Wahlen · Washington
Sozialistin Janeese Lewis George gewinnt Bürgermeister-Vorwahl in Washington, D.C., nachdem ihr zentristischer Rivale aufgegeben hat – und stellt sich auf Konfrontation mit Trump
Die demokratische Bürgermeister-Vorwahl in Washington, D.C., endete am Donnerstag, als der frühere Stadtrat Kenyan McDuffie gegenüber der Stadträtin Janeese Lewis George, einer selbsternannten demokratischen Sozialistin, aufgab. Ohne großen republikanischen Herausforderer ist sie so gut wie sicher, Bürgermeisterin zu werden, und wird sich den Drohungen von Präsident Trump stellen müssen, die Bundesaufsicht über die Stadt zu verschärfen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Washington Post, Bloomberg Business, AP NEWS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mit etwa 53 Prozent der Stimmen und 73 Prozent Auszählung vermied sie eine Stichwahl nach Rangfolge. Ihr Gegner Kenyan McDuffie gab am 18. Juni auf.
Präsident Trump sagte, er könnte 'Washington zurücknehmen und es auf Bundesebene führen', wenn Lewis George gewinnt, und verschärft damit einen langjährigen Kampf um die Autonomie Washingtons.
Lewis George stellte ihre frühere Haltung 'Defund the Police' zurück, befürwortet nun die Einstellung weiterer Beamter und die Kontrolle des Bürgermeisters über die Schulen und setzte ein Ziel von 72.000 neuen Wohneinheiten.
Im überwältigend demokratischen D.C. ohne großen republikanischen Herausforderer ist Lewis George fast sicher, im Januar Bürgermeisterin zu werden und Muriel Bowser zu ersetzen.

- 16.06.Wähler geben ihre Stimmen bei der demokratischen Vorwahl ab
- 18.06.Kenyan McDuffie gibt gegenüber Janeese Lewis George auf
- 21.06.Washington, D.C., plant, vorläufige Ergebnisse der Rangfolgewahl zu veröffentlichen
Ein entscheidender Ausgang
Janeese Lewis George, eine 38-jährige Stadträtin von Washington, D.C. und ehemalige Staatsanwältin, hatte von dem Moment an, als nach der Vorwahl am Dienstag mit der Stimmenauszählung begonnen wurde, einen komfortablen Vorsprung. Sie hatte rund 53 Prozent der Stimmen bei schätzungsweise 73 Prozent ausgezählter Stimmzettel, genug, um die Stichwahl nach Rangfolge zu vermeiden, die die Entscheidung sonst am Sonntag gebracht hätte. Ihr Hauptkonkurrent Kenyan McDuffie, ein ehemaliges Stadtratsmitglied, das sich als moderat und wirtschaftsfreundlich präsentierte, gab am Donnerstagmorgen auf.
„Auch wenn der endgültige Bestätigungsprozess weitergeht, ist klar, dass die Wähler einen anderen Weg gewählt haben.“
McDuffie sagte, er habe Lewis George angerufen, um ihr zu gratulieren und ihr Erfolg zu wünschen. Die Associated Press hat das Rennen noch nicht für entschieden erklärt, aber sein Verzicht lässt keinen Zweifel am Ausgang.
Der Trump-Effekt
Die Vorwahl fand im Schatten bundesstaatlicher Eingriffe statt. Präsident Donald Trump hat wiederholt die Kontrolle über den Bezirk beansprucht, die Nationalgarde auf eine offene Mission geschickt, die Polizei kurzzeitig verstaatlicht und Verschönerungs- und Bauprojekte durchgesetzt, die das physische Erscheinungsbild der Stadt verändern. Die begrenzte Autonomie Washingtons bedeutet, dass der Kongress lokale Gesetze blockieren und den Haushalt genehmigen kann – Machtbefugnisse, die Trump einzusetzen gedroht hat.
„Vielleicht nehmen wir Washington zurück und führen es auf Bundesebene. Wir werden das nicht hinnehmen.“
Lewis George ging offensiv mit der Konfrontation um. In der Wahlnacht sagte sie zu ihren Anhängern: „Ich werde mich Trump widersetzen.“ Zuvor hatte sie versprochen, die Zusammenarbeit zwischen lokaler Polizei und Bundesbehörden im Einwanderungsbereich zu beenden und sich jedem neuen Versuch zu widersetzen, die Metropolitan Police Department zu verstaatlichen. Die Rhetorik des Präsidenten, so sagte sie, habe die Wähler motiviert: Einer habe ihr gesagt: „Wenn Trump Sie nicht mag, liebe ich Sie.“
Was sich unter einer Lewis-George-Verwaltung ändert
Lewis George geht ohne großen republikanischen Gegner in die allgemeinen Wahlen im November und ist damit die mutmaßliche Nachfolgerin von Bürgermeisterin Muriel Bowser, die nach drei Amtszeiten nicht mehr angetreten war. Gemeinsam mit Robert White Jr., dem neu gewählten demokratischen Delegierten im Kongress, wird sie einen härteren Kurs gegen bundesstaatliche Übergriffe einschlagen.
Ihr Wahlprogramm umfasste universelle Kinderbetreuung, sozialen Wohnungsbau und Reformen der öffentlichen Sicherheit. Obwohl sie als demokratische Sozialistin antrat, milderte sie frühere Positionen ab: Sie plädiert nun für die Einstellung weiterer Polizeibeamter, befürwortet die Kontrolle des Bürgermeisters über die öffentlichen Schulen und setzt sich nicht für Änderungen an der Lotterie oder der Leitung der Charterschulen der Stadt ein. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von fünf Jahren 72.000 neue Wohneinheiten zu schaffen, befürwortet aber auch Mietpreiskontrollen – eine Kombination, von der Kritiker argumentieren, sie könnte Investitionen abschrecken.
„Als Bürgermeisterin werde ich mit jedem zusammenarbeiten, der D.C. sicherer macht, aber ich werde mich auch Trump widersetzen.“
Der Weg voraus
Obwohl stark favorisiert, muss Lewis George ein angespanntes Verhältnis zu einem Präsidenten bewältigen, der bereits eine Bundesübernahme angedroht hat. Der Kongress behält die Möglichkeit, die Gesetze des Bezirks zu blockieren, eine Macht, die er während der Biden-Regierung zweimal ausgeübt hat. Lewis Georges Versprechen, sich Trump zu widersetzen, bringt sie auf Kollisionskurs mit dem Weißen Haus, während sie gleichzeitig versucht, ihre progressiven Versprechen vor Ort umzusetzen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Washington PostOpinion | How Janeese Lewis George won
- Bloomberg BusinessTrump Antagonist Picked by DC Democrats in Mayoral Primary Race
- AP NEWSJaneese Lewis George wins the Democratic primary for mayor of Washington, DC
- AP NEWSWashington DC mayoral candidate Kenyan McDuffie concedes primary to Janeese Lewis George
- Janeese Lewis George
- Mitglied des Stadtrats von Washington, D.C., und Gewinnerin der demokratischen Bürgermeister-Vorwahl, selbsternannte demokratische Sozialistin
- Kenyan McDuffie
- Ehemaliges Mitglied des Stadtrats von Washington, D.C., und zentristischer Kandidat, der die Vorwahl aufgab
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der eine Bundesübernahme von Washington, D.C., drohte, falls Lewis George gewinnt
- Muriel Bowser
- Scheidende Bürgermeisterin von Washington, D.C., die keine vierte Amtszeit anstrebte
- Robert White Jr.
- Gewinner der demokratischen Vorwahl für den Delegierten Washingtons im Kongress, der ebenfalls auf einer Anti-Trump-Plattform antritt
- Orte
- Washington, D.C.
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