KI-generiert·Mehr erfahren
© El Periódico
Regierung·vor 2 Std.

Feijóos Misstrauensantrag stolpert, während katalanische Wirtschaft Pläne fordert und Illa vor Vox-Allianz warnt

Beim Cercle d'Economia in Barcelona stieß die Rede von PP-Chef Alberto Núñez Feijóo auf verhaltene Resonanz bei der Wirtschaftselite, während die Regionalpräsidenten Salvador Illa und Imanol Pradales vor einem Bündnis warnten, das die extreme Rechte in die Regierung bringen würde.

Feijóo-Rede lässt Wirtschaftsvertreter unbeeindruckt

Alberto Núñez Feijóos jährliche Rede vor dem Cercle d'Economia, einem wichtigen Treffen katalanischer Wirtschaftsführer, stieß auf Enttäuschung. Er beschuldigte die PSOE der systemischen Korruption, bot aber keine neuen politischen Vorschläge. Die Teilnehmer äußerten Frustration.

Es war furchtbar; wir haben die Diagnosen satt. Heute wäre hier der Tag gewesen, an dem er auf Händen getragen werden müsste.

un importante directivo

Die Präsidentin des Cercle, Teresa Garcia-Milà, hatte der PP zuvor vorgeworfen, nicht in der Lage zu sein, breite Übereinkünfte mit der PSOE zu erzielen, insbesondere bei einem neuen regionalen Finanzierungsmodell. Feijóos Werben um die katalanische Wirtschaft verpuffte; ein Vertreter eines Arbeitgeberverbandes nannte es „empörend“, dass es keinen Plan für das Land gebe.

Illa, Rueda und Pradales streiten über regionale Finanzierung

In einer separaten Diskussionsrunde stritten Salvador Illa (Katalonien), Alfonso Rueda (Galicien) und Imanol Pradales (Baskenland) über die von der Regierung vorgeschlagene Finanzierungsreform für Katalonien. Rueda warf der Zentralregierung vor, das Gemeinwohl zu untergraben, indem sie „mit Bilateralitäten spiele“, während Illa konterte, die Opposition habe keine Alternative.

Ich sehe keine konservative Alternative, ich sehe eine rückschrittliche Alternative.

Pradales seinerseits warnte, dass das Programm der Vox die Autonomen Gemeinschaften abschaffen würde.

Wenn man hört, was Vox sagt, können wir nur Alarm schlagen.

Illa fügte hinzu, dass Katalonien keiner Partei verzeihen würde, die sich an einem solchen Projekt beteiligt.

Bedingungen für Misstrauensantrag und Reaktion der Regierung

Vox nannte zwei Bedingungen für die Unterstützung eines Misstrauensantrags gegen Pedro Sánchez: sofortige Neuwahlen und keine Zugeständnisse an nationalistische Parteien. Ignacio Garriga, Generalsekretär der Vox, sagte, die Partei würde nicht zögern, wenn diese Bedingungen erfüllt seien, betonte aber, dass man keine Koalitionsregierung anstrebe. Pepa Millán forderte Feijóo auf, „keine Spielchen mehr zu treiben“ und den Antrag einzureichen.

Unterdessen wies die Regierung die Annäherungsversuche der PP an Junts und die PNV zurück. Regierungssprecherin Elma Saiz beschuldigte Feijóo des „Zynismus und der Verzweiflung“.

Feijóo beleidigt seit acht Jahren die verschiedenen politischen Kräfte.

Finanzminister Arcadi España fügte hinzu: „Sie bitten Junts und die PNV um Gefälligkeiten, nach allem, was sie über sie gesagt haben.“ Junts hatte Feijóo nach Waterloo eingeladen, um die Angelegenheit mit Carles Puigdemont zu besprechen, ein Vorschlag, den Madrids PP-Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida inakzeptabel fand.

Sánchez' Verbündete setzen auf das Überleben der Legislaturperiode

Illa bestand darauf, dass die Legislaturperiode noch „viel Zeit“ habe, weil Sánchez seine Verpflichtungen gegenüber der ERC einlösen müsse, darunter die Wirksamkeit des Amnestiegesetzes und die Übertragung der Migrationsbefugnisse. Er nannte Sánchez „den besten Premierminister Europas“ und erinnerte daran, dass Umfragen für 2023 ebenfalls einen Regierungswechsel vorhergesagt hatten. Pradales war vorsichtiger, bezeichnete Umfragen als Momentaufnahme und warnte vor einer Besessenheit von einem Regierungswechsel.

Wir befinden uns in einer sehr heiklen Phase vor den nächsten Wahlen, und wir sollten uns nicht darauf versteifen, ob es einen Regierungswechsel gibt.

Rueda argumentierte dagegen, dass die legislative Blockade offensichtlich sei und eine neue Regierung unter Feijóo viele Probleme lösen würde. Die Moncloa ihrerseits bleibt zuversichtlich, dass weder die PNV noch Junts politischen Selbstmord begehen würden, indem sie sich einem Misstrauensantrag mit der Vox anschließen.

Barcelona · Madrid · Waterloo

8 Quellen

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft