Wirtschaft · New York
SpaceX erlöst 75 Milliarden Dollar bei größtem Börsengang aller Zeiten – Elon Musk wird zum ersten Billionär der Welt
Spacex hat bei seinem Börsengang am Donnerstag einen Rekorderlös von 75 Milliarden Dollar erzielt. Die Aktien wurden zu 135 Dollar platziert, die Bewertung lag bei 1,77 Billionen Dollar – der größte Börsengang aller Zeiten. Elon Musks Vermögen stieg dadurch auf über 1,1 Billionen Dollar, womit er der erste Billionär der Welt ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt und Reuters. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
SpaceX platzierte seinen Börsengang zu 135 Dollar pro Aktie und erlöste 75 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar – der größte Börsengang der Geschichte.
Elon Musks Nettovermögen überstieg 1,1 Billionen Dollar; allein sein SpaceX-Anteil ist 866 Milliarden Dollar wert. Damit ist er der erste Billionär der Welt.
Eine Mehrfachstimmrechtsaktienstruktur gibt Musk über 80 Prozent der Stimmrechte. Vor dem Börsengang genehmigte er die Zuteilungen persönlich nach Gesprächen mit begrenzten Finanzinformationen.
SpaceX verlor 2025 4,94 Milliarden Dollar und im ersten Quartal 2026 4,28 Milliarden Dollar. Hohe Starship-Investitionen stehen Starlink-Umsätzen gegenüber.
Mindestens sieben chinesische Raumfahrtunternehmen treiben Börsengangspläne voran, ihnen fehlt jedoch die Technologie für wiederverwendbare Raketen, und ihre Umsätze sind im Vergleich zu SpaceX minimal.
Vier US-Bundesstaaten forderten Nasdaq und FTSE Russell auf, Regeländerungen auszusetzen, die SpaceX den schnellen Einstieg in große Indizes ermöglichen, und verwiesen auf Risiken für passive Anleger.
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Der Mega-Börsengang
SpaceX platzierte seinen Börsengang am Donnerstag zu 135 Dollar pro Aktie und erlöste damit 75 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar – der höchste je erzielte Betrag bei einem Börsengang. Das Geschäft übertraf den bisherigen Rekord von Saudi Aramco (25,6 Milliarden Dollar im Jahr 2019) und macht SpaceX zum siebtwertvollsten börsennotierten Unternehmen der USA. Insgesamt wurden 555,56 Millionen Aktien verkauft, wobei 30 Prozent für Privatanleger reserviert waren – ein ungewöhnlich hoher Anteil.
Das Preisfestsetzungsgespräch mit den Banken endete um 15:00 Uhr EDT; der Preis wurde sofort an den Markt kommuniziert, während die US-Börsen noch geöffnet waren – eine Abkehr von der Tradition, die Bekanntgabe erst nach Börsenschluss vorzunehmen. Eine halbe Stunde später folgte eine Pressemitteilung. Große Banken wie Goldman Sachs und Morgan Stanley, die den Börsengang begleiteten, erhielten genaue Anweisungen zu Ordervolumina und Anlegertypen, ohne jedoch ihre Vergütung zu erfahren, wie Quellen berichten.
Musks Kontrolle und Zurückhaltung der Anleger
Elon Musk, der SpaceX im Jahr 2002 gründete, behält durch eine Mehrfachstimmrechtsaktienstruktur mehr als 80 Prozent der Stimmrechte, was seine Dominanz über das Unternehmen nach der Börsennotierung sichert. Vor dem Börsengang beschrieben Investoren einen Prozess, bei dem Musk Zuteilungen persönlich genehmigte, manchmal nach Vorstellungsgesprächen, und nur begrenzte Finanzinformationen zur Verfügung stellte.
„Als wir investierten, war es ganz klar: Elon kontrolliert alles, und du erfährst nichts, es sei denn, du legst 250 (Millionen) Dollar hin.“
Die Finanzlage des Unternehmens gibt Anlass zur Vorsicht. Im Jahr 2025 wies SpaceX einen Nettoverlust von 4,94 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar aus. Im ersten Quartal 2026 betrug der Verlust 4,28 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 4,7 Milliarden Dollar, wobei Starlink 3,26 Milliarden Dollar beisteuerte. Die hohen Investitionen in die Starship-Rakete von insgesamt über 15 Milliarden Dollar werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu kommerziellen Flügen führen, der Weg zur Rentabilität bleibt jedoch lang.
Einige Analysten stellen die Bewertung infrage. Aswath Damodaran, Bewertungsexperte an der NYU, kritisierte den Verweis im IPO-Prospekt auf einen künftigen KI-Markt von über 26 Billionen Dollar.
„Als ich diese Zahl las, dachte ich, Musks Chatbot Grok hätte den Prospekt geschrieben, denn wir wissen, dass KI zu halluzinieren neigt.“
Globale Auswirkungen
Die chinesische kommerzielle Raumfahrtbranche verfolgte den Börsengang als Benchmark. Mindestens sieben chinesische Raketen- und Satellitenunternehmen, darunter LandSpace und CAS Space, treiben ihre IPO-Pläne voran. Huang Yan, der 2016 in LandSpace investierte, sagte, die Branche habe einen „technologischen Burggraben und strategischen Wert“. Die Kluft bleibt jedoch groß: LandSpace wies für das erste Halbjahr 2025 einen Umsatz von 36,4 Millionen Yuan (5,2 Millionen Dollar) aus, während SpaceX‘ Jahresumsatz bei fast 19 Milliarden Dollar lag. China hat noch keine wiederverwendbare Rakete erfolgreich gestartet; der Test von LandSpaces Zhuque-3 im Dezember scheiterte bei einer kontrollierten Landung.
„Alles, was SpaceX tut, ist ein Gradmesser für Chinas Raumfahrtindustrie … Ich wäre überhaupt nicht überrascht, wenn es zu einem deutlichen Anstieg chinesischer kommerzieller Raumfahrtbörsengänge und -finanzierungen käme.“
In den USA drängten Investmentbeamte aus New York, Illinois, Maryland und Oregon Nasdaq und FTSE Russell, Regeländerungen auszusetzen, die SpaceX den schnellen Einstieg in Indizes ermöglichen. Sie warnten davor, dass passive Fonds gezwungen sein könnten, zu überhöhten Preisen zu kaufen, ohne eine angemessene Folgenabschätzung. Ein Brief an FTSE Russell forderte den Vorstand auf, Änderungen zu überdenken, um „die Interessen der börsennotierten Unternehmen und ihrer Konsortialbanken nicht über die Interessen der passiven Fondsvermögen zu stellen, die die Kosten einer etwaigen Fehlbewertung tragen werden“.
Der erste Billionär
Musks Anteil an SpaceX, der zum IPO-Kurs rund 866 Milliarden Dollar wert ist, ließ sein Nettovermögen auf über 1,1 Billionen Dollar steigen, womit er laut Berechnungen von Forbes und Reuters der erste Billionär der Welt ist. Matt Durot, stellvertretender Redakteur bei Forbes Wealth, merkte an, dass die zweitreichste Person bei rund 300 Milliarden Dollar lag – weniger als ein Drittel von Musks Vermögen. Musks Vermögen hatte vor dem Börsengang bereits rund 780 Milliarden Dollar betragen.
Der Börsengang festigt Musks Status als polarisierende Figur. Er hat sich in die britische Politik eingemischt, indem er vor Unruhen extreme Kritiker der Einwanderungspolitik verstärkte. Seine politische Rolle in Präsident Donald Trumps „Department of Government Efficiency“ im vergangenen Jahr führte zu Protesten und Boykotten, die 2025 auf den Tesla-Absatz drückten. Mit dem Debüt von SpaceX setzen Anleger trotz der Risiken weiterhin auf seine Vision.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Elon Musk
- CEO und Gründer von SpaceX und Tesla, wurde zum ersten Billionär der Welt.
- Ross Gerber
- CEO von Gerber Kawasaki, einer Investmentfirma, die SpaceX-Aktien besitzt.
- Aswath Damodaran
- Finanzprofessor an der NYU Stern School of Business, bekannt als „Dean of Valuation“.
- Ellis Scherer
- Analyst an der Information Technology and Innovation Foundation.
- Huang Yan
- Mitbegründer des in Shanghai ansässigen Unternehmens Lantern Capital, früher Investor bei LandSpace.
- Thomas DiNapoli
- Rechnungsprüfer des Staates New York, unterzeichnete Brief gegen die Indexaufnahme von SpaceX.
- Mark Levine
- Rechnungsprüfer der Stadt New York, unterzeichnete Brief gegen die Indexaufnahme von SpaceX.
- Michael Frerichs
- Schatzmeister des Staates Illinois, unterzeichnete Brief gegen die Indexaufnahme von SpaceX.
- Brooke Lierman
- Rechnungsprüferin von Maryland, unterzeichnete Brief gegen die Indexaufnahme von SpaceX.
- Elizabeth Steiner
- Schatzmeisterin von Oregon, unterzeichnete Brief gegen die Indexaufnahme von SpaceX.
- Matt Durot
- Stellvertretender Redakteur bei Forbes Wealth, kommentierte Musks Nettovermögen.
- Orte
- New York City
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