S&P Global Ratings belässt Griechenland bei BBB, einer Stufe im Investment-Grade-Bereich, mit stabilem Ausblick – unverändert gegenüber der ersten Überprüfung 2026 im April.
S&P erwartet für 2026 einen Überschuss des Gesamtstaats von 0,8 % des BIP und einen Primärüberschuss von 3,8 %, etwa einen Punkt über dem ursprünglichen Regierungsziel.
Die um liquide Mittel bereinigte Schuldenquote wird für Ende 2026 auf 123 % des BIP und für Ende 2029 auf 107 % prognostiziert – auf dem Niveau von 2026 eine Verbesserung um 40 Prozentpunkte gegenüber Ende 2019.
S&P Global Ratings hat das Länderrating Griechenlands bei BBB – einer Stufe im Investment-Grade-Bereich – mit stabilem Ausblick bestätigt und damit die Note aus der ersten Überprüfung des Jahres 2026 im April unverändert gelassen. Die Entscheidung wurde am 23. Oktober 2026 bekannt. S&P ist die vierte der fünf von der Europäischen Zentralbank anerkannten Ratingagenturen, die die griechische Wirtschaft in der diesjährigen Prüfungsfolge bewerten. Fitch soll den Prüfungszyklus 2026 im November abschließen.
S&P erwartet nun für 2026 einen Überschuss des Gesamtstaats von 0,8 % des BIP und einen Primärüberschuss von 3,8 %, rund einen Prozentpunkt des BIP über dem ursprünglichen Ziel der Regierung. Die Haushaltsausführung bis August lag etwa 1,1 Milliarden Euro über Plan, gestützt auf starke Tourismuseinnahmen, die die Mehrwertsteuererlöse erhöhen, einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit und Reformen zur Steuerehrlichkeit, die die Einkommensteuereinnahmen steigern. Die Agentur merkte an, dass die Ausgaben über den Haushaltsprognosen liegen und dass jüngste Ankündigungen auf höhere, von diesem Jahr an aus nationalen Mitteln finanzierte Investitionen hindeuten. Für 2027 bis 2029 projiziert S&P einen durchschnittlichen Überschuss des Gesamtstaats von 0,2 % des BIP und einen durchschnittlichen Primärüberschuss von 3,2 %. Die bisherige Bilanz Griechenlands, Fiskalziele trotz neuer externer und geopolitischer Schocks zu übertreffen, spreche dafür, dass die Regierung weiterhin Gesamtüberschüsse erzielen werde.
Daten aus dem Artikeltext
S&P schätzt, dass die um liquide Mittel bereinigte Schuldenquote des Gesamtstaats bis Ende 2026 auf 123 % des BIP sinkt – 40 Prozentpunkte unter dem Stand von Ende 2019 – und bis Ende 2029 auf 107 % des BIP. Die Agentur führt diesen Pfad auf anhaltende Haushaltsdisziplin in Verbindung mit nachhaltigem nominalem BIP-Wachstum zurück. Die Wirtschaftstätigkeit hat sich trotz eines anspruchsvollen externen Umfelds als widerstandsfähig erwiesen, getragen von Investitionen.
Daten aus dem Artikeltext
In der Erklärung der Agentur heißt es, die externen Ungleichgewichte Griechenlands blieben hoch, doch die Mitgliedschaft in der Eurozone und die Einhaltung der EU-Fiskalregeln böten Schutz vor dem Risiko eines Zahlungsbilanzschocks.
„Obwohl die externen Ungleichgewichte Griechenlands hoch sind, sind wir überzeugt, dass die Mitgliedschaft in der Eurozone und die Einhaltung der EU-Fiskalregeln Schutz vor dem Risiko eines Zahlungsbilanzschocks bieten.“
Der stabile Ausblick stellt die starke wirtschaftliche und fiskalische Entwicklung den hohen externen und öffentlichen Schulden gegenüber. S&P erklärte, das Rating anheben zu können, falls sich die externen Ungleichgewichte Griechenlands wesentlich und dauerhaft verbesserten, etwa durch eine geringere Abhängigkeit der Wirtschaft von Importen, oder falls die Auslandsschulden, die zu einem großen Teil öffentlich sind, deutlich sänken. Das Rating könne gesenkt werden, falls sich die fiskalische Entwicklung erheblich verschlechtere.
Scope hat Griechenland im September auf BBB+ heraufgestuft. Im selben Monat stellten Moody's und DBRS ihre Ausblicke für die Ratings Baa3 und BBB Griechenlands von stabil auf positiv. Die Bestätigung durch S&P folgt damit auf eine Reihe von Heraufstufungen und Ausblickänderungen im früheren Jahresverlauf, wobei der stabile Ausblick beibehalten wurde. Die für November erwartete Entscheidung von Fitch ist die letzte im Zyklus 2026.
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S&P Global Ratings hat das Länderrating Griechenlands am 23. Oktober 2026 bei BBB mit stabilem Ausblick belassen. Die Agentur erwartet, dass die um liquide Mittel bereinigte Schuldenquote bis Ende 2026 auf 123 % des BIP und bis Ende 2029 auf 107 % sinkt.
Kurs vom Freitagsschluss. S&P 500 im Bereich Märkte
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, ΣΚΑΪ, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht .