeal über 9 Milliarden Pfund und eine Zusammenarbeit mit Rolls-Royce bei Nukleartechnologie der nächsten Generation. Der Zeitpunkt soll wirtschaftliche Dynamik demonstrieren, obwohl der innenpolitische Streit über die Verteidigung die diplomatische Choreografie überschattet hat.
- Geplante Erhöhung der Regierung
- 10 Mrd. £
- Forderung der Militärchefs (geschätzt)
- 28 Mrd. £
Daten aus dem Artikeltext
Burnham schärft seine Botschaft vor der Nachwahl
Der Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham, der am Donnerstag, dem 18. Juni, bei der Nachwahl in Makerfield antritt, hat die Unordnung aggressiv genutzt. In einer Wahlkampfrede warnte er, Großbritannien treibe auf eine „giftige, polarisierte“ Politik wie in den Vereinigten Staaten zu, und argumentierte, die Welt habe sich so tiefgreifend verändert, dass die Verteidigungsannahmen der Regierung bereits obsolet seien.
„Hat hier irgendjemand das Gefühl, dass wir einfach auf dem Weg bleiben können, auf dem wir als Land sind? Es fühlt sich nicht machbar an, oder? Die Dinge werden schwieriger, und die Politik wird polarisierter.“
Burnham sagte, er werde nicht „zimperlich“ sein, wenn es darum gehe, die Sozialausgaben zu kürzen, um die Wiederbewaffnung zu finanzieren – eine Linie, die der konservativen Vorsitzenden Kemi Badenoch ähnelt, die mehreren hochrangigen Labour-Politikern geschrieben hat, um eine Zusammenarbeit bei Leistungskürzungen anzubieten. Zwei am Freitag veröffentlichte Umfragen zeigten Burnham in Makerfield fünf Punkte vor dem Reform-UK-Kandidaten Robert Kenyon.
„Wir können es uns nicht leisten, unser Militär in Zeiten wachsender Bedrohungen unzureichend zu finanzieren. Die Finanzierung darf auch nicht zurückgestellt werden, wenn der Druck dringend ist.“
Interne Manöver und der DSRB-Vorschlag
Verbündete Healeys glauben, dass der Beitritt zur kanadisch geführten DSRB die Finanzierungslücke hätte schließen und britische Verteidigungsunternehmen unterstützen können. Gordon Brown, der den Premierminister in globalen Finanzfragen berät, führte direkte Gespräche mit Mark Carney über den Vorschlag. Der Widerstand des Finanzministeriums verhärtete sich jedoch, nachdem Kanzlerin Rachel Reeves signalisierte, dass sie zusätzliche Kredite für die Verteidigung ablehne. Das Kabinett steht nun unter doppeltem Druck: von den Militärchefs, die rund 28 Milliarden Pfund an neuen Investitionen forderten, und von Abgeordneten, die die Ausgabenüberprüfung als Gelegenheit sehen, Sozialgelder umzuleiten.
Das Ergebnis von Makerfield am Donnerstag wird allgemein als Auslöser für die nächste Phase angesehen. Wenn Burnham gewinnt, haben Mitarbeiter signalisiert, dass am Freitag weitere Ministerrücktritte folgen könnten, um Starmer zum freiwilligen Rücktritt zu zwingen. Burnham würde gleichzeitig Wes Streeting und Angela Rayner Kabinettsposten anbieten, um das Feld zu räumen, obwohl Streeting betont hat, dass er unabhängig davon antreten werde. Der Premierminister bleibt trotzig, aber ein Kabinettsminister sagte der BBC, alle seien durch Healeys Abgang „erschüttert“.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The GuardianUK and Japan set to agree investment deal worth £18bn
- The IndependentDan Jarvis 'determined' to get Armed Forces 'precisely' what they need
- The TelegraphStarmer will import Russian oil from third party countries until 2027
- The IndependentAndy Burnham's all things to all people act cannot last for long
- Keir Starmer
- Premierminister des Vereinigten Königreichs, der seinen Verteidigungsausgabenplan inmitten einer Kabinettskrise verteidigt
- John Healey
- Ehemaliger britischer Verteidigungsminister, der aufgrund einer Finanzierungslücke im Verteidigungsinvestitionsplan zurücktrat
- Dan Jarvis
- Neu ernannter britischer Verteidigungsminister, ehemaliger Soldat und zuvor Regierungsminister
- Andy Burnham
- Bürgermeister von Greater Manchester und Kandidat bei der Nachwahl in Makerfield, der sich positioniert, um Starmer um die Labour-Führung herauszufordern
- Al Carns
- Ehemaliger Minister für die Streitkräfte, der zusammen mit John Healey zurücktrat
- Kemi Badenoch
- Vorsitzende der Konservativen Partei, die eine Zusammenarbeit bei Sozialkürzungen zur Finanzierung der Verteidigung anbietet
- Mark Carney
- Premierminister von Kanada, treibt die Gründung der Defence, Security and Resilience Bank (DSRB) voran
- Sanae Takaichi
- Premierministerin von Japan, besucht London zur Unterzeichnung von Investitionsabkommen im Wert von 18 Mrd. £ mit dem Vereinigten Königreich
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