
Aaron Sorkins The Social Reckoning und Robert Pattinsons Primetime führen die Filmstarts dieser Woche an
Sorkins Facebook-Drama, das um eine junge Facebook-Ingenieurin und die Berichterstattung des Wall Street Journal kreist, und Pattinsons Reality-TV-Thriller gehören zu sechs Filmen, die diese Woche anlaufen.
Ein Begleitwerk zu The Social Network, keine Fortsetzung
Aaron Sorkin, der The Social Network (2010) schrieb und dafür einen Oscar gewann, führt bei The Social Reckoning selbst Regie. Das 112-minütige amerikanische Drama aus dem Jahr 2026 wird von Kathimerini und Skai als inoffizielle Fortführung des Films von David Fincher beschrieben. Skai berichtet, Fincher habe Sorkins Drehbuch abgelehnt, woraufhin Sorkin eher ein Begleitwerk als eine Fortsetzung verfasst habe. Skai zufolge durchlief die Produktion einen schwierigen Prozess mit Neuschnitt, Nachdrehs und Drehbuchänderungen. Laut Skai ergriff Sony aus Furcht vor einer möglichen juristischen Auseinandersetzung mit Meta ungewöhnliche rechtliche Prüfmaßnahmen, und Skai schreibt, diese Maßnahmen schränkten die Wirkung des Films ein.
Die Facebook-Ingenieurin und die Reporterin
Mikey Madison spielt Frances Haugen, eine junge Software-Ingenieurin bei Facebook, die beschließt, die verborgenen Geheimnisse des Unternehmens aufzudecken, nachdem eine Freundin sich unerklärlich radikalisiert hat. Naftemporiki berichtet, sie leite interne Dokumente an den Wall-Street-Journal-Reporter Jeff Horwitz weiter, gespielt von Jeremy Allen White. Jeremy Strong spielt Mark Zuckerberg. Skai zufolge stützt sich der Film auf interne Unternehmensstudien, die Schäden für die psychische Gesundheit von Jugendlichen belegen, insbesondere auf Instagram, sowie auf die gezielte Verbreitung von Falschinformationen, die politische Gewalt befeuert habe. Naftemporiki und NEWS 24/7 stellen die Handlung vor den Hintergrund des Angriffs auf das US-Kapitol im Jahr 2021. Naftemporiki merkt zudem an, dass Zuckerberg sich auf einen bevorstehenden Prozess vorbereitet, der dem Unternehmen ernste Sanktionen bringen könnte. NEWS 24/7 beschreibt Madisons Rolle als ihre erste seit ihrem Oscar für Anora.
Primetime
Primetime ist der erste abendfüllende Spielfilm des Dokumentarfilmers Lance Oppenheimer, ein 110-minütiger amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2026. Robert Pattinson spielt Chris Hansen, den Moderator der Reality-Serie To Catch a Predator, die im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre Verdächtige in Sexualstraftaten gegen Minderjährige in Fallen lockte. Merit Wevill spielt an seiner Seite, und Skyler Gisondo verkörpert einen angehenden Schauspieler, der trotz seiner Zweifel die Rolle in der Sendung übernimmt. Iefimerida und Kathimerini zufolge wurde der Film kürzlich auf den Filmfestspielen von Venedig gezeigt. Vima lobt die raue Kameraarbeit von David Bolen, die laut dem Blatt dazu beiträgt, ein Gefühl trüber Atmosphäre zu erzeugen. Vima findet zudem, dass Oppenheimer seinen Punkt etwas häufiger macht als nötig.
Der Rest der Woche
Skai zählt diese Woche sechs neue Filme und hält drei davon für beachtenswert. Vima hebt den Film von Bi Gan hervor, den es als fein gearbeitete Arbeit beschreibt, die den übrigen Starts die Aufmerksamkeit stiehlt, und Skai nennt ihn einen ambitionierten Film über den Traum vom Kino. Zum Programm gehören außerdem der Horrorfilm Another Mom mit Jessica Chastain und die neueste Animation von DreamWorks, Forgotten Island. Skai listet zudem den Dokumentarfilm Gaza: The Strip of Extermination auf. Die Vorführungen beginnen am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026.


