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Kurz gefasst

  • Laut FT schlug Döpfner gegenüber Charles Kushner, dem US-Botschafter in Frankreich, bei einem Treffen im Januar in Berlin vor, Axel Springer solle sich an einem Deal zum Kauf des Europageschäfts von TikTok beteiligen.

  • Die Januar-Vereinbarung von ByteDance schuf ein Joint Venture mit US-Mehrheit unter Beteiligung von Oracle und MGX; laut FT bewertete sie das US-Geschäft von TikTok mit 14 Milliarden Dollar.

  • Quellen in Brüssel sagten der FT, die Idee sei bei der Europäischen Kommission auf keine Begeisterung gestoßen; ByteDance nannte den Bericht eine reine Erfindung.

Foto: Universitätsarchiv St.Gallen | HSGN 028/01935 | CC-BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2009
Wie es dazu kam
  1. 2022Döpfner bietet in privaten Nachrichten an, Axel Springer solle Twitter für Elon Musk managen
  2. Januar 2026 (ByteDance)ByteDance stimmt einem Joint Venture mit US-Mehrheit für das US-Geschäft von TikTok zu
  3. Januar 2026 (Berlin)Döpfner schlägt Charles Kushner eine Axel-Springer-Beteiligung am Europageschäft von TikTok vor

Der Vorschlag an den US-Botschafter

Die Financial Times berichtet, Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender und Miteigentümer von Axel Springer, habe vorgeschlagen, dass sein Unternehmen sich an einem Deal zum Kauf des Europageschäfts von TikTok beteiligt. Nach Angaben der Quellen der Zeitung unterbreitete er diesen Vorschlag Charles Kushner, dem US-Botschafter in Frankreich und Vater von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Präsident Donald Trump. Das Gespräch fand im Januar bei einer privaten Veranstaltung in der Berliner Zentrale von Axel Springer statt, wo der Journalistenclub des Konzerns eine Diskussion über Antisemitismus auf sozialen Plattformen ausrichtete. Zu den Gästen zählten prominente Journalisten des Hauses, ein ehemaliger Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie Mitglieder des Bundestags. Drei mit den Kontakten vertraute Personen sagten der Zeitung, Döpfner habe sein Ziel dargelegt, den europäischen Arm von TikTok abzuspalten und Axel Springer in die Investorengruppe zu holen. Der Konzern besitzt Politico und The Telegraph, zu seinen deutschen Titeln gehören Bild und Die Welt.

Die amerikanische Vorlage

Döpfner nahm die amerikanische Regelung als Vorbild. ByteDance hatte sich im Januar bereit erklärt, ein Joint Venture mit US-Mehrheitsbeteiligung zu gründen – ein Schritt, der ein Verbot der App in den Vereinigten Staaten abwenden sollte, wo mehr als 200 Millionen Amerikaner sie nutzen, und der Sicherheitsbedenken von US-Politikern wegen des chinesischen Eigentümers ausräumen sollte. Oracle und der Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate, MGX, gehören inzwischen zur Investorengruppe. Laut FT bewertete dieser Deal das US-Geschäft von TikTok mit 14 Milliarden Dollar. Das daraus entstandene Unternehmen mit Sitz in Kalifornien erhielt mehr Kontrolle über die Algorithmen und Daten der amerikanischen Nutzer; die Regelung kam unter Vermittlung Trumps zustande.

Stockender Plan und Reaktionen

Der Vorstoß kam nach Angaben der FT-Quellen nicht voran. Personen in Brüssel sagten der Zeitung, er sei bei der Europäischen Kommission auf keine Begeisterung gestoßen. Auch ByteDance, die chinesische Muttergesellschaft von TikTok, reagierte ablehnend und bezeichnete den Bericht als reine Erfindung. Döpfner hat TikTok wiederholt scharf angegriffen und die Plattform als eine der gefährlichsten Propagandamaschinen für die Verbreitung extremistischer Inhalte, darunter Judenhass, bezeichnet. Seit 2022 plädiert er öffentlich für eine Änderung der Eigentumsverhältnisse an der Plattform, doch hatte er nicht offengelegt, dass er selbst eine Beteiligung von Axel Springer anstrebte.

Der Präzedenzfall Musk

In Gerichtsunterlagen aus Klagen, über die Der Spiegel berichtete, zeigt sich, dass Döpfner Elon Musk wiederholt Hilfe mit einem sozialen Netzwerk angeboten hat. Döpfner schrieb Musk 2022 – vor und nach der Übernahme von Twitter – und bot an, Axel Springer solle die Plattform managen. In einer Nachricht schrieb er:

„Wir managen sie für Sie. Und bauen eine echte Plattform für freie Meinungsäußerung.“

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender und Miteigentümer von Axel Springer

Musks erste Antwort war, das sei eine interessante Idee, und Döpfner drängte darauf, die Plattform zensurfrei zu halten und nur Spam, Aufrufe zu Gewalt und illegale Pornografie zu blockieren. Axel Springer hat sich nie aktiv an Twitter beteiligt, das Musk später in X umbenannte.

Dieser Artikel gehört zu einem Strang

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 22.10Döpfners Angebot für einen TikTok-Europa-Anteil erreichte Kommissionsbeamte, fand aber keinen Anklang
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Weiter in der heutigen Ausgabe

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Quellen und Kontext

  • wpolityce.plvor 2 Std.Geheime Gespräche zwischen Axel Springer und Trumps Leuten! Wir kennen die DetailsTajne rozmowy Axel Springer z ludźmi Trumpa! Znamy szczegóły · Original auf Polnisch
  • Der Tagesspiegelvor 2 Std.Döpfner spricht mit US-Botschafter: Axel Springer will offenbar Europageschäft von TikTok übernehmen
  • Η Ναυτεμπορικήvor 3 Std.FT: Deutscher Medienunternehmer, der TikTok scharf angriff, wollte dessen europäischen Arm kaufenFT: Γερμανός μεγιστάνας που εξαπέλυε σφοδρά πυρά κατά του TikTok ήθελε να αγοράσει τον ευρωπαϊκό βραχίονά του · Original auf Griechisch
  • eldiario.esvor 3 Std.Der Eigentümer von Politico und The Telegraph schlug den Kauf des europäischen Zweigs von TikTok vorEl dueño de Politico y de The Telegraph propuso comprar la rama europea de TikTok · Original auf Spanisch
Mathias Döpfner
Vorstandsvorsitzender und Miteigentümer von Axel Springer, der die Idee für das Europageschäft von TikTok vorbrachte
Charles Kushner
US-Botschafter in Frankreich, dem laut FT der Vorschlag unterbreitet wurde
Jared Kushner
Sohn von Charles Kushner und Schwiegersohn von Präsident Donald Trump
Donald Trump
US-Präsident, dessen Vermittlung die US-TikTok-Vereinbarung prägte
Elon Musk
Eigentümer von Twitter, bei dem Döpfner wiederholt Hilfe beim Management anbot
Larry Ellison
Oracle-Gründer, dessen Unternehmen zur US-Investorengruppe von TikTok gehört

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Veröffentlicht heute um 11:42.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Der Vorschlag an den US-BotschafterDer Vorschlag an den US-Botschafter
  2. 2Die amerikanische VorlageDie amerikanische Vorlage
  3. 3Stockender Plan und ReaktionenStockender Plan und Reaktionen
  4. 4Der Präzedenzfall MuskDer Präzedenzfall Musk

Wo

BerlinParis

Auf Grundlage von Berichten von

wpolityce.pl, Der Tagesspiegel, Η Ναυτεμπορική, eldiario.es, der Standard, Handelsblatt

Liste der Quellen
StrangKultur, Medien und die neuen Gräben

Wirtschaft · Berlin und Paris

Axel-Springer-Chef Döpfner bot Trumps Botschafter eine Beteiligung am Europageschäft von TikTok an

Die Financial Times berichtet, Döpfner habe die Idee im Januar bei einem Treffen in Berlin gegenüber dem US-Botschafter Charles Kushner zur Sprache gebracht. Quellen in Brüssel zufolge stieß der Plan bei der Europäischen Kommission auf keine Begeisterung.

BerlinParis
Berlin, Paris · Deutschland, Frankreich

Fragen zu diesem Text

Eigene Frage stellenWem unterbreitete Mathias Döpfner den Vorschlag zum Kauf von TikTok in Berlin?Wie hoch wurde das US-Geschäft von TikTok laut dem ByteDance-Deal bewertet?

KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, Der Tagesspiegel, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 11:42. So entsteht er