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Kurz gefasst

  • Google wird SpaceX von Oktober 2026 bis Juni 2029 monatlich 920 Millionen Dollar für den Zugang zu etwa 110.000 Nvidia-GPUs und der zugehörigen Recheninfrastruktur zahlen.

  • Die Investorennachfrage erreichte rund 150 Milliarden Dollar, doppelt so viel wie die 75 Milliarden Dollar, die SpaceX anstrebt, obwohl die endgültigen Zuteilungen noch nicht feststehen.

  • Die Konsortialbanken wiesen die Syndikatsmitglieder an, keine Aufträge aus China und Hongkong anzunehmen; die Website und die IPO-Dokumente von SpaceX sind dort nicht zugänglich.

  • S&P Dow Jones Indices lehnte eine Lockerung der Regeln für Mega-Cap-IPOs ab. SpaceX muss 12 Monate lang gehandelt werden, profitabel werden und seinen Streubesitz auf über 10 % erhöhen.

  • Die Rechenkapazitätsvereinbarungen von SpaceX mit Anthropic (1,25 Mrd. $/Monat) und Google (920 Mio. $/Monat) belaufen sich über ihre gesamte Laufzeit auf mehr als 70 Milliarden Dollar.

Memphis
Memphis
Memphis, New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 1.10.Google beginnt mit der Zahlung der vollen monatlichen Gebühr von 920 Millionen Dollar
  2. 1.06.Frühestmögliche S&P-500-Berechtigung (12-monatige Handelsanforderung)
  3. 1.06.Google-Rechenzentrumsvereinbarung soll auslaufen

Google-Rechenzentrumsdeal

SpaceX gab am Freitag bekannt, dass es eine mehrjährige Cloud-Dienstleistungsvereinbarung mit Alphabets Google abgeschlossen hat, um sich Rechenkapazitäten zu sichern, während es sich auf sein Börsendebüt in der nächsten Woche vorbereitet. Google wird SpaceX von Oktober dieses Jahres bis Juni 2029 monatlich 920 Millionen Dollar zahlen, wobei die Kapazität bis September zu einem reduzierten Satz hochgefahren wird. Die bereitgestellte Rechenleistung umfasst etwa 110.000 Nvidia-GPUs, CPUs, Arbeitsspeicher und andere zugehörige Komponenten. Der Pakt bringt SpaceX einen weiteren prominenten Kunden – nach Anthropic – und stärkt seine KI-Erzählung, während es bei seinem bevorstehenden Börsengang eine Kapitalerhöhung von 75 Milliarden Dollar anstrebt.

„Google Cloud und SpaceX sind langjährige Partner. Dies ist eine kurzfristige, zeitnahe Vereinbarung, um sicherzustellen, dass wir über Brückenkapazitäten verfügen, um die sprunghaft steigende Kundennachfrage nach unserer Agentenplattform Gemini Enterprise zu decken, die sogar noch höher war als erwartet.“

Google Cloud spokesman

Anthropic gab im Mai bekannt, dass es eine Vereinbarung getroffen habe, die volle Rechenleistung von SpaceX‘ Colossus-1-Anlage in Memphis, Tennessee, zu nutzen, die mehr als 220.000 Nvidia-Prozessoren beherbergt und dem Claude-Chatbot-Hersteller innerhalb eines Monats 300 Megawatt neue Kapazität bieten wird. Auf Jahresbasis sind die Rechenzugangsvereinbarungen von SpaceX mit Anthropic und Google zusammen rund 26 Milliarden Dollar wert. Die offengelegten Vereinbarungen haben einen Gesamtwert von mehr als 70 Milliarden Dollar, sofern keiner der Verträge vor seinem geplanten Enddatum gekündigt wird.

IPO-Nachfrage und Roadshow

Spacex hat nach Angaben zweier mit der Angelegenheit vertrauter Personen am Freitag eine Investorennachfrage von rund 150 Milliarden Dollar für seinen Börsengang verzeichnet – etwa doppelt so viel wie die 75 Milliarden Dollar, die es einnehmen will. Das Unternehmen befindet sich noch in der Anfangsphase des Marketingprozesses, und die Investorennachfrage kann sich noch ändern, bevor der IPO in der nächsten Woche bepreist wird. Einige große institutionelle Anleger neigen dazu, ihre Aufträge erst spät im IPO-Prozess einzureichen, und die aktuellen Zeichnungszahlen spiegeln eher Interessensbekundungen als endgültige Zuteilungen wider.

„Viele Leute werden erklären müssen, warum sie es nicht besitzen, anstatt eine Kaufentscheidung zu rechtfertigen.“

hedge fund manager

Die Roadshow-Präsentation betonte die Einzigartigkeit des Raketenstartgeschäfts von SpaceX, das nach eigenen Angaben in den letzten drei Jahren den Löwenanteil der in die Umlaufbahn gebrachten Masse ausmachte, sowie die Stärke des Starlink-Internetgeschäfts des Unternehmens. SpaceX pries zudem eine Marktchance von 23 Billionen Dollar an, die es seinen KI-Angeboten biete, und fügte hinzu, dass es das einzige Unternehmen sei, das den Beschränkungen irdischer Geschäfte entkommen und den Weltraum zum Aufbau von KI-Rechenkapazitäten nutzen könne.

China- und Hongkong-Beschränkungen

Die Konsortialbanken von SpaceX haben Investoren in China und Hongkong von der Teilnahme am geplanten Börsengang des Unternehmens ausgeschlossen, wie Bloomberg News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete. Die federführenden Banken, die das Angebot managen, wiesen die Mitglieder des Underwriting-Konsortiums an, aufgrund von regulatorischen und Compliance-Bedenken keine Aufträge von Kunden in China und Hongkong, einschließlich Private-Banking-Kunden, anzunehmen. Die Website von SpaceX und die IPO-Vermarktungsdokumente waren am Freitag in Hongkong und auf dem chinesischen Festland nicht zugänglich, wie eine Überprüfung von Reuters ergab. Bei Versuchen, auf die Unternehmenswebsite und das Marketingmaterial zuzugreifen, wurde eine Fehlermeldung „Error 1009“ angezeigt. Der Websicherheitsanbieter Cloudflare erklärte, die häufigste Erklärung für diesen Fehler sei, dass der Website-Besitzer den Zugriff aus dem Land oder der Region der betreffenden IP-Adresse gesperrt habe.

Hürden für den Einstieg in den S&P 500

Der Einstieg von SpaceX in den S&P 500 wird länger dauern, nachdem S&P Dow Jones Indices es abgelehnt hat, die Regeln für Mega-Cap-IPOs zu lockern, was Milliarden an passiven Fondszuflüssen verzögert. Um in den S&P 500 aufgenommen zu werden, muss ein Unternehmen mindestens 12 Monate lang öffentlich gehandelt werden, nach US-Rechnungslegungsstandards profitabel sein und einen Streubesitz von mindestens 10 % aufweisen. SpaceX, das am 12. Juni debütieren soll, erfüllt keines dieser Kriterien. Das Unternehmen verzeichnete 2025 einen Nettoverlust von 4,94 Milliarden Dollar, während die Einnahmen um 33 % auf 18,67 Milliarden Dollar stiegen. Es war noch nie profitabel. Die aktuellen Kennzahlen deuten auf einen Streubesitz von 3 % bis 4 % hin, so Reuters-Berechnungen, weit unter der 10-Prozent-Anforderung. J.P. Morgan schätzte, dass SpaceX bei einer Aufnahme in den S&P 500 bei einer Marktkapitalisierung von 2 Billionen Dollar und einem Streubesitz von 5 % passive Zuflüsse von etwa 10 Milliarden Dollar verzeichnet hätte.

Finanzieller Kontext

Spacex strebt eine Kapitalerhöhung von 75 Milliarden Dollar an, die das Unternehmen mit 1,75 Billionen Dollar bewerten würde und es sofort in die Ränge der zehn wertvollsten börsennotierten US-Unternehmen katapultieren würde. Die Notierung könnte das erste US-Marktdebüt mit einem Wert von über einer Billion Dollar werden. SpaceX verzeichnete 2025 einen Nettoverlust von 4,94 Milliarden Dollar, während die Einnahmen um 33 % auf 18,67 Milliarden Dollar stiegen. Das Unternehmen hat in Memphis einen massiven Supercomputer gebaut, um xAI zu betreiben, und im April eine 60-Milliarden-Dollar-Übernahme des KI-Start-ups Cursor angekündigt, das einen Code-Schreibassistenten entwickelt.

Geschätzte passive Zuflüsse bei IndexaufnahmeMrd. $
S&P 50010
Nasdaq 1004,3
Russell 10004
S&P 500
10 Mrd. $
Nasdaq 100
4.3 Mrd. $
Russell 1000
4 Mrd. $

Daten aus dem Artikeltext

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Quellen und Kontext

  • stern.deam 6.06. um 02:49Kurz vor Börsengang: SpaceX schließt Mega-Deal mit Google
  • The New York Timesam 6.06. um 02:49SpaceX Has $30 Billion Deal to Provide Google With A.I. Computing Power
  • Reutersam 6.06. um 01:20SpaceX lands Google AI compute deal after Anthropic pact ahead of IPO
  • Bloomberg Businessam 6.06. um 00:38SpaceX and Other Mega IPOs May Wait Years to Join the S&P 500
Elon Musk
CEO und Gründer von SpaceX, der die KI-Rechenkapazität des Unternehmens vor dem Börsengang bewirbt

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Veröffentlicht am 5.06. um 15:00.

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Google-RechenzentrumsdealGoogle-RechenzentrumsdealIPO-Nachfrage und RoadshowIPO-Nachfrage und RoadshowChina- und Hongkong-BeschränkungenChina- und Hongkong-BeschränkungenHürden für den Einstieg in den S&P 500Hürden für den Einstieg in den S&P 500Finanzieller KontextFinanzieller Kontext

Auf Grundlage von Berichten von

stern.de, The New York Times, Reuters, Bloomberg Business

Liste der Quellen

Wirtschaft · Memphis und New York

SpaceX schließt 920-Millionen-Dollar-Monatsdeal mit Google für KI-Rechenleistung ab, IPO zweifach überzeichnet vor Nasdaq-Debüt am 12. Juni

SpaceX hat eine mehrjährige Cloud-Dienstleistungsvereinbarung mit Google im Wert von 920 Millionen Dollar pro Monat bekannt gegeben, während die Investorennachfrage nach seinem Börsengang rund 150 Milliarden Dollar erreichte – doppelt so viel wie die 75 Milliarden Dollar, die das Unternehmen anstrebt.

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von stern.de, The New York Times, Reuters und weiteren Medien. Veröffentlicht am 5.06. um 15:00.

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