Laut FT schlug Döpfner gegenüber Charles Kushner, dem US-Botschafter in Frankreich, bei einem Treffen im Januar in Berlin vor, Axel Springer solle sich an einem Deal zum Kauf des Europageschäfts von TikTok beteiligen.
Die Januar-Vereinbarung von ByteDance schuf ein Joint Venture mit US-Mehrheit unter Beteiligung von Oracle und MGX; laut FT bewertete sie das US-Geschäft von TikTok mit 14 Milliarden Dollar.
Quellen in Brüssel sagten der FT, die Idee sei bei der Europäischen Kommission auf keine Begeisterung gestoßen; ByteDance nannte den Bericht eine reine Erfindung.

Die Financial Times berichtet, Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender und Miteigentümer von Axel Springer, habe vorgeschlagen, dass sein Unternehmen sich an einem Deal zum Kauf des Europageschäfts von TikTok beteiligt. Nach Angaben der Quellen der Zeitung unterbreitete er diesen Vorschlag Charles Kushner, dem US-Botschafter in Frankreich und Vater von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Präsident Donald Trump. Das Gespräch fand im Januar bei einer privaten Veranstaltung in der Berliner Zentrale von Axel Springer statt, wo der Journalistenclub des Konzerns eine Diskussion über Antisemitismus auf sozialen Plattformen ausrichtete. Zu den Gästen zählten prominente Journalisten des Hauses, ein ehemaliger Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie Mitglieder des Bundestags. Drei mit den Kontakten vertraute Personen sagten der Zeitung, Döpfner habe sein Ziel dargelegt, den europäischen Arm von TikTok abzuspalten und Axel Springer in die Investorengruppe zu holen. Der Konzern besitzt Politico und The Telegraph, zu seinen deutschen Titeln gehören Bild und Die Welt.
Döpfner nahm die amerikanische Regelung als Vorbild. ByteDance hatte sich im Januar bereit erklärt, ein Joint Venture mit US-Mehrheitsbeteiligung zu gründen – ein Schritt, der ein Verbot der App in den Vereinigten Staaten abwenden sollte, wo mehr als 200 Millionen Amerikaner sie nutzen, und der Sicherheitsbedenken von US-Politikern wegen des chinesischen Eigentümers ausräumen sollte. Oracle und der Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate, MGX, gehören inzwischen zur Investorengruppe. Laut FT bewertete dieser Deal das US-Geschäft von TikTok mit 14 Milliarden Dollar. Das daraus entstandene Unternehmen mit Sitz in Kalifornien erhielt mehr Kontrolle über die Algorithmen und Daten der amerikanischen Nutzer; die Regelung kam unter Vermittlung Trumps zustande.
Der Vorstoß kam nach Angaben der FT-Quellen nicht voran. Personen in Brüssel sagten der Zeitung, er sei bei der Europäischen Kommission auf keine Begeisterung gestoßen. Auch ByteDance, die chinesische Muttergesellschaft von TikTok, reagierte ablehnend und bezeichnete den Bericht als reine Erfindung. Döpfner hat TikTok wiederholt scharf angegriffen und die Plattform als eine der gefährlichsten Propagandamaschinen für die Verbreitung extremistischer Inhalte, darunter Judenhass, bezeichnet. Seit 2022 plädiert er öffentlich für eine Änderung der Eigentumsverhältnisse an der Plattform, doch hatte er nicht offengelegt, dass er selbst eine Beteiligung von Axel Springer anstrebte.
In Gerichtsunterlagen aus Klagen, über die Der Spiegel berichtete, zeigt sich, dass Döpfner Elon Musk wiederholt Hilfe mit einem sozialen Netzwerk angeboten hat. Döpfner schrieb Musk 2022 – vor und nach der Übernahme von Twitter – und bot an, Axel Springer solle die Plattform managen. In einer Nachricht schrieb er:
„Wir managen sie für Sie. Und bauen eine echte Plattform für freie Meinungsäußerung.“
Musks erste Antwort war, das sei eine interessante Idee, und Döpfner drängte darauf, die Plattform zensurfrei zu halten und nur Spam, Aufrufe zu Gewalt und illegale Pornografie zu blockieren. Axel Springer hat sich nie aktiv an Twitter beteiligt, das Musk später in X umbenannte.
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Die Financial Times berichtet, Döpfner habe die Idee im Januar bei einem Treffen in Berlin gegenüber dem US-Botschafter Charles Kushner zur Sprache gebracht. Quellen in Brüssel zufolge stieß der Plan bei der Europäischen Kommission auf keine Begeisterung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, Der Tagesspiegel, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er