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Musik · Los Angeles

Spotify plant kostenpflichtiges KI-Tool für Remixe und Cover zum Start Anfang 2027

Spotify peilt für das erste Quartal 2027 den Start eines kostenpflichtigen KI-Dienstes an, mit dem Abonnenten bestehende Songs remixen und covern können – eine mögliche Vorstellung könnte bei den Grammy Awards im Februar erfolgen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SIC Notícias, Jornal Expresso, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Los Angeles · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Oktober 2026Olivia Rodrigo sagt dem Hollywood Reporter, sie lehne KI in ihrer Musik ab
  2. Februar 2027Mögliche Vorstellung rund um die Grammy Awards
  3. Erstes Quartal 2027Angestrebtes Startfenster

Startpläne

Spotify bereitet einen KI-Dienst vor, mit dem zahlende Abonnenten eigene Remixe und Coverversionen bestehender Songs erstellen können. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Das Unternehmen peilt das erste Quartal 2027 an, eine mögliche Vorstellung könnte rund um die Grammy Awards im Februar stattfinden. Spotify wollte sich zu dem Projekt nicht äußern. Anders als Werkzeuge, die aus Texteingaben neue Songs erzeugen, würde das Produkt auf bereits existierenden Titeln aufsetzen – etwa ein Folk-Lied in einen Dance-Track verwandeln oder einen Song eines Künstlers in der Stimme eines anderen Künstlers vortragen lassen. Zeitplan und Preisgestaltung sind noch nicht final und könnten sich noch ändern, schränkten die Gesprächspartner ein.

Preis und Einführung

Spotify erwägt laut einem der Gesprächspartner einen Aufpreis von 4 bis 5 Dollar pro Monat zusätzlich zum Premium-Abo. Das Feature soll als kostenpflichtiges Zusatzangebot für Premium-Abonnenten kommen. Das Produkt war erstmals im Mai angekündigt worden, und im August sagte Co-Chef Gustav Söderström gegenüber Investoren, der Dienst werde starten, sobald er fertig sei. Bei einem Auftritt im September argumentierte Söderström, Künstler aus den 1980er- und 1990er-Jahren könnten profitieren, weil von Fans erstellte Versionen ihren Anteil an den Streaming-Erlösen erhöhten.

Lizenzierung und Zustimmung der Künstler

Spotify hat laut der Financial Times bereits Vereinbarungen mit der Universal Music Group, dem Independent-Label-Verbund Merlin und dem französischen Unternehmen Believe geschlossen. Auch der Musikverlag Kobalt wird unter den seit Mai getroffenen Vereinbarungen genannt. Gespräche mit Sony Music und Warner Music laufen noch, und keines der beiden Unternehmen hat eine Einigung mit Spotify bekannt gegeben. Künstler können selbst entscheiden, ob sie teilnehmen, auch wenn ihr Label bereits unterschrieben hat. Spotify und Universal treffen sich einzeln mit Künstlern, und eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte, aktuelle Stars für das Projekt zu gewinnen, erweise sich als schwieriger als die Zustimmung einiger etablierter älterer Künstler. In der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen des zweiten Quartals sagte Söderström, das Unternehmen könne auch ohne alle Labels an Bord voranschreiten, wie Music Business Worldwide berichtete.

Olivia Rodrigo, die bei Universal unter Vertrag steht, sagte im Oktober in einem Interview mit dem Hollywood Reporter, sie lehne den Einsatz von KI in ihrer Musik entschieden ab.

„Niemals. Absolut nicht. Da gibt es bei mir eine harte Linie.“

Olivia Rodrigo, Sängerin bei

Tantiemen und Playlists

Das geplante Modell würde Tantiemen aus den von Fans erstellten Versionen an die ursprünglichen Künstler ausschütten. Abrufe eines Remixes würden in den Spotify-Charts auf den Originalsong angerechnet, und das Unternehmen prüft zudem Wege, Remixe in Playlists aufzunehmen. Die Financial Times beschreibt den Start als bedeutenden Test dafür, ob die Musikindustrie generative KI zu einer neuen Einnahmequelle machen kann. Auch andere Unternehmen bewegen sich in ähnliche Richtungen: Universal gewährt ElevenLabs Zugang zu seinem Katalog für eine Plattform, auf der Fans Tracks remixen können. Deezer wiederum bietet eine Remix-Funktion, die ohne KI auskommt. Songs können nur aufgenommen werden, wenn ihre Künstler ausdrücklich zugestimmt haben.

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  1. 30.10Spotify peilt die Markteinführung eines kostenpflichtigen KI-Remix- und Cover-Tools für das erste Quartal 2027 an, möglicherweise vorgestellt bei den Grammys

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