
Spurs entthronen Thunder in Spiel 7 und ziehen gegen Knicks ins NBA-Finale ein
Angeführt von Victor Wembanyama besiegten die San Antonio Spurs den Titelverteidiger Oklahoma City Thunder in Spiel 7 der Western-Conference-Finals mit 111:103 und sicherten sich damit die erste NBA-Finalteilnahme seit 2014.
Das entscheidende Spiel 7
Die San Antonio Spurs, angeführt von Superstar Victor Wembanyama, besiegten den Titelverteidiger Oklahoma City Thunder am Samstagabend in Spiel 7 der Western-Conference-Finals mit 111:103. Der Sieg in Oklahoma City sicherte den Spurs die erste NBA-Finalteilnahme seit 2014, wo sie ab Mittwoch auf die New York Knicks treffen. Die Spurs gewannen die Best-of-Seven-Serie mit 4:3 und überwanden dabei den Heimvorteil der Thunder.
So viele Dinge spielen eine Rolle. Manchmal sind es Dinge, die man nicht kontrollieren kann, manchmal Dinge, die man kontrollieren kann. Ja, es ist eine schwierige Aufgabe, es einmal zu schaffen, also wird es noch viel schwieriger, es zweimal zu schaffen.
Wembanyamas Dominanz und Kornets entscheidender Moment
Victor Wembanyama wurde zum MVP der Western-Conference-Finals ernannt und reiht sich damit in eine wachsende Liste von Auszeichnungen ein, die den Defensive Player of the Year und den Rookie of the Year 2024 umfasst. Mit gerade einmal 22 Jahren und in seiner ersten Playoff-Erfahrung hat er nun die Chance, um seinen ersten NBA-Titel zu kämpfen. Ein entscheidender Moment ereignete sich 6:30 Minuten vor Schluss im vierten Viertel, als Spurs-Center Luke Kornet einen Dunk-Versuch von Isaiah Hartenstein von hinten verfolgte und blockte, wodurch eine 97:91-Führung erhalten blieb. Spurs-Trainer Mitch Johnson nannte es den „wichtigsten Spielzug des Spiels“.
Das war großartig. So viele entscheidende Aktionen, so viele Spieler, die sich gesteigert haben, oh mein Gott. Es ist eine unwirkliche Chance. Mein Leben ist unglaublich, und mit diesen Jungs zusammen zu sein, diese Dinge mit diesen Jungs zu erleben, die ich so, so, so sehr liebe, ist unglaublich.
Thunders Herrschaft endet mit Verletzungen
Die Thunder, die in der regulären Saison 64 Spiele gewonnen hatten (San Antonio 62), scheiterten bei der Titelverteidigung. Der zweimalige MVP Shai Gilgeous-Alexander erzielte 35 Punkte bei der Niederlage, aber Oklahoma City wurde durch Verletzungen von Jalen Williams und Ajay Mitchell beeinträchtigt. Die Spurs hatten vier der fünf regulären Saisonspiele gegen die Thunder gewonnen und setzten diese Dominanz in den Playoffs fort. Chet Holmgren hatte während der gesamten Serie zu kämpfen, erzielte in Spiel 7 nur vier Punkte und traf in der regulären Saison gegen die Spurs nur 38,7 Prozent.
Es braucht immer ein bisschen Glück. Letztes Jahr hatten wir Glück, unser Team war die ganze Zeit gesund... Dieses Jahr, mit dem Verlust dieser beiden Spieler, verändert das die Dynamik des Teams.
Eine aufkeimende Rivalität und Trainerwechsel
Gilgeous-Alexander würdigte die Zusammensetzung der Spurs und nannte sie „jung, talentiert, gut trainiert“ und stellte fest, dass sie „die Voraussetzungen haben, um einen Titel zu holen“. Die Serie könnte den Beginn einer langfristigen Rivalität zwischen zwei jungen, talentierten Teams markieren. Abseits des Spielfelds hat Spurs-Assistenztrainer Sean Sweeney eine vorläufige Einigung erzielt, um neuer Cheftrainer der Orlando Magic zu werden. Sweeney wurde zugeschrieben, die Verteidigung von San Antonio in dieser Saison transformiert zu haben.
Ich freue mich sehr für Sean. Er hat es verdient. Er hatte viele Gelegenheiten, Cheftrainer zu werden, und es war eine Frage des Wann, nicht des Ob.
Feierlichkeiten in San Antonio
Zum ersten Mal seit 12 Jahren brachen in den Straßen von San Antonio Feierlichkeiten aus. Fans schmückten SUVs mit Vereinsfarben und Fotos von Wembanyama, trugen Alien-Masken, die auf seinen Spitznamen anspielen, und zündeten Feuerwerk. Die lang ersehnte Rückkehr der Stadt auf die größte Bühne der NBA ist nun Realität.


