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Kurz gefasst

  • Ukrainische Quellen berichteten am Mittwoch, dem 14. Oktober, dass Terminals für Frontkommunikation und Drohnenabwehr über Nacht in ihren Fähigkeiten eingeschränkt wurden, wodurch das Signal unterbrochen wurde, wenn sich Antennen schneller als etwa 160 km/h bewegten.

  • Reuters berichtete, zwei US-Vertreter und ein westlicher Vertreter hätten erklärt, der Befehl sei aus dem Weißen Haus gekommen, während Trump am Freitag, dem 16. Oktober, bestritt, ihn erteilt zu haben.

  • Selenskyj sagte am Freitag, dem 16. Oktober, in Brüssel, die Dienste hätten sich verbessert, seien aber nicht auf das frühere Niveau zurückgekehrt, während Partner Hinweise aus dem Weißen Haus auf eine Wiederherstellung nannten.

  • Kaja Kallas sagte am Freitag, Europa könne diese Kapazität kurzfristig nicht ersetzen, und das EU-Satellitennetz mit Eutelsat sei weit kleiner als Starlink.

  • Selenskyj bat um mindestens 70 Milliarden Euro zusätzlich und erklärte, der Krieg werde im kommenden Jahr 155 Milliarden Euro kosten, wobei bislang 231,5 Milliarden Euro mobilisiert wurden.

Brüssel
Brüssel, Washington, D.C., Kiew, Charkiw · Belgien, Vereinigte Staaten, Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 14.10.Ukrainische Quellen berichten, Front-Terminal-Fähigkeiten seien über Nacht ohne Vorankündigung eingeschränkt worden
  2. 15.10.Einige Fähigkeiten am Donnerstag nach Angaben von Militärquellen wiederhergestellt
  3. 16.10.Selenskyj sagt, Dienste hätten sich verbessert, seien aber nicht vollständig wiederhergestellt; Trump bestreitet, den Befehl erteilt zu haben

Nächtliche Einschränkungen für militärische Terminals

Mehrere ukrainische Quellen berichteten am Mittwoch, dem 14. Oktober, dass Terminals, die an der Front und zur Drohnenabwehr eingesetzt werden, über Nacht ohne Vorankündigung in ihren Fähigkeiten eingeschränkt worden seien. Denselben Berichten zufolge unterbanden die Beschränkungen das Signal zwischen einem Satelliten und einer Antenne, sobald sich die Antenne schneller als etwa 160 km/h bewegte, was Einsätze von Abfangdrohnen und einige Mittelstreckenangriffe erschwerte. Die Einschränkungen betrafen Starshield, den militärischen Arm der Satellitenkonstellation von SpaceX, die die ukrainischen Streitkräfte für Gefechtsfeldkommunikation und Drohneneinsätze nutzen. Einige Fähigkeiten wurden am Donnerstag, dem 15. Oktober, nach Angaben von Militärquellen wiederhergestellt, und eine Quelle im ukrainischen Verteidigungsministerium erklärte, der Starshield-Betrieb sei am Tag nach der Störung wieder aufgenommen worden.

Streit darüber, wer den Befehl gab

Reuters berichtete, zwei US-Vertreter und ein westlicher Vertreter hätten unter der Bedingung der Anonymität erklärt, der Befehl zur Einschränkung von Starshield sei aus dem Weißen Haus gekommen. Sie sagten nicht, wer die Entscheidung traf oder wer für die Umsetzung verantwortlich war. Am Freitag, dem 16. Oktober, sagte Trump vor Reportern, er habe einen solchen Befehl nicht erteilt und glaube auch nicht, dass Elon Musk ihn erteilt habe, wie Bloomberg berichtete. Musk hat erklärt, jede Verlangsamung des Starshield-Netzes in der Ukraine spiegele eine Entscheidung der US-Regierung wider, nicht seines Unternehmens. Der polnische Außenminister Radosław Sikorski richtete auf X eine ironische Botschaft an Musk und fragte, ob er wieder Politik mit seinen Produkten mache, während Serhii Beskrestnov, Berater von Präsident Selenskyj für Verteidigungstechnologie, auf Telegram schrieb, SpaceX habe die Einschränkungen über Nacht eingeführt, ohne die ukrainischen Verteidigungskräfte zu informieren.

Selenskyj und die Front

Auf einer Pressekonferenz in Brüssel am Freitag, dem 16. Oktober, nach seiner Teilnahme als Gast am Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union, sagte Selenskyj, die Starlink-Dienste hätten sich verbessert, seien aber nicht auf das frühere Niveau zurückgekehrt. Er sagte, seine Partner hätten ihm mitgeteilt, es gebe Hinweise aus dem Weißen Haus, dass die Fähigkeiten wiederhergestellt würden, und die US-Regierung habe SpaceX gebeten, den Dienst wiederherzustellen. Selenskyj bezeichnete den Vorfall als sehr unangenehme und gefährliche Überraschung und wies darauf hin, dass die Ukraine auf diese Systeme angewiesen sei, um russische Drohnen abzuwehren. An der Ostfront sagte ein 28-jähriger Soldat einer Artillerieeinheit aus einem Bunker nahe der Frontlinie in der Region Donbas zu Reuters, die Internetgeschwindigkeit sei gesunken und der Kontakt zum Kommando habe sich erheblich verschlechtert. Er sagte, langsamere Verbindungen verringerten die Fähigkeit der Armee, feindliche Raketen und Drohnen zu erkennen und abzufangen.

Europa kann Starlink nicht schnell ersetzen

Kaja Kallas, die Außenbeauftragte der EU, sagte am Freitag, Starlink sei für die Ukraine wirklich unverzichtbar und Europa könne diese Kapazität kurzfristig nicht ersetzen. Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten sagte, die Konnektivität sei wiederhergestellt worden, und fügte hinzu, die europäischen Staats- und Regierungschefs hätten mit dem französischen Präsidenten erörtert, wie Europa mehr Dienste dieser Art anbieten könne. Die Ukraine und ihre Partner haben Alternativen geprüft, darunter Lösungen des französischen Unternehmens Eutelsat, doch das Satellitennetz der EU mit Eutelsat ist weit kleiner als Starlink. Kallas bezeichnete die Lücke als strategisches Problem, das in den auf dem Gipfel erörterten Verteidigungsvorbereitungen angegangen werden müsse.

Finanzierungsforderung beim Gipfel

Selenskyj bat die EU-Staats- und Regierungschefs beim Europäischen Rat in Brüssel um mindestens 70 Milliarden Euro zusätzlich von den Verbündeten und erklärte, der Krieg werde im kommenden Jahr 155 Milliarden Euro kosten. Die europäischen Staats- und Regierungschefs räumten ein, dass die Unterstützung für dieses Jahr gesichert sei, 2027 aber nur teilweise abgedeckt sei. Die EU hat einen Kredit über 90 Milliarden Euro für 2026 und 2027 gewährt, von dem 45 Milliarden Euro für das kommende Jahr vorgesehen sind – eine Summe, die nach Ansicht der Staats- und Regierungschefs nicht ausreichen wird. Insgesamt wurden bislang 231,5 Milliarden Euro mobilisiert, darunter 117,3 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt oder durch ihn garantiert und 77,9 Milliarden Euro an Militärhilfe.

Bislang mobilisierte Unterstützung für die Ukraine nach Quelle, Milliarden EuroMilliarden Euro
EU-Haushalt oder EU-garantierte Mittel117,3
Militärhilfe77,9
Unterstützung für Flüchtlinge innerhalb der EU17
Mitgliedstaaten15,5
Erträge aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten3,8
EU-Haushalt oder EU-garantierte Mittel
117.3 Milliarden Euro
Militärhilfe
77.9 Milliarden Euro
Unterstützung für Flüchtlinge innerhalb der EU
17 Milliarden Euro
Mitgliedstaaten
15.5 Milliarden Euro
Erträge aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten
3.8 Milliarden Euro

Daten aus dem Artikeltext

Angriffe auf dem Boden gehen weiter

Russische Drohnenangriffe trafen am Freitag nach Angaben regionaler Behörden und Selenskyjs einen Markt, ein Einkaufszentrum und mindestens zwei Supermärkte in mehreren ukrainischen Städten und Dörfern. In Odesa sagte der Regionalleiter Oleg Kiper, ein Supermarkt sei bei Tageslicht getroffen worden, das Gebäude sei zerstört worden und ein Feuer ausgebrochen, mindestens vier Menschen seien verletzt worden. Ein separater Drohnenangriff in Charkiw tötete nach Angaben von Bürgermeister Igor Terehov mindestens zwei Menschen und verletzte mehr als zehn, und in Rivne wurde ein Einkaufszentrum beschädigt. Diese Angriffe folgten auf den Tod von sechs Menschen in Luzk am Mittwoch.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Schulmassaker in Bend: drei Kinder und eine Lehrerin getötet

Ein 16-Jähriger hat am Donnerstag, dem 15. Oktober, an der Silver Rail Elementary School in Bend im US-Bundesstaat Oregon das Feuer eröffnet; ein Unbeteiligter erschoss den Angreifer nach Angaben der Polizei und der Familie des Schützen im Schulgebäude.

  • Regierung · vor 3 Std.Zacharia offenbar nicht mehr Pressesprecherin des Weißen Hauses
  • Diplomatie · vor 40 Min.Papst Leo XIV. bittet Putin um humanitäre Waffenruhe in Oleschky
  • Wirtschaft · vor 5 Std.Tesla zeigt fliegenden Roadster, Produktion für 2028 angepeilt

Quellen und Kontext

  • Mediafax.rovor 2 Std.Donald Trump reagiert auf Vorwürfe, er habe Starshield-Beschränkungen für die Ukraine angeordnet. „Ich war es nicht“Donald Trump răspunde acuzațiilor conform cărora ar fi ordonat restricții Starshield pentru Ucraina. "Nu am fost eu · Original auf Rumänisch
  • Digi24vor 6 Std.Starlink-Ausfälle stören die Kommunikation der ukrainischen Armee: „Die Verbindung zum Kommando hat sich erheblich verschlechtert“Întreruperile Starlink perturbă comunicațiile armatei ucrainene: "Legătura cu comandamentul s-a deteriorat considerabil · Original auf Rumänisch
  • adevarul.rovor 6 Std.Starlink-Beschränkungen beeinträchtigten die Verteidigung der Ukraine gegen russische Drohnen. Selenskyjs WarnungRestricțiile Starlink au afectat apărarea Ucrainei împotriva dronelor rusești. Avertismentul lui Zelenski · Original auf Rumänisch
  • G4Media.rovor 7 Std.Ukraine fordert im Kontext des Krieges mit Russland weitere 70 Milliarden Euro von der Europäischen Union für 2027Ucraina cere încă 70 de miliarde de euro de la Uniunea Europeană pentru 2027, în contextul războiului cu Rusia · Original auf Rumänisch
Donald Trump
US-Präsident, der bestritt, die Starshield-Einschränkungen angeordnet zu haben
Volodymyr Zelensky
ukrainischer Präsident, der sagte, die Starlink-Dienste seien nicht vollständig wiederhergestellt
Elon Musk
Gründer und CEO von SpaceX, dessen Unternehmen das Starlink- und Starshield-Netz betreibt
Kaja Kallas
EU-Außenbeauftragte, die sagte, Europa könne Starlink kurzfristig nicht ersetzen
Radosław Sikorski
polnischer Außenminister, der auf X eine ironische Botschaft an Musk richtete
Rob Jetten
niederländischer Ministerpräsident, der beim EU-Gipfel die wiederhergestellte Konnektivität kommentierte
Igor Terehov
Bürgermeister von Charkiw, der über Opfer eines Drohnenangriffs berichtete

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Veröffentlicht heute um 21:53.

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Nächtliche Einschränkungen für militärische TerminalsNächtliche Einschränkungen für militärische TerminalsStreit darüber, wer den Befehl gabStreit darüber, wer den Befehl gabSelenskyj und die FrontSelenskyj und die FrontEuropa kann Starlink nicht schnell ersetzenEuropa kann Starlink nicht schnell ersetzenFinanzierungsforderung beim GipfelFinanzierungsforderung beim GipfelAngriffe auf dem Boden gehen weiterAngriffe auf dem Boden gehen weiter

Auf Grundlage von Berichten von

Mediafax.ro, Digi24, adevarul.ro, G4Media.ro, Ziare.com, HotNews.ro

Liste der Quellen

Konflikte · Brüssel, Washington, D.C. und Kiew

Selenskyj: Starlink nach Einschränkungen für militärische Satellitenverbindungen der Ukraine nicht vollständig wiederhergestellt

Ukrainische Quellen berichten, militärische Starshield-Terminals seien über Nacht ohne Vorankündigung eingeschränkt worden, was die Drohnenabwehr an der Front behindere. Trump bestritt am Freitag, dem 16. Oktober, den Befehl dazu erteilt zu haben.

Brüssel

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, Digi24, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 21:53.

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