Wirtschaft · Madrid
Spanische Hausverkäufe brechen im ersten Quartal 2026 um 11,2 % ein – Rekordjahr 2025 klingt aus, Hypothekenkosten steigen
Nach einem Rekordjahr 2025 kühlt der spanische Immobilienmarkt rapide ab. Die Zahl der Transaktionen sank im ersten Quartal um 11,2 % auf 163.322 – der niedrigste Wert für ein erstes Quartal seit 2024. Steigende Finanzierungskosten und ein knappes Angebot drängen Käufer aus dem Markt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, LaVanguardia, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Im ersten Quartal 2026 wurden 163.322 Hausverkäufe registriert, 20.718 weniger als im gleichen Quartal 2025 und der niedrigste Wert für ein erstes Quartal seit 2024.
2025 wurden 752.098 Häuser verkauft, ein Plus von 5 % und das beste Jahr seit 2007, bevor die Dynamik im vierten Quartal nachließ.
Höhere Zinsen und ein Mangel an Beständen, insbesondere in angespannten Märkten, drängen Käufer aus dem Markt, so das Ministerium und Branchenquellen.
Die Verkäufe von geförderten Wohnungen gingen im Jahresvergleich um 20,4 % zurück; Neubauverkäufe fielen um 12,2 %, Wiederverkäufe um 10,9 %.
Im Vergleich zum vierten Quartal 2025 brachen die Verkäufe um 18,4 % ein, wobei die Transaktionen freifinanzierter Häuser um 17,8 % und die geförderter um 35,9 % zurückgingen.
Der spanische Immobilienmarkt startete 2026 mit einem deutlichen Rückgang der Transaktionen, wie staatliche Daten am Donnerstag zeigten. Zwischen Januar und März wurden 163.322 Hausverkäufe registriert – ein Minus von 11,2 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 und das schwächste erste Quartal seit 2024, so das Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung. Das letzte Mal, dass ein erstes Quartal niedriger ausfiel, war vor zwei Jahren, als 160.441 Verkäufe gezählt wurden.
Scharfe Korrektur nach einem Rekordjahr
Die Verlangsamung folgt auf ein außergewöhnlich starkes Jahr 2025, in dem 752.098 Häuser den Besitzer wechselten – ein Plus von 5 % gegenüber 2024 und die höchste Jahreszahl seit dem Boom vor der Krise von 2007. Doch die Dynamik ließ bereits nach. Das vierte Quartal 2025 verzeichnete den geringsten Jahreszuwachs, und der Januar 2026 markiert den fünften Monat mit Rückgängen in den notariellen Aufzeichnungen. Ein Rückgang nach solchen Rekordvolumina war absehbar, und die Daten des ersten Quartals bestätigen die erwartete Abkühlung.
- Q1 2024
- 160441
- Q1 2025
- 184040
- Q1 2026
- 163322
Daten aus dem Artikeltext
Der quartalsweise Rückfall ist im Vergleich zu den letzten drei Monaten des Jahres 2025, in denen 200.250 Transaktionen verbucht wurden, noch deutlicher. Gegenüber dieser Basis bedeutet das erste Quartal einen Rückgang von 18,4 %. Obwohl Vergleiche mit dem Jahresendgeschäft immer stark ausfallen, unterstreicht das Ausmaß, wie schnell sich der Zyklus dreht.
Zunehmende Gegenwinde: Zinsen, Angebot und Erschwinglichkeit
Quellen im Ministerium verweisen auf das internationale Umfeld, das die Hypothekenkosten in die Höhe getrieben hat.
„Der Rückgang ist wahrscheinlich auf den internationalen Kontext zurückzuführen, der unter anderem zu einem Anstieg der Hypothekenkosten geführt hat.“
Auch das Angebot ist ein Problem.
„Ein weiterer Faktor für diesen Rückgang ist der Mangel an Angebot; die Anpassung ist besonders in den angespanntesten Märkten spürbar.“
„Es kommt ein Moment, in dem die Preise mit den Löhnen kollidieren, und diese Anpassungen sind in diesem Zusammenhang zu verstehen.“
Gebraucht vs. Neubau, frei vs. gefördert
Die Korrektur ist breit angelegt. Freifinanzierte Häuser – die überwältigende Mehrheit – verzeichneten 159.317 Verkäufe, ein Rückgang von 11 % im Jahresvergleich. Der geförderte Wohnungsbau, ein viel kleineres Segment, verzeichnete einen Einbruch der Transaktionen um 20,4 % auf nur 4.005.
Innerhalb der Kategorie der freifinanzierten Häuser fielen die Wiederverkäufe um 10,9 % auf 146.292, während die Neubauverkäufe um 12,2 % auf 13.025 zurückgingen. Die stärkeren Rückgänge bei Neubauten spiegeln teilweise einen Angebotsmangel wider: Bauträger haben Mühe, fertige Einheiten schnell genug zu liefern, und höhere Baukosten tragen zur Zurückhaltung der Entwickler bei.
Regionale und quartalsweise Schwankungen
Kein Landesteil entging dem Rückgang. Andalusien, der volumenmäßig größte Markt, lag mit 31.162 Verkäufen immer noch vorn, aber seine Zahl war im Jahresvergleich zusammen mit Madrid, Katalonien und der Valencianischen Gemeinschaft rückläufig. Gegenüber dem vierten Quartal sanken die Verkäufe freifinanzierter Häuser um 17,8 %, die des geförderten Wohnungsbaus um 35,9 % und die Neubauvolumen um ein Drittel.
Auch der Wert der den Besitzer wechselnden Wohnimmobilien schrumpfte. Der Gesamtumsatz im ersten Quartal erreichte 35.327,9 Millionen Euro, ein Rückgang von 3,7 % gegenüber 36.690,6 Millionen Euro im gleichen Quartal 2025. In den Berichten zitierte Experten erwarten, dass sich die Abkühlung bis 2027 auf das Preiswachstum auswirken wird – nicht in Form von absoluten Rückgängen, sondern einer deutlichen Verlangsamung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- eldiario.esLa compraventa de viviendas cae un 11,2 % en el primer trimestre tras tocar techo en 2025
- LaVanguardiaLas compraventas de viviendas caen un 11,2% hasta marzo por el coste de las hipotecas
- El PeriódicoLa venta de viviendas corrige un 11% en el primer trimestre del año
- La RazónLa compraventa de viviendas toca techo y se hunde un 11,2% en el primer trimestre
- Emiliano Bermúdez
- Stellvertretender Direktor von Donpiso, einem spanischen Immobiliennetzwerk
- Orte
- Madrid
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