Wahlen · Barcelona, Salamanca und A Coruña

Straßengewalt in Barcelona wird vor der Wahl am 29. November zum Wahlkampfthema

Feijóo wirft den Sozialisten vor, Gewalt zu rechtfertigen – nach den Ausschreitungen in Barcelona in der Nacht des 24. Oktober. Die PP rückt ihren Wahlkampf in Richtung Sicherheit, die PSOE hält an ihrem sozial- und gleichstellungspolitischen Kurs fest.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, El Periódico, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona, Salamanca, A Coruña, Avilés · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 24.10.Ausschreitungen in Barcelona in der Nacht von Samstag, 24. Oktober
  2. 25.10.Feijóo wirft in Salamanca den Sozialisten vor, Gewalt zu rechtfertigen
  3. 29.11.Parlamentswahl (29-N)

Straßengewalt erreicht den Wahlkampf

Die Ausschreitungen in Barcelona in der Nacht des 24. Oktober lieferten dem Partido Popular (PP) eine neue Angriffslinie in der Frage der öffentlichen Ordnung, und Kommentare merken an, dass die PP ihren Wahlkampf in Richtung Sicherheit verschoben hat. Die PSOE hat diese Ereignisse nicht ins Zentrum ihres eigenen Wahlkampfs gestellt, der weiterhin auf dem sozioökonomischen Rahmen und der Gleichstellung ruht. Die Vorfälle gingen von Gruppen aus, die keine direkte Verbindung zu einer einzelnen Partei haben. Salvador Illa, Vorsitzender des PSC und Präsident der Generalitat de Catalunya, reagierte entschieden, ebenso Mitglieder seiner Regierung und Barcelonas sozialistischer Bürgermeister Jaume Collboni. Die sozialistischen Bürgermeister von A Coruña und Avilés, Städte, in denen die öffentliche Ordnung ebenfalls schwer gestört wurde, nahmen eine ähnliche Haltung ein.

Feijóo beschuldigt die Sozialisten

Am Sonntag, 25. Oktober, sagte PP-Chef Alberto Núñez Feijóo in Salamanca, die Sozialisten nutzten Gewalt, um an der Macht zu bleiben. Er führte das Argument hinter dieser Behauptung nicht aus, deutete die Ausschreitungen aber als Zeichen dafür, dass die Linke die Straße verloren habe.

„Die Sozialisten wehren sich dagegen, die Macht abzugeben, und rechtfertigen dafür Gewalt.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender des Partido Popular

Feijóo sagte zudem, die Position der Linken auf der Straße habe sich verändert, und präsentierte sich als Garant für Frieden und Sicherheit in einer künftigen Regierung. Kommentatoren merken an, dass Vox-Präsident Santiago Abascal dasselbe Sicherheitsthema schon mehrere Tage vor Feijóos Auftritt vorangetrieben hatte. Abascal bezeichnete die jungen Menschen, die gegen Veranstaltungen seiner Partei mobilisieren, viele von ihnen minderjährig, als Milizen Sánchez'.

„Seit sie die Straße verloren haben, wollen sie sie anzünden.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender des Partido Popular

Wahlkampfthemen und Umfragen

Eine Kolumne argumentiert, die PSOE habe ihren Wahlkampf mit den Themen Wohnen und Massenmobilisierung eröffnet und sei dann schnell von einem Thema zum nächsten gesprungen; genannt werden unter anderem Ceuta, Korruption, Züge und Einwanderung. Derselbe Kommentar schreibt, die ersten Umfragewochen hätten die PP nach unten und PSOE sowie Vox nach oben bewegt. Eine in einem anderen Kommentar zitierte Umfrage von NC Report gibt der Rechten zwischen 206 und 210 Sitze und der Linken zwischen 130 und 137. Bis zur Parlamentswahl am 29. November bleibt mehr als ein Monat, und die Fernsehdebatten haben noch nicht stattgefunden.

Katalanische Finanzierung und das andalusische Ergebnis

Ein Kommentar argumentiert, die katalanische Finanzregelung, bekannt als cupo catalán, werde die nationale Wahl erneut stark belasten. Er verweist auf eine CIS-Nachwahlumfrage, die das Thema bei der jüngsten Regionalwahl in Andalusien als entscheidend ausmachte. Die PSOE gewann 52 % der Stimmen bei der ersten andalusischen Wahl 1982 und 40 % im Jahr 2012, bevor Pedro Sánchez die Partei führte. In diesem Jahr kam sie laut derselben Kolumne auf 22,7 %, ihr schlechtestes Ergebnis in ihrer Geschichte.

Stimmenanteil der PSOE bei den Andalusien-Wahlen%
1982 (erste Andalusien-Wahl)
52 %
2012
40 %
Wahl in Andalusien 2026
22.7 %

Daten aus dem Artikeltext

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